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Die geplante Legalisierung von Cannabis auf Bundesebene löst neben begeisterten Reaktionen auch Unsicherheiten und den W

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Die Stadt Frankfurt plant, eine Präventionsstrategie zur Legalisierung von Cannabis zu entwickeln, insbesondere für junge Menschen. Ziel ist es, durch umfassende Aufklärung und Präventionsangebote die Risiken des Cannabiskonsums zu minimieren.

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Thema Schulen und Bildung verfolgen

Frage an den Magistrat

Die geplante Legalisierung von Cannabis auf Bundesebene löst neben begeisterten Reaktionen auch Unsicherheiten und den Wunsch nach mehr Prävention aus, vor allem bei Schulen. Die kürzlich veröffentlichten Ergebnisse der Cannabis-Studie des Frankfurter Drogenreferats unterstreichen dies.

Ich frage den Magistrat:

Ist die Stadt Frankfurt im Austausch mit anderen Kommunen und dem Bund, um eine Präventionsstrategie, insbesondere für junge Menschen, zu erarbeiten, und wenn ja, welches Dezernat übernimmt dabei die Federführung?

Antwort des Magistrats

Die Ergebnisse der Frankfurter Cannabis-Studie sind in dieser Hinsicht mehr als eindeutig: Über 90 Prozent der Befragten in der Frankfurter Cannabis-Studie halten Informationen über die Risiken des Cannabiskonsums ab der 7. Klassenstufe für sehr oder eher sinnvoll, wenn Cannabis legalisiert wird. Auch aus fachlicher Sicht ist dies zu begrüßen: Viele Expertinnen und Experten betonen die Notwendigkeit umfassender und qualitativ hochwertiger Präventionsangebote, wenn der legale Zugang zu Genusscannabis für Erwachsene möglich wird.

Bei dem Thema cannabisbezogene Prävention und Beratung hat der Magistrat bereits zahlreiche Angebote implementiert und finanziert. So bietet die Fachstelle Prävention vom VAE schon jetzt spezifische Workshops, Elternabende und Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte zum Thema Cannabis an Schulen an. Im letzten Jahr konnten auf diese Weise mehr als 900 Schülerinnen und Schüler erreicht werden. Im Bereich der selektiven und indizierten Prävention fördert das Drogenreferat das App-basierte Beratungsangebot "Rauchmelder" - eine Maßnahme, die sich gezielt an riskant konsumierende Jugendliche und junge Erwachsene richtet. Im Rahmen der Arbeit der Frankfurter Jugend- und Drogenberatungsstellen flossen im vergangenen Jahr circa 36.000 Euro städtische Gelder an das Projekt "CaBS", Casemanagement und Beratung für cannabiskonsumierende Schülerinnen und Schüler an Frankfurter Schulen, weitere rund 42.000 Euro an das Frühinterventionsprogramm "FreD", Frühintervention bei erstauffälligen Drogenkonsument:innen.

Das Drogenreferat ist derzeit mit Überlegungen zur Weiterentwicklung der Cannabisprävention befasst. Es laufen bereits Gespräche mit anderen Kommunen, um in der Region abgestimmt zu handeln.

Allerdings ist der Magistrat der Meinung, dass ein Ausbau der - cannabisbezogenen - Prävention erfolgen muss, um noch mehr Menschen mit wirksamen Präventionsprogrammen zu erreichen. Das ist ohne zusätzliche finanzielle Mittel nicht machbar. Die Bundesregierung hat sich mit dem von ihr verabschiedeten Cannabisgesetz als Ziel gesetzt, "die cannabisbezogene Aufklärung und Prävention zu stärken", weshalb an dieser Stelle auch entsprechende Maßnahmen des Bundes einzufordern sind.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 19. Oktober 2023 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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