Römer

Kindergerechte Gestaltung des Tel-Aviv-Platzes ohne Durchgangs- und Parkverkehr

27.11.2016
(07.12.2016)
Verantwortlich: GRÜNE

Kindergerechte Gestaltung des Tel-Aviv-Platzes ohne Durchgangs- und Parkverkehr

Der Magistrat wird aufgefordert, bei der Planung des Tel-Aviv-Platzes im Europaviertel/Gallus folgende Punkte umzusetzen:

1. Der Platz wird nicht durch einen durchgängigen Verkehrs- oder Fahrweg durchschnitten, lediglich begrenzte und temporäre Zuwege für die Feuerwehr und die Andienung des Pavillons werden gewährleistet.

2. Weiterhin sollen keine Parkplätze auf dem Tel-Aviv-Platz eingerichtet werden.

Der Ortsbeirat macht sich darüber hinaus die Forderungen der Planungswerkstatt/des Ideen-Workshops Tel-Aviv-Platz vom 10.11.2016 in der Paul-Hindemith-Schule zu eigen und fordert den Magistrat auf, diese umzusetzen:

3. Bei der Platz-Gestaltung stehen die Kinder im Fokus: Das Kinderbüro und der Kinderbeauftragte regen einen aufgemalten "Verkehrsübungsplatz" für Kinder an. Markierte Bereiche und Flächen für Kinder werden eingerichtet, darüber hinaus Hüpfkästchen und Boden-Trampoline und eine Bobby-Car-Rennstrecke.4. Der Tel-Aviv-Platz wird in den Schulwegeplan aufgenommen, insbesondere vor dem Hintergrund der naheliegenden Kinder-Einrichtungen, wie Kitas und die bald entstehende neue Grundschule

5. Die Radwegeführung ermöglicht ein gedeihliches Nebeneinander von Fußgängern und Radfahrenden.

6. Ein Wochenmarkt wird eingerichtet, der werktags zu arbeitnehmerfreundlichen Zeiten oder am Samstag statt findet.

7. Kommunikative und evtl. flexible öffentliche Sitzgelegenheiten ohne Konsumzwang werden eingerichtet. Dabei ist für ausreichende Beschattung zu sorgen.

8. Die Gastronomie am Tel-Aviv-Platz wird sehr begrüßt, soll aber in ihren Außenbereichen nicht ausufern.

9. Der Grünanteil des Platzes wird erhöht, z. B. um die Bäume herum, nicht aber durch Rasenflächen o.ä.

10. Ausreichend öffentliche Fahrrad-Stellplätze sind zu schaffen, neben Bereichen für Miet-Fahrräder.

11. Ein guter Anschluß an den Urban-Gardening-Bereich des Urban-Gardening-Projektes "GallusGarten" an der Schneidhainer Straße wird hergestellt, der u.a. einen gemeinschaftlichen und verbindenden Übergang vom gewachsenen Gallus zu seinem neuen Quartier, dem Europaviertel, schafft.

12. Der Bodenbelag des Tel-Aviv-Platzes soll optisch variant sein, und ein öffentlicher WLAN-Hotspot zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität und Kommunikation wird eingerichtet.

13. Ein bodengleiches Düsen-Wasserspiel im Zentrum des Platzes wird gewünscht, möglichst farblich variabel, denn so würde es den Feuer-und-Wasser-Brunnen am Di-zengoff Square in Tel-Aviv aufgreifen und damit der namensgebenden Partnerstadt von Frankfurt ein adäquates Moment auf dem Platz gewährleisten, sowie in Messenähe die Internationalität der Stadt Frankfurt anschaulich umsetzen.

Am 10.11.2016 fand die Planungswerkstatt / der Ideen-Workshop zum Tel-Aviv-Platz mit großer Bürger*innen-Beteiligung in der Paul-Hindemith-Schule statt, die recht emotional startete, da die anwesenden Anwohner*innen erst einmal ihren Unmut über die ursprünglich geplante und nicht gewollte Durchgangsstraße loswerden mussten.

Laut Stadtplanung & -erschließung und den beteiligten Ausführenden ist zwar im Bebauungsplan ein Verkehrsweg durch den Tel-Aviv-Platz vorgesehen, der aber nicht zwingend durchgängig geöffnet sein muss, es ist dort keine Durchgangsstraße notwendig. Letztlich ist es somit eine Entscheidung der Politik, zuerst des Ortsbeirates 1, ob es ein durchgängiger oder geschlossener Verkehrsweg / feuerwehrtauglich befestigter Fahrweg sein soll.

Es müssen lediglich die Zuwege für die Feuerwehr und die Andienung des Pavillons in der Mitte des Platzes gewährleistet sein, sonst ist kein PKW/LKW-Verkehr notwendig. Laut ein -stimmigem Beschluss der Planungswerkstatt vom 10.11.2016 soll es keine durchgängige Stra -ße durch den Tel-Aviv-Platz geben, dies sollte eventuell über versenkbare Poller gewährleistet werden, wie sie z.B. an Zugängen zur Zeil angebracht sind.

Die vom Projektentwickler am Tel-Aviv-Platz-Pavillon angedachten Parkplätze mit ihrer dadurch notwendigen Verkehrszuführung werden einhellig und entschieden abgelehnt, da sie dem gewünschten PKW-freien Charakter des Platzes widersprechen würden. Auch an

die Kinder soll bei der Platz-Planung gedacht werden: Die Anregung des Kinderbüros und der Kinderbeauftragten für einen aufgemalten Verkehrsübungsplatz" für Kinder auf der Fahrwegefläche wurden positiv aufgenommen. Somit werden markierte Bereiche und Flächen für Kinder gewünscht, von Hüpfkästchen und Boden-Trampolinen über die Verkehrsübungsfläche bis hin zu einer Bobby-Car-Rennstrecke.

Der Hinweis auf die angrenzenden oder naheliegenden Kinder-Einrichtungen, wie Kitas und die bald entstehende Neue Grundschule, und der damit verbundenen Kinderwege und -aufenthalte, nebst anwohnenden Kindern oder derer aus dem Europapark und von Spielplätzen kommenden, müssen bei der Platz-Planung berücksichtigt werden.

Ein wichtiger Punkt ist die Radwegeführung, denn es werden vier Radwege über den Tel-A-viv-Platz geführt. Hierfür gab es auf der Planungswerkstatt viele gute Vorschläge, die ein möglichst gedeihliches Nebeneinander von Fußgängern und Radfahrenden ermöglichen sollen. In jedem Fall sollten Radfahrer*innen den Platz mit erhöhter Aufmerksamkeit que-

ren.

Weiterhin wird ein wöchentlicher Markt gewünscht, der werktags - jedoch nicht am Freitag - zu arbeitnehmerfreundlichen Zeiten oder am Samstag stattfinden soll, sowie kommunikative und evtl. flexible öffentliche Sitzgelegenheiten ohne Konsumzwang. Nicht vergessen werden sollte dabei eine ausreichende Beschattung.

Die Gastronomie am Tel-Aviv-Platz wird sehr begrüßt, sollte aber in ihren Außenbereichen nicht ausufernd sein. Der Grünanteil des Platzes sollte erhöht werden, z.B. um die Bäume herum, nicht aber durch Rasenflächen o.ä. Es sollen ausreichend öffentliche Fahrrad-Stellplätze geschaffen werden, neben Bereichen für Miet-Fahrräder.

Es sollte in Absprache einen guten Anschluss an den Urban-Gardening-Bereich des Urban-Gardening-Projektes GallusGarten" an der Schneidhainer Straße geben. Somit würde u.a. auch ein gemeinschaftlicher und verbindender Übergang vom gewachsenen Gallus zu seinem neuen Quartier, dem Europaviertel, geschaffen werden.

Der Bodenbelag des Tel-Aviv-Platzes sollte optisch variant sein und ein öffentlicher WLAN-Hotspot zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität und Kommunikation wird gewünscht. Ein bodengleiches Düsen-Wasserspiel im Zentrum des Platzes wird gewünscht, möglichst farb -lich variabel, denn so würde es den Feuer-und-Wasser-Brunnen am Dizengoff Square in Tel-Aviv aufgreifen und damit der namensgebenden Partnerstadt von Frankfurt ein adäquates Moment auf dem Platz gewährleisten, sowie in Messenähe die Internationalität der Stadt Frankfurt anschaulich umsetzen.

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