Die Stadt Frankfurt musste alle Anträge zum „DigitalPakt Schule“, abgestimmt mit Schulen und Staatlichem Schulamt, bis z
Zusammenfassung
Die Stadt Frankfurt hat Anträge zum DigitalPakt Schule eingereicht, um die digitale Ausstattung der Schulen zu verbessern. Die Umsetzung erfolgt in mehreren Phasen, wobei bereits einige Programme abgeschlossen sind. Ziel ist es, die Schulen bis Ende 2024 vollständig auszustatten.
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Thema Schulen und Bildung verfolgenFrage an den Magistrat
Die Stadt Frankfurt musste alle Anträge zum "DigitalPakt Schule", abgestimmt mit Schulen und Staatlichem Schulamt, bis zum 31.01.2021 einreichen. Die Schulen haben dringende Bedarfe angemeldet, und eine Verwendung der beantragten Fördermittel muss bis spätestens 31.12.2024 erfolgen.
Vor diesem Hintergrund frage ich den Magistrat:
Wann werden welche Schulen in Frankfurt mit welcher bestellten Ware beliefert, um den DigitalPakt umzusetzen?
Antwort des Magistrats
Die Stadt Frankfurt am Main hat für alle circa 170 Schulen in städtischer Trägerschaft die gesamten zur Verfügung stehende Fördermittel von circa 70 Millionen Euro beantragt. Der Förderzeitraum des originären DigitalPakt beträgt fünf Jahre. Die Mittel entfallen auf den originären Digitalpakt, 49,5 Millionen Euro, und dessen drei Annexe, circa 20 Millionen Euro:
- WLAN circa 17 Millionen Euro;
- Mobile Endgeräte circa elf Millionen Euro;
- Präsentationstechnik circa 17 Millionen Euro;
- Infrastruktur circa vier Millionen Euro;
- Annex 1, Mobile Endgeräte für Bedürftige Schüler*innen, circa acht Millionen Euro;
- Annex 2, befristeten Ausgabe von Mitteln für Personalkosten, circa fünf Millionen Euro;
- Annex 3, Mobile Endgeräte für Lehrkräfte, circa sechs Millionen Euro.
Die Ausstattung der Schulen aus den verschiedenen Programmen und Annexen erfolgt zu unterschiedlichen Zeitpunkten.
So wurden die Annexe 1 und 3 bereits komplett abgewickelt und die Hardware ist in Benutzung. Die mobilen Endgeräte des Annex 1 wurden über Bundes- und Landesmittel in großer Anzahl für Schüler*innen beschafft, die kein eigenes Endgerät zu Hause zur Verfügung hatten. Die Bereitstellung der Geräte erfolgte im Herbst 2020.
Im Zuge des Annex 3 wurden im Sommer 2021 schulbezogene mobile Endgeräte für den Verleih an Lehrkräfte an die Schulen verteilt. Des Weiteren wurden den Schulen Ende 2021 weitere Poolgeräte für den Verleih an Lehrkräfte zur Verfügung gestellt.
Seit Februar 2023 sind alle der auf 180 Liegenschaften verteilten Frankfurter Schulen mit sicherem WLAN ausgestattet. Bei nur fünf Schulen im Stadtgebiet wird die Ausstattung noch bis Ende Mai dauern. Die Umsetzung von WLAN an Schulen ist in Frankfurt damit deutschlandweit in beispielhafter Geschwindigkeit innerhalb von zwei statt der geplanten fünf Jahre, erfolgt. In den Schulen ist jetzt für die rund 100.000 Lernenden und Lehrenden die Arbeit mit modernen pädagogischen Methoden, bei gleichzeitiger Einhaltung der hohen Anforderungen an Jugend- und Datenschutz und an die Sicherheit der technischen Infrastruktur, möglich.
Die Infrastruktur wird im Zuge der an den Schulen unabhängig vom DigitalPakt im Fünf-Jahres-Austauschzyklus stattfindenden Rollouts von Endgeräten und Serversystemen an den Frankfurter Schulen kontinuierlich umgesetzt. Dies wurde vor dem DigitalPakt so umgesetzt und ist auch nach Auslauf des DigitalPaktes weiterhin geplant.
Die Ausstattung mit Präsentationstechnik wird derzeit sukzessive bis zum Ende der Laufzeit des DigitalPaktes an den Schulen umgesetzt. Es handelt sich hierbei unter anderem um interaktive Whiteboardsysteme, wandmontierte Ultrakurzdistanzbeamer, Dokumentenkameras und Screensharing-Sticks.
Die vorgenannten Ausstattungen sind zum Teil von den baulichen, insbesondere Verkabelung mit Storm und Netzwerk, Voraussetzungen an den Schulen abhängig, die sich derzeit als sehr heterogen darstellen.
Zudem kommt es seit Beginn der Coronapandemie und des Krieges in der Ukraine zu erheblichen Störungen von Lieferketten. Unterschiedlichste Komponenten der gewünschten Ausstattungen werden immer wieder von erheblichen Lieferschwierigkeiten betroffen beziehungsweise unterliegen starken Preisschwankungen. So ist davon auszugehen, dass der Aufbau aller Komponenten die gesamte Restlaufzeit des Digitalpakts in Anspruch nehmen wird und dessen Ablauf nur kurz- bis mittelfristig disponiert werden kann. Die Schulen werden einzeln informiert, sobald sich die jeweiligen Termine absehen lassen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 23. März 2023 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.