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2019 hat das Deutsche Rote Kreuz, DRK, in Harheim in der Siedlungsgemeinschaft „Zu Hause in Harheim“ 24 Sozialwohnungen

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Der Magistrat hat die Regelung zur Freistellung von Sozialwohnungen gewählt, um ein gemeinschaftliches Wohnprojekt zu ermöglichen und Synergien zwischen der Unterkunft für Geflüchtete und dem Projekt "Hestia" zu unterstützen. Dies soll zu einem besseren Miteinander in der Nachbarschaft führen.

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Thema Wohnen verfolgen

Frage an den Magistrat

2019 hat das Deutsche Rote Kreuz, DRK, in Harheim in der Siedlungsgemeinschaft "Zu Hause in Harheim" 24 Sozialwohnungen fertiggestellt. Die Hälfte der Wohnungen wurde mittlerweile freigestellt, unterliegen also keiner Sozialbindung mehr. Laut Auskunft des Magistrats erfolgt für jede freigestellte Wohnung ein Ausgleich, "indem die Bindungszeit im gleichen zeitlichen Umfang des Freistellungszeitraums verlängert wird. Es erfolgt also eine vollumfängliche Kompensation", Frage Nr. 1067/22.

Ich frage den Magistrat:

Was war der Grund der Freistellung, und inwiefern wurde ein Ausgleich in Form der Verlängerung der Bindungszeit erreicht?

Antwort des Magistrats

Wie bereits in der Antwort zur Frage Nr. 1067 vom 13.10.2022 mitgeteilt, wurde diese Regelung gewählt, um ein gemeinschaftliches Wohnprojekt zu ermöglichen und Synergien zwischen der Unterkunft für Geflüchtete und dem gemeinschaftlichen Wohnprojekt "Hestia" zu unterstützen. Die "Hestias" engagieren sich für ein gutes Miteinander. Das reicht von nachbarschaftlichen Gesprächen im Innenhof bis zu ehrenamtlicher Mitarbeit in der Hausaufgabenbetreuung und dem Begegnungscafé.

In der Praxis wird die jeweilige Wohnung individuell freigestellt, wenn jemand die Wohnung beziehen soll, der über ein zu hohes Einkommen verfügt. Die Freistellung ist dann an das jeweilige Mietverhältnis gekoppelt und die Sozialbindung für die Dauer des Mietverhältnisses ausgesetzt.

Die Bindung verlängert sich entsprechend um den Zeitraum, in der die Wohnung von der Sozialbindung freigestellt war. Dies wird durch entsprechendes Verwaltungshandeln überwacht. Der Magistrat hat die Möglichkeit zur temporären Freistellung auf maximal 50 Prozent, also auf zwölf der 24 Wohnungen, begrenzt.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 26. Januar 2023 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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