Produktbereich: 18 Soziales Produktgruppe: 18.01 Leistungen des Jugend- und Sozialamtes Stadtteil-Kantinen für Frankfurt
Zusammenfassung
Der Antrag zur Einrichtung von Stadtteil-Kantinen in Frankfurt am Main zielt darauf ab, gesunde und bezahlbare Mahlzeiten in sozialen Brennpunkten anzubieten. Die Initiative soll insbesondere Menschen mit geringem Einkommen unterstützen, indem sie Zugang zu regionalen und biologischen Lebensmitteln gewährt. Auf diese Weise wird auch die gesellschaftliche Teilhabe gefördert.
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Thema Gesundheit und Soziales verfolgenAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Im Haushalt 2026 ff. werden Mittel eingestellt, um in den Stadtteilen Riederwald, Oberrad, Niederrad, Sachsenhausen und dem Ortsbezirk 10 Stadtteil-Kantinen zu ermöglichen. Mit den finanziellen Mitteln eröffnet und betreibt die Stadt Frankfurt in Zusammenarbeit mit ehrenamtlich Aktiven eine öffentliche Küche. Ziel ist es, gesundes Essen mit einem hohen Bio-Anteil und regional produzierten Lebensmitteln anzubieten. Auf der Speisekarte wird mindestens ein Mittag- und Abendessen für 1,50 Euro angeboten. Bei der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten sollen die jeweiligen Ortsbeiräte einbezogen werden.
Begründung
Viele Frankfurter*innen können sich aufgrund steigender Preise keinen Restaurantbesuch mehr leisten. Ganz im Gegenteil müssen sehr viele Menschen in Frankfurt ihre Einkäufe über den Monatsverlauf genau kalkulieren, damit am Monatsende überhaupt noch etwas auf den Tisch kommt. Gesundes und regionales Essen geschweige denn ein Restaurantbesuch bleiben da auf der Strecke!
Eine Stadtteil-Kantine, unterhalten von der Stadt Frankfurt, mit niedrigen Essenspreisen und einem hohen Bio-Anteil und regional produzierten Lebensmitteln, ermöglicht es den Menschen sich trotz geringer finanzieller Mittel gesund zu ernähren. Gleichzeitig müssen die Menschen nicht auf die Erfahrung des "Essengehens" verzichten, was auch für den Erhalt von sozialen Kontakten und der gesellschaftlichen Teilhabe von Bedeutung ist. Dies gilt insbesondere für Kinder, auf deren Bedürfnisse im Rahmen der Stadtteil-Kantine besonders eingegangen werden soll.
Um ein solches Angebot in den Stadtteilen Riederwald, Oberrad, Niederrad, Sachsenhausen und dem Ortsbezirk 10 realisieren zu können, wo sich alle Bewohner*innen treffen, um sich zu unterhalten und die Gemeinschaft zu genießen und jede*r willkommen ist, braucht es geeignete Räumlichkeiten. Bei der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten sollen die jeweiligen Ortsbeiräte einbezogen werden.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.
- 1Fraktion bringt Etatantrag ein
- 2Haushaltsberatungen
- 3Plenum beschließt den Haushalt
Der Weg dieser Vorlage
Am 23. Januar 2026 brachte Linke diesen Etatantrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 5 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten.
Beratungsverlauf5 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, FDP und AfD; GRÜNE, SPD, Linke und Volt (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG (= Ablehnung) ÖkoLinX-ELF und FRAKTION (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, Linke und fraktionslos gegen SPD, CDU und FDP (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, Linke und Herr Can gegen CDU, FDP, AfD und Herr Rudloff (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, BFF und FDP gegen GRÜNE, Linke und AfD (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.