In Frankreich kümmert sich eine Stiftung darum, ungenutzte Büros in der Nacht in Schlafplätze für Obdachlose umzuwandeln
Zusammenfassung
Es wird vorgeschlagen, ungenutzte Büros in Frankfurt temporär in Schlafplätze für obdachlose Menschen umzuwandeln. Dies könnte das bestehende Angebot an Übernachtungsplätzen sinnvoll ergänzen und den obdachlosen Menschen eine sicherere Übernachtungsmöglichkeit bieten.
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Thema Wohnen verfolgenFrage an den Magistrat
In Frankreich kümmert sich eine Stiftung darum, ungenutzte Büros in der Nacht in Schlafplätze für Obdachlose umzuwandeln. Es braucht lediglich einen Raum, ein aufstellbares Bett, ein Bad und eine kleine Küche. Nach der Arbeitszeit können dort obdachlose Menschen zur Ruhe kommen und statt auf der Straße oder in Notsammelunterkünften auch deutlich sicherer übernachten. Derartige Schlafplätze könnten das Angebot für obdachlose Menschen deshalb sinnvoll ergänzen.
Ich frage den Magistrat:
Hält der Magistrat die temporäre Einrichtung von Schlafplätzen in Büros für sinnvoll und gibt es Überlegungen, dieses Potential zu nutzen?
Antwort des Magistrats
Grundsätzlich sind in Frankfurt ausreichend Übernachtungsplätze vorhanden.
Die temporäre Einrichtung von Schlafplätzen in Büros könnte eine Ergänzung zum jetzigen Angebot sein. Hierzu bedarf es jedoch sorgsamer Prüfungen.
In Frankreich wurde nach ersten Recherchen des Magistrats eine Stiftung gegründet, die Unternehmen von der besagten Idee überzeugen soll, Büroräume zur Verfügung zu stellen. Es gilt zu prüfen, ob diese Idee, auch aus rechtlichen Gründen, so auf die Situation in Frankfurt am Main übertragbar ist.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 25. Januar 2024 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.