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Israelische Flagge am Rathaus Römer und Beginn des Fastenmonats Ramadan 2024: Wo bleibt die Solidarität mit ALLEN Opfern des Israel-Gaza-Krieges?

Vorlagentyp: ABFF
5 Sitzungen

Zusammenfassung

In dieser Anfrage wird der Magistrat gebeten, zu der Entscheidung Stellung zu nehmen, die israelische Flagge am Rathaus Römer zu hissen, und die Auswirkungen auf die Solidarität mit Opfern des Israel-Gaza-Kriegs zu betrachten. Zudem wird die Möglichkeit des Abhängens der Flagge zu Beginn des Ramadan vorgeschlagen, um ein Zeichen des Friedens und der Verständigung zu setzen.

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Fragen an den Magistrat

Es dient zur Kenntnis, dass die BFF-BIG-Fraktion am 01.11.2025 die Anfrage zurückgezogen hat.

Der Gazastreifen hat seit Oktober 2023 eine hohe Zahl an Todesopfern und Verletzten infolge von Konflikten und militärischen Auseinandersetzungen erlebt.

Viele der Opfer sind Zivilisten, darunter auch Frauen und Kinder, die ihr Leben verloren haben oder schwer verletzt wurden. Die humanitäre Katastrophe im Gazastreifen ist mittlerweile unübersehbar geworden. Wir als Stadtgemeinschaft sollten unsere Solidarität mit allen Opfern sowie deren Familien zeigen und ein Zeichen setzen, dass wir das Leid auf beiden Seiten wahrnehmen und uns für eine friedliche Lösung des Konflikts einsetzen, anstatt uns lediglich mit den Opfern einer Seite zu solidarisieren.

Dabei ist es wichtig zu betonen, dass die Fragestellung nach dem Abhängen der israelischen Flagge zu Beginn des muslimischen Fastenmonats Ramadan nicht als Ausdruck von Antisemitismus oder antiisraelisches Ressentiment verstanden werden darf. Vielmehr geht es darum, unser Mitgefühl für alle Opfer von Gewalt und Konflikten zu zeigen, unabhängig von ihrer ethnischen oder religiösen Zugehörigkeit.

Ein Abhängen der israelischen Flagge mit Beginn des Ramadans 2024 kann zudem auch als Gelegenheit genutzt werden, um den Dialog und die Verständigung zwischen den verschiedenen Gemeinschaften zu fördern.

Dies vorausgeschickt, wird der Magistrat um die Beantwortung der folgenden Fragen gebeten:

  1. Wann und von wem wurde entschieden, dass die israelische Flagge am Rathaus Römer gehisst wird?
  2. Warum wurde diese Entscheidung nicht den Stadtverordneten zur Beschlussfassung vorgelegt?
  3. Wie lange gedenkt der Magistrat mit dieser Symbolik parteiisch zu bleiben und die stetig steigenden Opferzahlen sowie die humanitäre Katastrophe auf der palästinensischen Seite zu ignorieren?
  4. Hat der Magistrat in Erwägung gezogen, zum Zeichen des Friedens und der Toleranz die israelische Flagge am Rathaus Römer mit Beginn des muslimischen Fastenmonats Ramadan abzuhängen und falls ja, zu welchem Ergebnis haben ihn seine Abwägungen diesbezüglich geführt?
  5. Wie gedenkt der Magistrat, den Dialog und die Verständigung zwischen den betroffenen Gemeinschaften in unserer Stadt zu fördern?
  6. Wird der Magistrat die Beschlussfassung § 3563 zur E5/2023 vom 20.07.2023 umsetzen und in diesem Jahr eine Illumination des Frankfurter Römers mit dem Schriftzug "Ramadan Mubarak" während des Ramadan-Fests bzw. "Eid Mubarak" während des darauf folgenden Opferfestes durchzuführen? Falls nein, warum nicht?
  7. Hat der Magistrat bedacht, dass diese Diskrepanz zwischen symbolischer Wertschätzung auf der einen Seite und der Ignoranz der Gefühle von weit über 100.000 in Frankfurt lebenden Muslimen - und nicht nur von diesen - als Doppelmoral verstanden wird?

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

AAnfrage in der Stadtverordnetenversammlung

Eine schriftliche Frage von Stadtverordneten oder Fraktionen an den Magistrat. Die Antwort erfolgt schriftlich innerhalb von drei Monaten und fließt in spätere Beratungen ein.

  1. 1Stadtverordnete stellen Anfrage
  2. 2Magistrat antwortet schriftlich
  3. 3Antwort fließt in Beratungen ein

Frist: 3 Monate

Der Weg dieser Vorlage

Am 29. Februar 2024 brachte BFF-BIG diese Anfrage in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 5 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf5 Beratungen
Ältestenausschusses
Sitzung 27 · 29.02.2024
TO I, TOP 7
Beraten
nicht auf TO a) Es dient zur Kenntnis, dass die Vorlage A 275 gemäß § 18 Absatz 3 GOS nicht die notwendige Zweidrittelmehrheit gefunden hat. b) Die Vorlage A 275 geht zur schriftlichen Beantwortung durch den Magistrat gemäß § 18 Absatz 1 Satz 2 GOS in den Geschäftsgang.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Sonstige:
Gartenpartei (Aufnahme auf Tagesordnung)
zu a)
Zustimmung:
CDUSPDFDPLinkeAfDVoltFRAKTION
Ablehnung:
BFF-BIG
Abstimmung im Original

Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.

Abstimmung: zu a) Ablehnung der Dringlichkeit durch GRÜNE, CDU, SPD, FDP, LINKE., AfD, Volt und FRAKTION gegen BFF-BIG (= Aufnahme auf Tagesordnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Gartenpartei (= Aufnahme auf Tagesordnung)

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 31 · 09.07.2024
TO I, TOP 6
Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage A 275 spätestens in drei Monaten vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPLinkeAfDVoltFRAKTIONBFF-BIG
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, Linke, AfD, Volt, FRAKTION und BFF-BIG

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 33 · 12.11.2024
TO I, TOP 6
Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage A 275 spätestens in drei Monaten vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPLinkeAfDVoltÖkoLinX-ELFFRAKTIONBFF-BIG
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, Linke, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF, FRAKTION und BFF-BIG

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 37 · 01.04.2025
TO I, TOP 6
Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage A 275 spätestens in drei Monaten vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPLinkeAfDVoltÖkoLinX-ELFBFF-BIGFRAKTION
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, Linke, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF, BFF-BIG und FRAKTION

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 41 · 16.09.2025
TO I, TOP 5
Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage A 275 spätestens in drei Monaten vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDLinkeFDPBFF-BIGAfDVoltÖkoLinX-ELFFRAKTION
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, Linke, FDP, BFF-BIG, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION

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