Gesetzliche Vorgaben belasten die Unternehmen zunehmend mit häufig unnötigen und damit vermeidbaren bürokratischen Aufga
Zusammenfassung
Die Frage befasst sich mit den Herausforderungen, die das nationale Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz für kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) in Frankfurt am Main mit sich bringt. Es wird erwartet, dass der Magistrat sich für einen Abbau bürokratischer Hürden einsetzt, um die Wettbewerbsfähigkeit dieser Unternehmen zu sichern.
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Thema Wirtschaft und Tourismus verfolgenFrage an den Magistrat
Gesetzliche Vorgaben belasten die Unternehmen zunehmend mit häufig unnötigen und damit vermeidbaren bürokratischen Aufgaben und treiben die Unternehmenskosten in die Höhe. So sind viele Branchen und Bereiche vom nationalen Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz betroffen. Unternehmen müssen als Zulieferer ihrer großen Kunden Bescheinigungen und Zusicherungen abgeben, die insbesondere kleine und mittlere Unternehmen kaum aus aller Welt beschaffen können. Ich frage den Magistrat: Welche Erkenntnisse liegen ihm zu den vom nationalen Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz betroffenen kleinen oder mittleren Unternehmen in unserer Stadt vor, und wie wird er sich für diese KMUs hinsichtlich eines Bürokratieabbaus einsetzen?
Antwort des Magistrats
Aktuell liegen dem Magistrat noch keine Rückmeldungen kleinerer und mittlerer Unternehmen im Umgang mit dem LkSG vor.
Sollte es zu der Situation kommen, dass KMU's durch unüberwindbare bürokratische Hürden wirtschaftlich benachteiligt werden, wird sich der Magistrat vor dem Hintergrund, dass das LkSG sowohl auf Europa- beziehungsweise Bundesebene beschlossen als auch umgesetzt wird, über das Sprachrohr Städtetag als kommunale "Lobby-Organisation" für Nach/-Verbesserungen einsetzen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 19. Oktober 2023 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.