Am 18. Mai 2023 und dem folgenden Wochenende fand das große Paulskirchenfest zum 175. Jubiläum der Nationalversammlung d
Zusammenfassung
Im Rahmen des Paulskirchenjahrs sind verschiedene Veranstaltungen geplant, um die Frankfurter Öffentlichkeit zu informieren und zu beteiligen. Der Magistrat wird gebeten, einen Veranstaltungskalender zu erstellen, um die Informationen gebündelt zur Verfügung zu stellen.
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Thema Kultur verfolgenFrage an den Magistrat
Am 18. Mai 2023 und dem folgenden Wochenende fand das große Paulskirchenfest zum 175. Jubiläum der Nationalversammlung der Frankfurter Paulskirche statt. Dieser Festakt war nicht nur Höhepunkt, sondern stellte auch den Auftakt für ein ganzes Paulskirchenjahr dar.
Ich frage den Magistrat:
Welche weiteren Veranstaltungen sind im Zuge des Paulskirchenjahrs geplant, und wie können sich Bürger*innen und Öffentlichkeit, gegebenenfalls gebündelt über einen Veranstaltungskalender, über diese Veranstaltungen informieren?
Antwort des Magistrats
Als Informations- Plattform für die Öffentlichkeit bietet sich die Website www.paulskirche.de an. Dort könnte ein Veranstaltungskalender die Termine gebündelt zur Verfügung stellen. Der notwendige technische Umbau wurde noch nicht veranlasst bzw. beauftragt. Folgende weitere Veranstaltungen sind dem Magistrat bekannt:
- Global Assembly Nach der erfolgreichen Vorversammlung im Mai 2023 wird es im März 2024 zur eigentlichen Global Assembly kommen. Diese wird dann auch verstärkt öffentlich tagen. So sollen auf thematisch fokussierten Veranstaltungen die Ergebnisse vorgestellt und debattiert werden, die in den kommenden Monaten von den am Ende der Vorversammlung gebildeten Arbeitsgruppen -*Autoritarismus, Exklusion und Demokratie; *Ökonomische und finanzielle Gerechtigkeit; *Migration und Staatenlosigkeit; *Sozialökologische Krise und Alternativen; *Gender Justice - erarbeitet werden. Idealerweise werden die Veranstaltungen an verschiedenen Orten - zum Beispiel Römer, Schauspiel, Historisches Museum, Offenes Haus der Kulturen, ... - stattfinden und diesmal mit einer übergreifenden, den Ausblick formulierenden Veranstaltung in der Paulskirche abschließen. Zeitraum 18. bis 24. März
- Monatliche Abendveranstaltungen - Oktober 2023 bis Februar 2024 Zur Einstimmung der Frankfurter Öffentlichkeit auf die Anliegen Global Assembly lädt der "Utopische Raum im Globalen Frankfurt" jeweils zusammen mit anderen Frankfurter Institutionen zu monatlichen Abendveranstaltungen ein. Am 11. Oktober mit und im Historischen Museum zum Thema "Umkämpfte Demokratie" - unter anderem mit Caroline Amlinger. Ebenfalls im Oktober während und auf der Buchmesse Lesungen und Veranstaltungen zu "Entwürfen globaler Demokratie". Im November zusammen mit dem Weltkulturenmuseum "Geschichte(n) der Gegenwart - Das Drängen auf Menschenwürde"* Im Dezember im medico-Haus "Das Nationale überschreitend: 175 Jahre Kampf für Grundrechte". Am 17. Januar 2024 im und mit dem Historischen Museum "Kämpfe und Visionen - Rechte der Natur" Im Februar - Kooperationspartner noch offen - "Die Balance zwischen individueller Freiheit und gesellschaftlicher Sicherheit - eine Utopie?"* (*Arbeitstitel) Global House of young Voices Im Sommer 2024 findet ein einwöchiger Summit mit Jugendlichen aus den 17 Partnerstädten Frankfurts statt: Ein internationales Jugendparlament, das "Global House of Young Voices", soll dabei konstituiert werden. Durch Unterbringung in Frankfurter Gastfamilien wird sowohl die internationale Vernetzung als auch die interkulturelle Kompetenz der Jugendlichen gestärkt. Zudem wird das Erleben von Demokratie als "produktiver Streit" einer vielfältigen Gruppe junger Menschen nähergebracht. Ergebnis des Summit ist die Verabschiedung einer Verfassung, mit der Voraussetzungen für das - virtuelle - Fortbestehen des Parlaments geschaffen werden. Ziele des Projekts sind die Förderung von Bildung zur Weltbürgerschaft - Global Citizenship - im Sinne der UN-Nachhaltigkeitsziele, das Verbinden lokaler und globaler politischer Prozesse sowie die nachhaltige Stärkung der Frankfurter Städtepartnerschaften. Unterstützt wird das "Global House of Young Voices" durch die Stadt Frankfurt. Debattierkünstler Das Projekt "Debattierkünstler*innen" zielt darauf, Jugendlichen von fünf Schulen die Möglichkeit zu geben, in Workshops Debattieren zu lernen und wie politische Ideen eigenständig entwickelt und Diskussionen eingebracht werden können. Die Debattentrainings, bei denen die Schüler*innen neben rhetorischen Fähigkeiten beispielsweise Regeln für produktive Gespräche einüben und Impulse zu Themen der Friedens- und Konfliktforschung erhalten, finden zeitlich um die Tage der Demokratie und das Paulskirchenjubiläum herum statt. Verfestigen sollen die Debattierkünstler*innen die erlernten Fertigkeiten in einer Debatte zu friedenspolitischen Themen an ihrer Schule, die jeweils zwischen Sommer und Herbst stattfinden. Das Projekt ist eine Kooperation zwischen dem Leibniz Peace Research Institute Frankfurt, PRIF/HSFK, und Gegen Vergessen Für Demokratie e. V. in Zusammenarbeit mit dem Projekt "Frankfurt streitet!" des Forschungsinstitutes Gesellschaftlicher Zusammenhalt, FGZ, gefördert durch die Stadt Frankfurt im Rahmen des Netzwerk Paulskirche Der Frankfurter Demokratiekonvent ist ein gelostes Gremium, bei dem Frankfurter an vier Tagen die städtische Politik mitgestalten. Die Auswahl der Teilnehmenden wird zu zwei Drittel per Zufall generiert, ein Drittel wird durch die bewusste Ansprache unterrepräsentierter Gruppen ausgewählt. So wird Dialog zwischen allen Teilen der Gesellschaft ermöglicht. Die Teilnehmenden des Demokratiekonvents erarbeiten an vier Tagen gemeinsam eine Handlungsempfehlung für die Frankfurter Stadtverordnetenversammlung sowie die betroffenen Dezernate. Dies geschieht in moderierten Kleingruppen und begleitet durch Experten. So wird ein niedrigschwelliger Zugang für alle gewährleistet. Der dritte Demokratiekonvent soll im Herbst 2023 stattfinden und widmet sich dem Thema Intergenerationalität. Infolge des demographischen Wandels und der Veränderung von Familienstrukturen entstehen für das Zusammenleben zwischen den Generationen gleichermaßen Herausforderungen und Chancen. Der Demokratiekonvent möchte daher Raum bieten, auszuhandeln, wie Beziehungen zwischen Jung und Alt jenseits der Kernfamilie gestaltet werden können. Welche Herausforderungen und Chancen bieten intergenerationelle Beziehungen? Entlang dieser Frage soll diskutiert werden, ob und in welchen Bereichen Netzwerke zwischen den Generationen Antworten auf gesellschaftliche Probleme darstellen können. Während der vier Tage sollen unter anderem die Themen Betreuung und Versorgung von Jung und Alt, Wohnen und Infrastruktur, gegenseitige Bildungsunterstützung, Klimawandel sowie gesellschaftliche Partizipation beleuchtet werden.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 15. Juni 2023 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.