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Produktbereich: 22 Umwelt Produktgruppe: 22.05 Sauberes Frankfurt Taskforce "WasteWatcher+" etablieren - Bußgelder für Müllsünder deutlich erhöhen!

Vorlagentyp: EBFF
1 SitzungAbgelehnt

Zusammenfassung

Der Antrag sieht die Etablierung einer Taskforce "WasteWatcher+" in Frankfurt vor, um Müllsünder im öffentlichen Raum zu sanktionieren und die Bußgelder für Müllvergehen zu erhöhen. Ziel ist es, die Sauberkeit in der Stadt zu verbessern und die Lebensqualität zu steigern.

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Thema Abfall und Sauberkeit verfolgen

Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

  1. Der Magistrat wird beauftragt, im Rahmen eines auf den Zeitraum von zwei Jahren angelegten Pilotprojektes eine Taskforce nach dem Vorbild der Hamburger "WasteWatcher+" in Frankfurt zu etablieren und die hierfür erforderlichen Mittel in den Produkthaushalt 2024/2025 einzustellen. Ziel des Pilotprojektes ist es, Müllsünder im öffentlichen Raum wirkungsvoll zu sanktionieren.
  2. Parallel dazu sind die Bußgelder für Littering und andere Müllvergehen deutlich zu erhöhen. Dies dient einer Abschreckung von potentiellen Müllverursachern sowie der teilweisen Gegenfinanzierung der für das Pilotprojekt aufzuwendenden Haushaltsmittel.

Begründung

Bereits dem Jahr 2018 gehen in der Hansestadt Hamburg sowohl unter der Woche als auch am Wochenende die "WasteWatcher+" in ihrer blauen Uniform auf Patrouille. In Zweierteams bekämpfen sie aktiv die Vermüllung des öffentlichen Raums, indem sie die Personalien von offensichtlichen Müllsündern feststellen und Ordnungswidrigkeitsverfahren mit Geldstrafen einleiten. Weiterhin registrieren sie im Rahmen ihrer Streifengänge Wildablagerungen, herumliegenden Abfall oder Sperrmüll und versuchen, deren Urheber aufzuspüren. Viele andere Kommunen haben dieses Erfolgsmodell mittlerweile übernommen. Die "WasteWatcher+" sind im Ordnungswidrigkeitsrecht geschult und haben Deeskalationstrainings absolviert. Über die Einleitung von Ordnungswidrigkeitsverfahren hinaus versuchen sie in ihrer täglichen Arbeit, Müllverursacher auf freundlichem Wege zu besseren Gewohnheiten zu bewegen. Die bislang in Hamburg gesammelten Erfahrungen zeigen, dass alleine durch die Präsenz der "WasteWatcher+" die Zahl der Delikte abnimmt. Die Stadt Frankfurt tritt bereits mit zahlreichen Kampagnen, wie z. B. "cleanffm", für mehr Sauberkeit und damit eine bessere Lebensqualität in unserer Stadt ein. Jedoch zeigen die Erfahrungen der letzten Jahre, dass der mutwilligen Verschmutzung öffentlicher Räume mit Sauberkeitskampagnen alleine nicht beizukommen ist. Verstärkte Kontrollen in Verbindung mit spürbaren Sanktionen stellen daher eine wirkungsvolle Ergänzung solcher Maßnahmen dar. Die für dieses Pilotprojekt erforderlichen Haushaltsmittel, insbesondere der notwendige Personalaufwand, kann zumindest teilweise durch deutlich höhere Bußgelder gegenfinanziert werden, die zugleich abschreckende Wirkung haben und damit ebenfalls zur Müllvermeidung beitragen. Hier müssen die möglichen Obergrenzen maximal ausgeschöpft und die derzeit geltenden Bußgelder deutlich erhöht werden. Sofern notwendig, ist von Seiten des Magistrats beim Land Hessen und über den Hessischen Städte- und Gemeindetag darauf hinzuwirken, dass die derzeit dafür geltenden Obergrenzen angehoben werden.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

EEtatantrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.

  1. 1Fraktion bringt Etatantrag ein
  2. 2Haushaltsberatungen
  3. 3Plenum beschließt den Haushalt

Der Weg dieser Vorlage

Am 5. Juni 2024 brachte BFF-BIG diesen Etatantrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In einer Sitzung wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 27.06.2024 im Ausschusses für Klima- und Umweltschutz abgelehnt.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
Ausschusses für Klima- und Umweltschutz
Sitzung 28 · 27.06.2024
TO I, TOP 69
Abgelehnt
Die Vorlage E 470 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPLinkeAfDVoltFRAKTIONÖkoLinX-ELF
Ablehnung:
CDUBFF-BIG
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, Linke, AfD, Volt und FRAKTION gegen CDU (= Prüfung und Berichterstattung) und BFF-BIG (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ELF (= Ablehnung)

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