Die Koalition stellte im Koalitionsvertrag fest: „Bezu ̈glich der Frankfurter Stadtpolizei bedarf es weiterhin hoher Ausb
Zusammenfassung
Die Stadtpolizei Frankfurt am Main hat bereits verpflichtende Kurse zur interkulturellen Kompetenz eingeführt, um Racial Profiling und rechtsextreme Tendenzen entgegenzuwirken. Ziel ist es, die Mitarbeiter*innen besser auf interkulturelle Begegnungen vorzubereiten und Diskriminierung zu reduzieren.
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Thema Sicherheit verfolgenFrage an den Magistrat
Die Koalition stellte im Koalitionsvertrag fest: "Bezüglich der Frankfurter Stadtpolizei bedarf es weiterhin hoher Ausbildungs- und Ausrüstungsstandards. Die Ausbildung wird insbesondere dahingehend erweitert, Kompetenzen der Mitarbeiter*innen im Hinblick auf interkulturelle Kompetenz zu stärken. Dazu werden verpflichtende Kurse fest im Aus- und Fortbildungs-Curriculum verankert, um insbesondere Praktiken wie Racial Profiling und rechtsextremen Tendenzen bereits im Vorfeld entschieden entgegenzuwirken." Ich frage den Magistrat: Welche verpflichtenden Kurse mit welchen Themen und von welcher Institution/welchem Lehrpersonal sind heute im Stadtpolizei-Curriculum verankert und wie viel e Angestellte haben diese Kurse bisher besuchen müssen?
Antwort des Magistrats
Bereits vor dem aktuellen Koalitionsvertrag wurde im Jahr 2014 eine erste eintägige Pflichtveranstaltung: "Handlungskompetenz in interkulturellen Begegnungen" durchgeführt. Damals nahmen 122 Mitarbeiter:innen teil, einschließlich des Führungsstabs und des Führungs- und Lagedienstes.
Daneben finden während der Ausbildung regelmäßige Schulungen zum Thema interkulturelle Kompetenz statt, die natürlich - weil Ausbildungsinhalt - verpflichtend sind.
Ab Oktober 2021 wurde die zweite Pflichtveranstaltung "Diversität-interkulturelle Öffnung-interkulturelle Kompetenz", als zweitägiges Seminar durchgeführt.
Hierbei wurden insbesondere folgende Inhalte vermittelt:
- Definition der Begriffe Diversität
- Interkulturelle Öffnung und interkulturelle Kompetenz
- Handlungsgrundlagen der Stadt Frankfurt am Main
- Auseinandersetzung mit eigenen Erfahrungen von Diversität und Diskriminierung
- Reflexion interkultureller - schwieriger - Begegnungen
- Analysieren interkultureller Kommunikationssituationen aus dem beruflichen Alltag
- Bewusstmachen von Stereotypen und Vorurteilen
- Wahrnehmen der eigenen Grenzen und Möglichkeiten im professionellen Handeln
- Resilienz - Bedeutung und stärkende Faktoren mit Perspektivwechsel
- Arbeiten an Fallbeispielen sowie Anleitung zur Selbstreflexion
Insgesamt wurden von Oktober 2021 bis Dezember 2022 14 verpflichtende Seminare durchgeführt, an denen 147 Mitarbeiter:innen teilnahmen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 15. Juni 2023 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.