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Produktbereich: 20 Bildung, Produktgruppe: 20.01 Schulbetriebsmanagement/pädag. Aufgaben

Vorlagentyp: ECDU
2 SitzungenAbgelehnt

Zusammenfassung

Der Antrag sieht die sofortige Einstellung von 18 digitalen Hausmeistern für die IT-Betreuung an Frankfurter Schulen vor. Dies soll den First Level Support im Rahmen des IT-Support-Konzepts gewährleisten und die schulischen IT-Beauftragten entlasten. Die Stadtverordnetenversammlung hat den Antrag jedoch abgelehnt.

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Thema Schulen und Bildung verfolgen

Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:

Für die sofortige Einstellung von 18 "digitalen Hausmeistern" (IT-Servicekräften) für die Betreuung der sechs Bildungsregionen werden Personalmittel in Höhe von

20242025
1.560.000 €3.120.000 €

in den Haushalt eingestellt und verstetigt, um eine Gewährleistung des First Level Supports im Rahmen der Umsetzung des IT-Support-Konzepts für Schulen sicherzustellen.

Die Gegenfinanzierung erfolgt aus den mit der Aufhebung des Beschlusses § 3273 vom 11.05.2023 frei gewordenen Mitteln des Produktbereichs 20. Eine Verwendung der Mittel für andere Zwecke ist nicht zulässig. Über die Ausführung dieses Beschlusses ist der Stadtverordnetenversammlung binnen sechs Monaten zu berichten.

Begründung

Bis heute gibt es jedoch noch keinen einzigen der seit Jahren angekündigten und dringend benötigten "digitalen Hausmeister" an Frankfurter Schulen. Der Magistrat hat mit der M 164/23 ein Konzept beschlossen, auf das Frankfurter Schulen seit Jahren drängen, verweist bei der konkreten finanziellen Umsetzung dann aber in weiten Teilen wieder auf das Land. Dies ist nicht seriös. Die Bürgerinnen und Bürger können zu recht erwarten, dass der Magistrat für seine offiziell verkündeten Beschlüsse auch die finanziellen und organisatorischen Weichen stellt. Frankfurter Schulen setzen sich bereits seit Jahren für eine Unterstützung der schulischen IT-Beauftragten durch städtische Angestellte in der Funktion "digitaler Hausmeister" ein. Bei den schulischen IT-Beauftragten handelt es sich um engagierte Lehrer, die für die pädagogische Entwicklung der digitalen Bildung an einer Schule zuständig sind und nicht um Experten für Soft- oder Hardware, die rund um die Uhr für die Lösung technischer Probleme großer Schulgemeinden zur Verfügung stehen können. Die Lehrkräfte sollten, vor allem in Zeiten des Lehrermangels, nicht noch mehr Stunden vom Unterricht befreit werden, um technische Probleme der Schule zu lösen. Daher ist ein umfassender First Level Support durch "digitale Hausmeister" nötig, die den Schulen als feste und verlässliche Ansprechpartner zur Verfügung stehen, bei IT-Schwierigkeiten schnell vor Ort sind und neben der Behebung von Problemen auch die zeitaufwändige Fehlersuche übernehmen, die die schulischen IT-Beauftragten bislang viel Zeit und Mühe kostet. Das derzeit praktizierte "Ticketsystem" bringt zu viele Rückfrageschleifen sowie Wartezeiten von zum Teil mehreren Monaten mit sich. Dies kann im schlimmsten Fall dazu führen, dass Lehrer wochenlang den Unterricht nicht digital vorbereiten, nicht auf Vertretungspläne zurückgreifen oder keine Lernplattformen verwenden können. Dies ist für die Schulgemeinden ein untragbarer Zustand. Der Magistrat legte mit der Vorlage M 164 vom 22.09.2023 ein IT-Support Konzept für Frankfurter Schulen vor, das dem gestiegenen Unterstützungsbedarf durch vermehrten Einsatz digitaler Lernmethoden, die erhöhte Anzahl an Endgeräten und die Ausstattung der Schulen mit WLAN Rechnung tragen sollte. In der M 164 wird der Magistrat beauftragt "das bestehende IT-Supportkonzept um das Modul 4 ‚IT-Schulmanager' zu erweitern, um den Bedarf der Schulen nach einem direkten, persönlich bekannten Ansprechpartner für Beratung und Betreuung der wachsenden Gerätezahl und Gerätevielfalt zu decken. Das Konzept der IT-Schulmanager sieht vor, dass 15 Personen die Betreuung der z. Zt. 181 Schulstandorte - zugeordnet nach Schulform, Schulgröße und ggf. Bildungsregion - leisten." Die Kosten dafür werden auf 2,6 Mio. € für ein ganzes Jahr veranschlagt. Es erscheint sinnvoll die Anzahl der "digitalen Hausmeister" auf 18 festzusetzen. Somit würden jeder Bildungsregion 3 Fachkräfte zugeordnet bzw. jede IT-Servicekraft wäre für ca. 10 Schulen zuständig.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

EEtatantrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.

  1. 1Fraktion bringt Etatantrag ein
  2. 2Haushaltsberatungen
  3. 3Plenum beschließt den Haushalt

Der Weg dieser Vorlage

Am 15. Mai 2024 brachte CDU diesen Etatantrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 2 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 08.07.2024 im Ausschusses für Personal, Sicherheit und Digitalisierung abgelehnt.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf2 Beratungen
Ausschusses für Bildung und Schulbau
Sitzung 28 · 01.07.2024
TO I, TOP 23
Abgelehnt
Die Vorlage E 290 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPVolt
Ablehnung:
CDULinkeAfDFRAKTIONÖkoLinX-ELFBFF-BIG
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD und FDP gegen CDU, Linke, AfD und FRAKTION (= Annahme) sowie ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Volt (= Ablehnung)

Ausschusses für Personal, Sicherheit und Digitalisierung
Sitzung 28 · 08.07.2024
TO I, TOP 36
Abgelehnt
Die Vorlage E 290 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPVolt
Ablehnung:
CDULinkeAfDÖkoLinX-ELFBFF-BIGFRAKTION
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, Linke, AfD und ÖkoLinX-ELF (= Annahme) sowie BFF-BIG (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION (= Annahme)

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