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Für den Fortbestand der Kliniken Frankfurt-Main-Taunus, zu denen unter anderem das Klinikum Höchst gehört, muss die Stad

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Die Stadt Frankfurt muss für die Kliniken Frankfurt-Main-Taunus zusätzliche Investitionen in Höhe von 47,3 Millionen Euro für die Jahre 2022 und 2023 bereitstellen, um drohende Verluste zu vermeiden. Ein Restrukturierungskonzept wird erstellt, um die finanzielle und medizinische Zukunft der Kliniken zu sichern.

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Frage an den Magistrat

Für den Fortbestand der Kliniken Frankfurt-Main-Taunus, zu denen unter anderem das Klinikum Höchst gehört, muss die Stadt Frankfurt laut Medienberichten für die Jahre 2022 und 2023 insgesamt 47,3 Millionen Euro zusätzlich investieren. Prüfer kamen zu dem Ergebnis, dass dem Klinik-Verbund zwischen 2024 und 2028 Verluste von bis zu 158 Millionen Euro drohen.

Ich frage den Magistrat:

Wie wirken sich diese neuen Erkenntnisse konkret auf die Finanzplanung der Stadt Frankfurt für den Doppelhaushalt 2024/25 aus?

Antwort des Magistrats

Sehr geehrte Frau Stadtverordnetenvorsteherin Arslaner,

sehr geehrte Frau Stadtverordnete Nguyen,

meine Damen und Herren!

Zunächst sei darauf hingewiesen, dass laufende Zuschüsse aus dem Ergebnishaushalt und keine Investitionsmittel bereitgestellt werden sollen. Als Sofortmaßnahme wurde die Geschäftsführung der Kliniken Frankfurt-Main-Taunus GmbH beauftragt, kurzfristig Maßnahmen zu ergreifen, um die drohenden Verluste zu begrenzen.

Derzeit wird ein Restrukturierungkonzept erstellt, das die medizinische und wirtschaftliche Zukunft beschreibt und die zu erwartenden Änderungen der regulatorischen Rahmenbedingungen durch die Reform der Krankenhausfinanzierung berücksichtigt. Ziel ist es, die Unternehmensgruppe zu restrukturieren und die Grundlagen für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit der Beteiligungsunternehmen sowie der Einrichtungen und Häuser der Unternehmensgruppe zu legen.

Mit aktuellen Beschlüssen hat der Magistrat für das laufende Haushaltsjahr neun Millionen Euro durch Umschichtungen und für das Planjahr 2024 38,3 Millionen Euro zusätzlich zur Unterstützung der Liquidität und zum Verlustausgleich geplant, die von der Stadtverordnetenversammlung im Rahmen der Haushaltsberatungen diskutiert und entschieden werden. In der Umsetzungsphase sind die derzeit geplanten Zuschüsse oder Kapitaleinlagen sowie Investitionszuschüsse durch die Gesellschafter fortlaufend zu evaluieren und je nach Lage anzupassen.

Sobald das Restrukturierungkonzept vorliegt, werden die Erkenntnisse in der Finanzplanung der Stadt Frankfurt am Main für den Doppelhaushalt 2024/2025 berücksichtigt.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 13. Juli 2023 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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