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Produktbereich: 18 Soziales Produktgruppe: 18.01 Leistungen des Jugend- und Sozialamtes Projekt "Solidarisch durch die Krisen: Umgang mit Radikalisierung im…

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Produktbereich: 18 Soziales Produktgruppe: 18.01 Leistungen des Jugend- und Sozialamtes Projekt "Solidarisch durch die Krisen: Umgang mit Radikalisierung im Netz" der Bildungsstätte Anne Frank fördern Vorgang:

Vorlagentyp: EGRÜNESPDVolt
3 SitzungenAngenommen

Zusammenfassung

In diesem Etatantrag wird die Förderung des Projektes "Solidarisch durch die Krisen: Umgang mit Radikalisierung im Netz" der Bildungsstätte Anne Frank beantragt. Ziel ist es, pädagogische Fachkräfte im Umgang mit Radikalisierung im Netz zu schulen, um diesen entgegenzuwirken und die Resilienz von Jugendlichen zu stärken. Durch verschiedene Veranstaltungen soll ein Bewusstsein für das Thema geschaffen und Handlungskompetenzen vermittelt werden.

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Thema Kinder, Jugend und Familie verfolgen

Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Für das Projekt "Solidarisch durch die Krisen: Umgang mit Radikalisierung im Netz" der Bildungsstätte Anne Frank werden in den Haushaltsplan 2026 für das Haushaltsjahr 2026 30.000,- Euro eingestellt.

Begründung

Das Programm der Anne Frank Bildungsstätte zielt darauf ab, pädagogische Fachkräfte der offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) zu unterstützen und sie darauf vorzubereiten, wenn sie mit radikalen Aussagen von Jugendlichen konfrontiert werden und wie sie darauf reagieren können. Ziel ist es, unterschiedliche Perspektiven zugänglich zu machen und Jugendlichen zu helfen, eine eigene Haltung gegen Hass und Spaltung in unserer Gesellschaft zu entwickeln. In den geplanten Veranstaltungen soll ein Bewusstsein geschaffen und Handlungsmöglichkeiten vermittelt werden, wie einerseits mit den Verunsicherungen der Jugendlichen umgegangen und andererseits gegen extremistische Haltungen und Denkmuster agiert werden kann. Ebenso liegt ein Fokus auf dem Empowerment, um die Resilienz der Jugendlichen zu stärken. Während des Fachtages erhalten die pädagogischen Fachkräfte der OKJA Hintergrundwissen zur Entwicklung von Antisemitismus im Netz, Einblick in die Logik von Social Media im Hinblick auf radikale Inhalte sowie die Rolle von Creator*innen und die Funktion von Fake Bildern und Verschwörungserzählungen in diesem Zusammenhang. In praxisnahen Einheiten erlangen die Teilnehmenden neben Wissen auch Impulse für die Arbeit mit der eigenen Zielgruppe. Im Fokus stehen die vielfältigen, sich überlappenden globalen Krisen und die damit einhergehenden Radikalisierungstendenzen, insbesondere auf den Plattformen der sozialen Netzwerke. Diese haben unmittelbare Auswirkungen auf die Alltagswelten der Kinder und Jugendlichen sowie auf das Zusammenleben und den sozialen Zusammenhalt auf lokaler Ebene. Qualitativ hochwertige Bildungsangebote sind auf den Plattformen Facebook, Instagram, TikTok, Youtube &Co. noch zu wenig abrufbar und können den vielen Inhalten mit antisemitischem und rassistischem Hass, Fake und News und Verschwörungstheorien kaum etwas entgegensetzen. Daher besteht der Bedarf, pädagogischen Fachkräften Orientierung, Wissen und Handlungskompetenz im Hinblick auf radikale Stimmen im Netz zu geben. Einerseits um Radikalisierung und Verschwörungserzählungen entgegenzuwirken, andererseits um das solidarische Miteinander zu stärken. Pädagogische Fachkräfte sollen dabei unterstützt werden, handlungs- und interventionsfähig zu sein, wenn aus Krisen Konflikte werden. Durchgeführt werden sollen ein Fachtag zum Thema "Antisemitismus im Netz - Der 7. Oktober und seine Folgen" und drei jeweils dreistündige Online-Workshops.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

EEtatantrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.

  1. 1Fraktion bringt Etatantrag ein
  2. 2Haushaltsberatungen
  3. 3Plenum beschließt den Haushalt

Der Weg dieser Vorlage

Am 26. Januar 2026 brachten GRÜNE, SPD, Volt diesen Etatantrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 3 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 03.03.2026 im Haupt- und Finanzausschusses angenommen.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf3 Beratungen
Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 42 · 19.02.2026
TO I, TOP 46
Abgelehnt
Die Vorlage E 213 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
FDPAfDBFF-BIGÖkoLinX-ELF
Ablehnung:
FRAKTION
Sonstige:
Grüne (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)CDU (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)SPD (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)Linke (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)Volt (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)
Abstimmung im Original

Abstimmung: FDP und AfD; GRÜNE, CDU, SPD, Linke und Volt (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG und ÖkoLinX-ELF (= Ablehnung) FRAKTION (= Annahme)

OBR 2
Sitzung 46 · 23.02.2026
TO I, TOP 43
Angenommen
Dem Antrag, sich mit der Vorlage E 213 nicht zu befassen, wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDP
Ablehnung:
LinkeÖkoLinX-ARL
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD und FDP gegen Linke und ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung)

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 45 · 03.03.2026
TO II, TOP 28
Angenommen
Der Vorlage E 213 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDLinkeVoltÖkoLinX-ELFFRAKTION
Ablehnung:
CDUFDPBFF-BIGAfD
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, Linke, Volt, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION gegen CDU, FDP, BFF-BIG und AfD (= Ablehnung)

Mitdiskutieren

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