Mit der Vorlage E 69 aus 2019 hat die Stadtverordnetenversammlung 68.000 Euro zur Verfügung gestellt, um die Position ei
Zusammenfassung
Die Stadtverordnetenversammlung hat Mittel bereitgestellt, um die Position eines Nachtbürgermeisters zu besetzen. Der Magistrat hat den Prozess zur Besetzung angestoßen, um die Nachtökonomie in Frankfurt am Main zu betrachten und eine strategische Ausrichtung zu entwickeln.
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E-Mail-Abo einrichtenFrage an den Magistrat
Mit der Vorlage E 69 aus 2019 hat die Stadtverordnetenversammlung 68.000 Euro zur Verfügung gestellt, um die Position eines/einer Nachtbürgermeister:in fachkundig zu besetzen.
Ich frage daher den Magistrat:
Wann ist über vier Jahre nach dem Etatantrag endlich mit einer Besetzung dieser Position zu rechnen?
Antwort des Magistrats
Mit Einladung zur Kick-Off Veranstaltung am 28.11.2022 hat der Magistrat den Prozess zur VE 69 mit dem Thema Nachtbürgermeister erneut angestoßen. Am Prozess beteiligt sind aktuell Stadtverordnete, Vertreter von Ämtern, Verbände wie der DEHOGA, die Initiative Gastronomie, IGF, Clubs am Main e. V. und andere. Der Prozess wird extern moderiert, es gab drei offizielle Treffen.
Zunächst wurden in der vorgenannten Runde Best-Practice-Beispiele aus anderen Städten betrachtet, die Finanzierung in Frankfurt besprochen und über eine mögliche organisatorische Verortung einer solchen Funktion diskutiert. Außerdem wurde formuliert, welche Erwartungen an einen Nachtbürgermeister in Frankfurt zu stellen sind.
Die Prozessbeteiligten sind sich grundsätzlich einig, dass die Installation eines Nachtbürgermeisters für Frankfurt am Main nicht ausreichend ist und eher die komplette Nachtökonomie als "24-Stunden-Stadt" betrachtet werden sollte.
Beim nächsten Prozess-Meeting werden die Punkte: Vision der 24-Stunden-Stadt, Nachtrat, strategische Ausrichtung, operative Umsetzung und Partizipation beleuchtet, um anschließend einen Empfehlungsbericht zu erstellen. Dieser soll insbesondere aufzeigen, welche gemeinsamen Herausforderungen angegangen werden sollen, wie der Zeitplan aussehen könnte und wie die Finanzierung erfolgen kann.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 7. Dezember 2023 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.