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Sozialstation Bockenheim, Nachbarschaftsheim und Kinderkrippe erhalten und sanieren Kein Verkauf eines für soziale Zwecke der Stadt Frankfurt am Main geschenkten Grundstücks

21.04.2007
(27.06.2007)
Verantwortlich: WASG

Sozialstation Bockenheim, Nachbarschaftsheim und Kinderkrippe erhalten und sanieren Kein Verkauf eines für soziale Zwecke der Stadt Frankfurt am Main geschenkten Grundstücks

Der Ortsbeirat möge beschließen:

Der Magistrat wird beauftragt:

1. Die Sozialstation Bockenheim, das Nachbarschaftsheim und die Kinderkrippe bleiben an ihrem derzeitigen Standort bestehen.

2. Die Sozialstation Bockenheim, das Nachbarschaftsheim und die Kinderkrippe werden umfangreich saniert.

3. Sollte ein Neubau billiger sein als eine Sanierung, wird das Gebäude abgerissen und an gleichem Standort in besserer Form wieder neu gebaut.

4. Dabei wird ein schon lange versprochener zweiter Bauabschnitt berücksichtigt, der aufgrund der schlechten Raumsituation bei den Bockenheimer Jugendeinrichtungen dringend notwendig geworden ist.

5. Das - laut „Magistratsbericht: F-NO I 2089 vom 30.09.1911 vom Tiefbauamt“ - der Stadt Frankfurt von der Familie Rohmer für eine soziale Nutzung geschenkte Grundstück wird nicht verkauft und bleibt den Bockenheimer Bürgern für eine soziale Nutzung erhalten.

6. Eine langfristige Anmietung von Räumen für die Nutzung durch die Sozialstation Bockenheim, das Nachbarschaftsheim oder die Kinderkrippe findet nicht statt.

7. Der Spielplatz wird nicht verkauft. Er wird als öffentliche Spielfläche erhalten.

Durch einen Artikel in der Frankfurter Neuen Presse vom 22.02.07 wurde bekannt, dass die Stadt Frankfurt plant, das Gelände der Sozialstation Bockenheim zu verkaufen und für die

Sozialstation, das Nachbarschaftsheim und die Kinderkrippe Räume anzumieten, um so die Sanierungskosten zu sparen.

Das Grundstück der Sozialstation und des Spielplatzes wurde laut „Magistratsbericht F-No. I 2089 vom 30.09.1911“ von der Familie Rohmer „. zur Verwendung als Spielplatz, für Schulbauten oder für sonstige öffentliche oder gemeinnützige Zwecke des Stadtteils Bockenheim. “ abgetreten. Gemäß eines Schreibens vom 17.12.1912 von Herrn Dr. jur. Herrmann Thiel, juristischer Vertreter der Familie Rohmer, habe sich diese gegen einen Verkauf des Grundstücks an das Diakonissenhaus Bockenheim zur Errichtung eines Krankenhauses ausgesprochen. Sie wies nochmals darauf hin, das „. dieser Platz als öffentlicher Platz oder Spielplatz und dergleichen zu verwenden ist, auch auf Teilen dieser Fläche sonstige Bauten für öffentliche Anlagen oder gemeinnützige Zwecke zu errichten“ seien. Daraufhin verzichtete die Stadt Frankfurt auf den Verkauf des Grundstücks.

Das Grundstück befindet sich noch heute, nach 95 Jahren, im Besitz der Stadt Frankfurt. Dort soll es auch weiterhin bleiben.

Weiterhin wurden in Bockenheim in den letzen 25 Jahren drei Jugend- und Kindereinrichtungen geschlossen oder stark verkleinert:

1. Schließung der Jugendeinrichtung des Nachbarschaftsheims (Werrastrasse) in den 80.er Jahren,

2. Verlagerung des Kindertreffs in der Ladengalerie Bockenheim, welcher durch Sanierungsmittel dort angesiedelt wurde, nach Bornheim in den 90 er Jahren

3. Schließung des JUZ – Bockenheim in der Varrentrapp Straße vor wenigen Jahren. Dieses hat in kleinerer Form in der ehemaligen Zweigstelle der Stadtsparkasse an der Ecke Schloßstraße/Adalbertstraße eine neue Heimat gefunden. Außerdem benötigt der Mädchentreff des Nachbarschaftsheims Bockenheim dringend weitere Räume.

Die Verkleinerung oder Schließung dieser Kinder- und Jugendeinrichtungen wurde vorgenommen, obwohl in Bockenheim z.B. auf dem Gelände von Hartmann& Braun, in den Sophienhöfen, in der City West oder im Rebstock viele neue familiengerechte Wohnungen entstanden, und damit ein höherer Bedarf an Kinder- und Jugendeinrichtungen notwendig geworden ist. Diese Kinder- und Jugendeinrichtungen können nun auf dem Gelände der Sozialstation in einem zweiten Bauabschnitt angesiedelt werden.

Weiterhin ist zu fragen, ob eine Sanierung des Gebäudes langfristig nicht billiger ist als ein Verkauf des Geländes und eine anschließende langfristige Anmietung von Räumen.

Deshalb: Weiterhin Nutzung des für soziale Zwecke der Stadt Frankfurt geschenkten Grundstücks durch die Sozialstation.

12. Sitzung des OBR 2 am 14.05.2007, TO I, TOP 7

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Beschluss:

1.

Die Vorlage OF 120/2 wurde zurückgezogen.

2.

Die Vorlage OF 122/2 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen.

3.

Die Vorlage OF 125/2 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Abstimmung:

zu 2.

Einstimmige Annahme

zu 3.

Einstimmige Annahme

14. Sitzung des OBR 2 am 18.06.2007, TO I, TOP 5

Beschluss:

 

1.

Die Vorlage OF 120/2 wurde zurückgezogen.

2.

Die Vorlage OF 122/2 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen.

3.

Die Vorlage OF 125/2 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Abstimmung:

zu 2.

Einstimmige Annahme

zu 3.

Einstimmige Annahme

,

Beschluss:

 

Die Vorlage OF 125/2 wurde zurückgezogen.

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