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Eine Studie des Instituts für sozial-ökologische Forschung, ISOE, für das Frankfurter Beteiligungsunternehmen Hessenwass

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Die Studie des ISOE zeigt, dass bis 2050 ein Drittel des Wasserverbrauchs in Frankfurter Haushalten durch Brauchwasser ersetzt werden könnte. Der Magistrat wird die Empfehlungen der Studie prüfen und die Ergebnisse in das kommunale Wasserkonzept einfließen lassen.

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Thema Umwelt und Energie verfolgen

Frage an den Magistrat

Eine Studie des Instituts für sozial-ökologische Forschung, ISOE, für das Frankfurter Beteiligungsunternehmen Hessenwasser hat aufgezeigt, dass bis 2050 in Frankfurt ein Drittel des Wasserverbrauchs in den Haushalten durch Brauchwasser ersetzt werden könnte - vorausgesetzt, man unternimmt gemeinsam mit der Immobilienwirtschaft besondere Anstrengungen und setzt den derzeitigen Trend des zunehmenden Fernwasserbezugs nicht weiter fort. Besonders in Hochhäusern ist das Einsparpotenzial enorm.

Ich frage den Magistrat:

Wie viele bestehende und geplante Hochhäuser in Frankfurt verfügen über eine Brauchwasserleitung, und welchen Empfehlungen der Studie wird der Magistrat folgen?

Antwort des Magistrats

Die Stadt Frankfurt am Main ist sich ihrer Verantwortung beim Thema Wasserversorgung sehr wohl bewusst. Nicht zuletzt wurde daher freiwillig ein kommunales Wasserkonzept erstellt, in dem die Substitution von Trinkwasser durch Brauch-/Betriebswasser eine wesentliche Rolle spielt. Hier handelt es sich um eine langfristige Aufgabe der Daseinsvorsorge.

Die durch die Hessenwasser GmbH beauftragte und durch ISOE erstellte Studie "Abschätzung theoretischer Trinkwassersubstitutionspotenziale in Frankfurt am Main" wird begrüßt. Die sehr umfangreiche Studie, die mit Anhängen über 250 Seiten umfasst, wird nun im Detail zu prüfen sein. Hierbei werden sich neue und zusätzliche Erkenntnisse zum Thema Betriebswassernutzung ergeben. Wie diese Erkenntnisse bei der Umsetzung des städtischen Wasserkonzeptes - hier insbesondere beim Ausbau der Betriebswasserversorgung - konkret Berücksichtigung finden können, hängt von den Ergebnissen der Prüfung ab.

In jedem Fall wäre eine deutliche Ausweitung der Betriebswassernutzung, wie in der ISOE-Studie mit dem Szenario "Besondere Anstrengungen" beschrieben, mit einem hohen Aufwand verbunden. So wären hierzu signifikante personelle und finanzielle Kapazitäten zur Verfügung zu stellen.

Zu der konkreten Frage nach der vorhandenen und künftigen Betriebswassernutzung in Hochwässern der Stadt liegen dem Magistrat keine belastbaren Daten vor. Hierzu ist anzumerken, dass es für Immobilieneigentümer keine Verpflichtung zur Betriebswassernutzung gibt.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 10. November 2022 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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