Zum Inhalt springenZur Navigation springenZum Fußbereich springen
Ortsbeiräte
Nachbarschaft
Abo

Vor 62 Jahren wurde das Anwerbeabkommen zwischen der Türkei und Deutschland getroffen. Menschen mit türkischer Migration

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Die Frage bezieht sich auf die Projekte und strukturellen Maßnahmen, die für die deutsch-türkische Community in Frankfurt am Main durchgeführt wurden und in Zukunft geplant sind. Ziel ist es, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern und die Integration zu unterstützen.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.

Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.

Thema Kinder, Jugend und Familie verfolgen

Frage an den Magistrat

Vor 62 Jahren wurde das Anwerbeabkommen zwischen der Türkei und Deutschland getroffen. Menschen mit türkischer Migrationsgeschichte prägen und bereichern auch heute noch unsere Stadt in vielerlei Hinsicht. Das Zusammenleben, die kulturelle Vielfalt, aber auch die Kontinuität von Rassismus und Ausgrenzung sind Teil der gemeinsamen Geschichte.

Daher frage ich den Magistrat:

Welche Projekte und strukturellen Maßnahmen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt wurden bisher für die deutsch-türkische Community durchgeführt und welche sind in Zukunft geplant?

Antwort des Magistrats

Grundsätzlich ist festzuhalten, dass die türkische Community in ihrer Struktur genauso heterogen wie die sogenannte Gesamtgesellschaft oder andere Communitys ist. Das vielfältige Engagement von diesen Teilen der Frankfurter Zivilgesellschaft sowie die diversen Maßnahmen, auch struktureller Natur, die der Magistrat umsetzt, in Gänze aufzuführen, ist aufgrund der Fülle nicht möglich. Als zentrale Bausteine seitens des AmkA sind jedoch folgende zu nennen:

Das AmkA fördert Projekte und strukturelle Maßnahmen für Communitys, so auch für die deutsch-türkische Community bzw. diese, die als deutsch-türkisch gelesen werden - zum Beispiel im Rahmen der AmkA-Projektförderung sowie der Unterstützung bei Antragstellung bei anderen Fördermittelgebern - zum Beispiel WIR-Förderung des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration -, im Rahmen der kostenfreien Raumnutzung im stadtRAUMfrankfurt und durch mehrsprachige Angebote - zum Beispiel durch den Sprachendienst des AmkA oder Übersetzungen von Flyern und Informationen. Die deutsch-türkische Community wird ebenfalls in diverse Studien einbezogen und auch in anderen Arbeitsbereichen, wie zum Beispiel Religion und Vereinscoaching, aktiv unterstützt.

Von und für die deutsch-türkische Community in Frankfurt wurden und werden unzählige Projekte und Maßnahmen durchgeführt - eine vollständige Auflistung aller Aktivitäten ist aufgrund des Umfangs, auch für die Stadtverwaltung, nicht möglich.

Exemplarisch genannt werden kann zum Beispiel der Migrantinnenverein Frankfurt e. V., eine Selbstorganisation aus der Türkei stammender Frauen, welcher sowohl 2019 als auch 2021 ein Mikroprojekt im Rahmen des Landesprogramms WIR des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration zur Digitalisierungskompetenz sowie Stärkung wirtschaftlich benachteiligter Frauen durchführt hat. Die Türkische Gemeinde Frankfurt wird beispielsweise durch die Raumförderung des AmkA unterstützt. Auch das Türkische Volkshaus Frankfurt e. V. ist ein langjähriger und Partner des AmkA. Der Verein wurde unter anderem 2023 im Rahmen des 30. Gedenktags, Hülya-Tag, des rassistischen Brandanschlags in Solingen über die AmkA Projektförderung gefördert. Ziel des Gedenktages war die Sensibilisierung der Öffentlichkeit gegen Rassismus und rassistische Gewalt.

Weitere Aktivitäten sowie Angebote, die sich ganz allgemein an zugewanderte Menschen in Frankfurt richten, finden sich im aktuellen Integrations- und Diversitätsbericht der Stadt Frankfurt am Main. Wir verweisen außerdem auf die zentrale Veranstaltung zum Anwerbeabkommen in der Paulskirche vor etwa zehn Jahren. Auch Menschen mit - zugeschriebener - türkischer Einwanderungsgeschichte sind von Rassismus betroffen. Hier hat der Magistrat mit der Stabstelle Antidiskriminierung und dem AdiNet Strukturen geschaffen, die die Antidiskriminierungsarbeit strukturell und qualitativ verbessern.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 15. Juni 2023 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung