Steigende Tierarztkosten, hohe Energiepreise und immer mehr abgegebene Tiere bringen die Tierheime in Frankfurt an ihre
Zusammenfassung
Die Stadt Frankfurt wird aufgefordert, die Versorgung von Fundtieren sicherzustellen und die Zusammenarbeit mit den Tierheimen zu intensivieren. Angesichts der steigenden Tierarztkosten und der hohen Anzahl abgegebener Tiere ist eine schnelle Lösung notwendig, um die Tierheime zu entlasten.
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Thema Gesundheit und Soziales verfolgenFrage an den Magistrat
Steigende Tierarztkosten, hohe Energiepreise und immer mehr abgegebene Tiere bringen die Tierheime in Frankfurt an ihre Grenzen. Seit Monaten weisen Tierschutzvereine auf die prekäre Situation hin. Doch statt endlich tätig zu werden, werden entsprechende Vorlagen aus den Ortsbeiräten, unter anderem OA 387/23 OBR 6, ebenso wie der Antrag NR 724 seit Monaten zurückgestellt. Ergebnis: Der Tierschutzverein Schwalbach und Frankfurt-West e. V. musste den Vertrag zum 31.12.2023 kündigen.
Ich frage den Magistrat:
Wie stellt die Stadt Frankfurt die Versorgung für Fundtiere aktuell sicher und welche Anstrengungen werden unternommen, um die Zusammenarbeit mit den Tierheimen - auch mit dem Tierheim Nied - fortzuführen beziehungsweise wieder aufzunehmen?
Antwort des Magistrats
Dem Tierschutzverein Schwalbach und Frankfurt West e. V. wurde für das Jahr 2024 ein einmaliger Förderbetrag von 30.000 Euro in Aussicht gestellt. Der Magistrat hatte darüber hinaus angeboten, zeitnah in Gespräche einzutreten, um einen angemessenen, längerfristigen Verwahrvertrag auszuhandeln. Dies hat der Verein jedoch abgelehnt.
Derzeit besteht noch ein Verwahrvertrag zur Aufnahme von Fundtieren mit dem Tierschutzverein Frankfurt am Main und Umgebung 1841 e.
V. Mit dem Vereinsvorstand wurde vereinbart, zeitnah Gespräche zu führen, um einen angemessenen, neuen Verwahrvertrag auszuhandeln.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 25. Januar 2024 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.