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Maßnahme .Galluswarte/Schöneres Frankfurt.; hier: Ziele und Ablauf des Wettbewerbs Galluswarte

Vorlagentyp: B
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Thema Öffentlicher Nahverkehr und neue Mobilität verfolgen

Inhalt

Bericht des Magistrats vom 13.05.2011, B 240

Betreff: Maßnahme "Galluswarte/Schöneres Frankfurt"; hier: Ziele und Ablauf des Wettbewerbs Galluswarte Vorgang: Beschl. d. Stv.-V. vom 29.04.2010, § 8008 Es ist beabsichtigt, für die Gestaltungsplanung im Bereich der Galluswarte und der Bahnunterführung Galluswarte einen Wettbewerb durchzuführen. Der Beschluss der Stadtv.-Vers. vom 29.04.2010, § 8008, zu Ausschreibungen von Architektenwettbewerben sieht die Information des Stadtparlamentes über die Auslobung und die Jurorenbesetzung in Form eines Berichtes des Magistrates vor. Um einen zeitnahen Beginn des 2-stufigen Wettbewerbsverfahrens zu gewährleisten, soll zunächst über die Ziele und den geplanten Ablauf des Wettbewerbs informiert und die erste Stufe des Wettbewerbsverfahrens eingeleitet werden. In einem zweiten Schritt wird nach dem Preisrichtervorgespräch die Information über die Besetzung des Preisgerichtes und den endgültigen Auslobungstext erfolgen. Ziele und Aufgabenstellung des Wettbewerbes Die Umgestaltung der Eingangssituation in den Stadtteil Gallus, an der S-Bahn-station bzw. im Bereich des Kulturdenkmals Galluswarte, steht bereits seit 2003 im Fokus der "Sozialen Stadt Gallus". Die Aufwertung der Eingangssituation in den Stadtteil Gallus ist erklärtes Ziel der sozialen Stadterneuerung und als Kernprojekt im "Integrierten Handlungskonzept Soziale Stadt Gallus" verankert. Vorbedingung für die nun anstehende komplexe städtebauliche Gestaltungsaufgabe waren z. B. die Entkernung und behutsame Sanierung des Denkmals Galluswarte, die in den Jahren 2004 - 2010 erfolgte. Die Entkernung und Sanierung des historischen Wartenturmes wurde von der Sozialen Stadt initiiert und aus städtischen Mitteln finanziert. Als weiterer Schritt wurde ein Planungswettbewerb zur Verlagerung bzw. für den Neubau einer zeitgemäßen Toilettenanlage in direkter Nähe zum Eingang der S-Bahnstation bereits durchgeführt. Dies war gleichzeitig Auftakt zur grundsätzlichen Klärung der stadträumlichen und verkehrlichen Gesamtsituation des Knotenpunktes Galluswarte. Hierfür sollen in einem nächsten Schritt durch einen städtebaulichen Realisierungswettbewerb die Möglichkeiten einer stadträumlichen Gestaltung am Stadtteileingang Galluswarte ermittelt werden. Ziel des Wettbewerbes und der anschließenden Realisierung soll die signifikante Aufwertung der Gesamtsituation Galluswarte, bestehend aus dem Bereich Bahnunterführung, Straßenbahnhaltestelle und der Eingangssituation zur S-Bahnstation sowie des angrenzenden Stadtraumes mit der Inselfläche und dem Kulturdenkmal Galluswarte sein. Der Wettbewerb soll zwei Bereiche thematisieren. Der erste Bereich (Schraffur horizontal) stellt die Bahnunterführung dar. Dabei liegt der Schwerpunkt der Gestaltung auf der lichttechnischen Inszenierung der Brücke sowie der Ertüchtigung und Verbesserung der Umsteigesituation. Der zweite Bereich (Schraffur vertikal) umfasst den Bereich der Verkehrsinsel Galluswarte sowie die Bereiche nördlich und südlich bis zu den jeweiligen Hausfassaden. Der westlich angrenzende unmittelbare Kreuzungsbereich ist nicht Gegenstand des Wettbewerbes. Zur Durchführung des Wettbewerbsverfahrens sollen die relevanten fachtechnischen Untersuchungen parallel zu der Interessensbekundungsphase beauftragt werden. Dazu gehört auch eine Verkehrsflächenoptimierung, welche mögliche Flächengewinne im Bereich der Insel zu Gunsten von Fußgängern und Radfahrern untersuchen soll. Das Ergebnis wird den Büros in der zweiten Stufe des Wettbewerbes zur Verfügung gestellt. Das Votum pro Abriss oder kontra Abriss der 50er-Jahre-Anbauten der Galluswarte war in den vorangegangenen Bürgerforen nicht eindeutig. Deshalb soll der Erhalt oder Abriss der Anbauten alternativ untersucht werden. Die Teilnehmer am Wettbewerb müssen einen Vorschlag für die Freiflächengestaltung ohne die bestehenden Anbauten sowie einen zweiten Vorschlag unter Berücksichtigung des Bestandes oder alternativ mit einem neuen Gebäude jeweils mit einer geeigneten Nutzungsidee darstellen. Dabei sind die Aspekte "Soziale Kontrolle", "Belebung der stadträumlichen Situation", "Darstellung der Stadtteilgeschichte" sowie "Sensibilität im Nahbereich des Kulturdenkmals Galluswarte" für eine spätere Nutzung und Gestaltung vorrangig. In der Auslobung erfolgt der Hinweis, dass das Gebäude erst nach Findung eines Investors um- oder neu gebaut werden kann. Wettbewerbsverfahren Die zukünftige Gestaltung des Stadtteileingangs Galluswarte soll durch einen 2-stufigen Realisierungswettbewerb (1. Stufe: Interessensbekundung und Auswahl der Planungsbüros, 2. Stufe: Erarbeitung der Wettbewerbsbeiträge und Bewertung) ermittelt werden. Für die Bewerbung zum Wettbewerb (Interessenbekundung) werden von den Bewerbern Referenzen in den für die Wettbewerbsaufgabe relevanten Teilbereichen Freiflächen, Licht und Hochbau gefordert. Aufgrund der Vielschichtigkeit und Komplexität der Aufgabe wird empfohlen, Arbeitsgemeinschaften aus verschiedenen Fachdisziplinen (z. B. Landschaftsarchitekt und Lichtplaner) zu bilden, aber nicht zwingend vorgeschrieben. In der zweiten Stufe des Wettbewerbs erfolgt die eigentliche Erarbeitung eines Gestaltungsvorschlages. Hierzu sollen 4 gesetzte Büros zugelassen werden. Die Gesamtanzahl der zugelassenen Büros wird entsprechend angepasst. Die 4 gesetzten Büros sind: Netzwerkarchitekten, Darmstadt; Dietz/Joppien, Frankfurt am Main; Landes&Partner, Frankfurt am Main; Schneider + Schumacher Architekturgesellschaft mbH, Frankfurt am Main. Weiterer Ablauf Das Wettbewerbsverfahren soll im zweiten und dritten Quartal 2011 durchgeführt werden. Die Ausschreibung und Terminplanung kann nach Veröffentlichung von Jedermann auf der Internetseite www.ted.europa.eu eingesehen werden. Nach dem Preisrichtervorgespräch erfolgt eine formlose Information über die endgültige Fassung des Auslobungstextes und die Veröffentlichung im Internet im zuständigen Ausschuss Planen, Bauen und Wohnungsbau. Für die Jahre 2010/2011 stehen im Haushalt in der Produktgruppe 13.1 - Stadtplanung - unter der Projektdef. Nr. 5.005239 insgesamt 450.000 € Planungsmittel für die Maßnahme zur Verfügung. Das geschätztes Gesamtinvestitionsvolumen beträgt 3.880.000 €.Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Planung, Bau und Wohnungsbau Beratung im Ortsbeirat: 1 Zuständige sonstige Gremien: KAV Versandpaket: 18.05.2011

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis

Der Weg dieser Vorlage

Am 13. Mai 2011 veröffentlichte der Magistrat diesen Bericht. In 3 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf3 Beratungen
KAV
Sitzung 6 · 30.05.2011
TO II, TOP 18
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 240 dient als Zwischenbericht zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

OBR 1
Sitzung 2 · 07.06.2011
TO I, TOP 36
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 240 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Enthaltung:
1 GrüneLinke
Abstimmung im Original

Abstimmung: Annahme bei Enthaltung 1 GRÜNE und LINKE.

Ausschusses für Planung, Bau und Wohnungsbau
Sitzung 2 · 15.08.2011
TO I, TOP 51
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 240 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeFDPFreie Wähler
Ablehnung:
Bunte
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP und FREIE WÄHLER gegen Bunte (= Zurückweisung)

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