Mit mehrjähriger Verzögerung nehmen nun 14 Frankfurter Schulen am Pilotprojekt für WLAN an Schulen teil. Sie nutzen dafü
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Thema Schulen und Bildung verfolgenInhalt
Frage vom 16.05.2019, F 1862 Mit mehrjähriger Verzögerung nehmen nun 14 Frankfurter Schulen am Pilotprojekt für WLAN an Schulen teil. Sie nutzen dafür den Service der städtischen IT für sichere Anmeldungen. Ein stellvertretender Schulleiter kommentiert: "Die Idee, dass wir das nicht brauchen, ist absurd." Ohne Account hinterließen die Schüler*innen Datenspuren auf dem Rechner, könnten keine Bookmarks anlegen. "Wir können auch nicht Medienkompetenz vermitteln und dann ohne Passwörter arbeiten."
Ich frage den Magistrat: Welche Schulen haben sich mit welchen Positionen auf das Interessensbekundungsverfahren für WLAN über private Anbieter zurückgemeldet, und wie ist das mit dieser berechtigten Kritik zu vereinbaren?
Antwort des Magistrats: Sehr geehrte Frau Stadtverordnete Dalhoff! Seit dem Ende der Osterferien nutzen 13 von 14 ausgewählten Pilotschulen WLAN. Die 14. Schule wird in den Sommerferien mit WLAN ausgestattet. Die eben zitierte Aussage "Die Idee, dass wir das nicht brauchen, ist absurd." ist einem Presseartikel der Frankfurter Rundschau vom 3. Mai 2019 entnommen. Der Artikel berichtet über einen Besuch der Dezernentin für Integration und Bildung, Sylvia Weber, an der Carl-Schurz-Schule. Die Schule ist eine der 13 Pilotschulen, die bereits WLAN nutzen. Die Aussage - bezieht sich - wie in dem Artikel deutlich wird - auf das pädagogische Netz, das an den Schulen genutzt wird. Der stellv. Schulleiter betont die Wichtigkeit und Notwendigkeit des pädagogischen Netzes. Andere Schulen hingegen präferieren offene WLAN-Lösungen, wie sie in der Schillerschule zum Einsatz kommen. Zudem sollen sich 15 weitere Schulen selbst über einen externen Anbieter WLAN installieren lassen können, wenn sie ein entsprechendes pädagogisches Konzept vorlegen. Auf diese Weise sollen Erfahrungen mit den verschiedenen Modellen gesammelt werden. Der Magistrat befindet sich derzeit in der Klärung mit dem Staatlichen Schulamt hinsichtlich des weiteren Verfahrens zur WLAN-Ausstattung, insbesondere im Hinblick auf die Schulen, die sich selbst über einen privaten Anbieter ausstatten können. Das Interessensbekundungsverfahren startet nach Abschluss der Abstimmung mit dem Staatlichen Schulamt. Schulen, die mit WLAN ausgestattet werden wollen, müssen ein pädagogisches Konzept vorlegen. In ihrem Antrag machen die Schulen Angaben zur beabsichtigten Einsatz an ihrer Schule, aber auch zum Umfang der benötigten WLAN-Lernzonen und Geräte. Im Rahmen des Antragsverfahrens können sich die Schulen vom Medienzentrum Frankfurt beraten lassen. Dort erhalten sie auch Informationen darüber, welche Nutzungsmöglichkeiten und Einschränkungen mit dem freien Internet-Zugang über einen privaten Anbieter verbunden sind. Antragstellende Person(en): Stadtv. Ayse Zora Marie Dalhoff
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 16. Mai 2019 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.