Die Stadt Frankfurt verfügt aktuell über 148 Plätze in Frauenhäusern. Dennoch scheint der Bedarf höher zu sein, da in de
Zusammenfassung
Die Stadt Frankfurt hat 148 Plätze in Frauenhäusern, jedoch wird ein höherer Bedarf festgestellt. Es wird vorgeschlagen, durch Netzwerkarbeit mit anderen Kommunen Übergangslösungen für Frauen zu schaffen, die auf einen Platz warten. Das erwartete Ergebnis ist eine Verbesserung der Unterbringungssituation für betroffene Frauen.
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Thema Wohnen verfolgenFrage an den Magistrat
Die Stadt Frankfurt verfügt aktuell über 148 Plätze in Frauenhäusern. Dennoch scheint der Bedarf höher zu sein, da in den Zeitungen vermehrt von Wartelisten die Rede war.
Darum frage ich den Magistrat:
Wie viele Frauen warten momentan auf einen Platz in Frauenhäusern, und inwiefern kann hier gegebenenfalls eine Netzwerkarbeit mit anderen Kommunen Abhilfe schaffen, um zumindest übergangsweise eine Unterbringungslösung für diese Frauen zu bieten?
Antwort des Magistrats
Die Frauenhäuser in Frankfurt am Main führen keine "Wartelisten". Aufnahmen liegen fast immer Akutsituationen zu Grunde, die Wartelisten ausschließen.
Wenn Aufnahmen in Notlagen aus kapazitären Gründen nicht möglich sein sollten, wird über die bestehenden Netzwerke und Strukturen für eine Versorgung in einem Frauenhaus gesorgt, gegebenenfalls auch über die Stadtgrenzen oder Landesgrenzen hinaus.
Eine Veränderung der Situation ist eng mit einer Verbesserung der desaströsen Lage auf dem Markt für bezahlbaren Wohnraum verbunden. Es ergeben sich unnötig lange Aufenthaltszeiten, weil einfach keine Wohnung gefunden werden kann.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 26. Januar 2023 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.