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Flex-Klassen an der Grundschule Riedberg und Marie-Curie-Schule

27.11.2016
(29.11.2016)
Verantwortlich: CDU, SPD, GRÜNE

Flex-Klassen an der Grundschule Riedberg und Marie-Curie-Schule

Die Elternbeiräte der Grundschule Riedberg sowie der Marie-Curie-Schule, beides Grundschulen im Ortsbezirk 12 Riedberg, haben sich am 16.11.2016 mit einem offenen Brief an den hessischen Kultusminister Prof. Dr. Alexander Lorz gewandt, um auf die Problematik an Ihren Schulen durch die Flex-Klassen hinzuweisen. Inhaltlich wird auf diesen Brief, der - als Anlage - beigefügt ist, hingewiesen.

Sogenannte Flex-Klassen sind flexible Schuleingangsklassen, die die Jahrgänge 1 und 2 klassenübergreifend verbinden und in denen die Schüler maximal drei Jahre verbleiben können. Die Schülerinnen und Schüler lernen weitgehend individuell, sind aber trotzdem in einem Klassenverband integriert.

Dies vorausgeschickt möge der Ortsbeirat beschließen:

Der Magistrat wird gebeten, sich gegenüber dem staatlichen Schulamt dafür einzusetzen, dass die Grundschulen mit flexiblen Schulanfang dieselben Klassenstärken und Lehrerzuweisungen erfahren, wie Grundschulen, die sich nicht für diese seit 2007 möglichen Flex-Klassen beteiligen. Daher wird gebeten, dass der Magistrat nachstehende Fragen an das staatliche Schulamt stellt: 1. Wie kann künftig eine Klassenstärke von maximal 20 Kindern im Flex-System sichergestellt werden? 2. Wie kann eine Berechnung der Klassenaufteilung nach Jahrgängen 1 und 2 zugrunde gelegt werden, um damit eine Zuweisung von zusätzlichen Lehrerwochenstunden zu erhalten? 3. Wann ist mit der zeitnahen Besetzung der offenen Lehrerstellen zu rechnen? 4. Wann werden zusätzliche Ressourcen und Personal für die Integrationsaufgaben zur Verfügung gestellt? 5. Stehen für das neue Schuljahr 2017/2018 weitere Planstellen in den beiden Schulen zur Verfügung, da im Laufe des Jahres mit weiterem Zuzug von Grundschulkindern zu rechnen ist?

Die beiden Grundschulen im Ortsbezirk Riedberg haben seit Jahren große Herausforderungen zu bewerkstelligen. Der ständige Zuzug von neuen Schulkindern ist mit einem flexiblen Planen von Seiten der Schulleitungen verbunden. Dem stellen sich die Schulgemeinden gerne und verantwortungsbewusst. Daher ist nunmehr auch von Seiten des Landes über die Stadt Frankfurt am Main dafür Sorge zu tragen, dass die Bildungsaufgaben der Schulen auch tatsächlich künftig gewährleistet werden. Insoweit unterstützt der Ortsbeirat 12 gerne das Anliegen der Elternvertreter.

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