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Stand der unerledigten Bebauungspläne - Konsequenzen aus der Debatte um die Schloßhecke

Vorlagentyp: ASPD

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Anfrage vom 01.07.2009, A 977

Betreff: Stand der unerledigten Bebauungspläne - Konsequenzen aus der Debatte um die Schloßhecke Die Debatte um die Bebauung der Schloßhecke in Ginnheim hat deutlich gemacht, dass gravierende Rechtsunsicherheiten dadurch entstehen können, dass "schlafende" Bebauungspläne existieren, deren Aufstellungsbeschlüsse zum Teil bereits zwanzig und mehr Jahre zurückliegen. Angeblich sollen zur Zeit beim Planungsdezernat mehr als 200 Bebauungspläne "in Bearbeitung" sein. Allerdings bestehen mehr als Zweifel, ob diese Bebauungspläne wirklich bearbeitet werden. Ein Großteil dürfte lediglich eine Schlummerexistenz führen. Dies vorausgeschickt, fragen wir den Magistrat:

  1. Wie viele Bebauungspläne hat der Magistrat derzeit in Bearbeitung?
  2. Um welche Bebauungspläne handelt es sich? (Bitte Auflistung mit B-Plan-Nummer, Aufstellungsbeschluss, Offenlegungstermin, soweit stattgefunden, und Angabe, ob an dem B-Plan noch gearbeitet wird).
  3. Wie viele Bebauungspläne hat der Magistrat in den letzten fünf Jahren jeweils zur Satzungsreife geführt?
  4. Die aktive Bearbeitung welcher B-Pläne hat der Magistrat inzwischen eingestellt und bei welchen B-Plänen haben sich die Grundlagen inzwischen so weit geändert, dass ein neuer bzw. ergänzender Aufstellungsbeschluss oder eine neue Offenlegung notwendig wird?
  5. Beabsichtigt der Magistrat in absehbarer Zeit der Stadtverordnetenversammlung eine Vorlage zuzuleiten, in der die schlummernden Altfälle bereinigt werden?

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

AAnfrage in der Stadtverordnetenversammlung

Eine schriftliche Frage von Stadtverordneten oder Fraktionen an den Magistrat. Die Antwort erfolgt schriftlich innerhalb von drei Monaten und fließt in spätere Beratungen ein.

  1. 1Stadtverordnete stellen Anfrage
  2. 2Magistrat antwortet schriftlich
  3. 3Antwort fließt in Beratungen ein

Frist: 3 Monate

Der Weg dieser Vorlage

Am 1. Juli 2009 brachte SPD diese Anfrage in die Stadtverordnetenversammlung ein. Der Magistrat antwortete am 2. Oktober 2009 mit dem Bericht B 873. Zwischen Einbringung und Antwort vergingen rund 13 Wochen.

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