Römer

Schließung des St" Marienkrankenhauses?

26.02.2013
(21.03.2013)

Schließung des St. Marienkrankenhauses?

Wie der lokalen Presse (FNP und FAZ) zu entnehmen ist, plant die Katharina-Casper eGmbH die teilweise bzw. gesamte Einstellung des Klinkbetriebes des Marienkrankenhauses. Dieses soll mit dem Elisabethenkrankenhauses in Bockenheim fusioniert werden. Ob das Klinikgelände veräußert werden soll, um hochpreisige Wohnungen zu errichten oder nur einige Abteilungen ins Elisabethenkrankenhaus verlagert werden sollen, wurde auf einer Pressekonferenz der Klinikleitung nicht deutlich. Eine geplante Kooperation mit dem benachbarten Bürgerhospital scheint aber nicht mehr beabsichtigt, einschließlich des geplanten Operationstraktes und einer Tiefgarage.

Dies vorausgeschickt fordert der Ortsbeirat den Magistrat auf, zu prüfen und zu berichten

- Sind dem Magistrat die Pläne das Marienkrankenhaus betreffend bekannt und/oder hat es Gespräche mit der Krankenhausträgerin über seine Zukunft gegeben?

- Wie beurteilt der Magistrat die Schließung der renommierten Klinik hinsichtlich der ausreichenden Gesundheitsversorgung für die Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils?

- Wie beurteilt der Magistrat die geäußerte Absicht der Katharina-Casper eGmbH, auf dem infrage kommenden exponierten Gelände hochpreisigen Wohnraum zu schaffen und damit einen preistreibenden Effekt für die Wohnungsmieten im Stadtteil zu befördern?

- Wird der Magistrat auf die Klinikleitung dahingehend einwirken, den Klinikstandort nicht aufzugeben und stattdessen die einmal beabsichtigte Kooperation mit dem Bürgerhospital weiter zu verfolgen?

- Welche Auswirkungen hat die Schließung des Marienkrankenhauses auf die dort geplante Tiefgarage?

- Ware der Magistrat evtl. bereit, der Katharina Casper eGmbH finanzielle Unterstützung zu gewähren, wenn sie auf die Schließung des Krankenhauses verzichtete?

19. Sitzung des OBR 3 am 14.03.2013, TO I, TOP 21

Beschluss:

Die Vorlage OF 357/3 wird durch die Annahme der Vorlage OF 355/3 für erledigt erklärt.

Abstimmung:

Einstimmige Annahme

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