Römer

Betreuungssituation für Grundschulkinder an den Grundschulen am Riedberg

15.03.2013
(27.03.2013)
Verantwortlich: CDU, GRÜNE, SPD, FDP, FREIE WÄHLER

Betreuungssituation für Grundschulkinder an den Grundschulen am Riedberg

Der Magistrat wird gebeten, dem Ortsbeirat den aktuellen Stand der kurz- und längerfristigen Planung der Stadt Frankfurt zur bedarfsgerechten Bereitstellung von Hort- und/oder ESB-Plätzen für Grundschulkinder am Riedberg darzustellen. Dabei ist über die Maßnahmen zur Realisierung des Profils II an der ersten Grundschule Riedberg und der daraus folgenden Schaffung weiterer Betreuungsplätze zu berichten. Dazu sollen u. a. die Anregungen der Hortinitiative Riedberg aus dem Brief an Frau Dezernentin Sarah Sorge vom 13.1.2013 sorgfältig geprüft werden.

Weiterhin wird der Magistrat gebeten, im Schulbezirk Riedberg eine Erweiterung der Betreuungsplätze zum Beginn des Schuljahres 2013/2014 vorzusehen.

Die Erhebungen der Hortinitiative Riedberg unter den Eltern am Riedberg haben in den vergangenen drei Jahren einen Bedarf von > 80 % an Hort/ESB-Plätzen ergeben.

Dieser überdurchschnittliche Bedarf ist in der strukturellen Besonderheit des Neubaugebiets Riedberg begründet. In dieses großräumige Neubaugebiet ziehen überdurchschnittlich viele junge Familien mit schulpflichtigen Kindern, deren Eltern Wohnungseigentum erworben haben, was aufgrund der hohen Immobilienpreise im Rhein-Main-Gebiet fast zwangsläufig zu doppelter Berufstätigkeit führt. Den Materialien zur Stadtbeobachtung 13, Stand 2011 ist zu entnehmen, dass die Bevölkerung auf dem Riedberg zu 69,2 %berufstätig ist, wobei die Geschlechterverteilung unter der Berufstätigen nahezu identisch ist. Eine gewachsene Bevölkerungsstruktur, in der die ältere Generation die Betreuung der Kinder zeitweise übernehmen könnte, existiert bisher nicht, ebenso wenig wie eine Tagesmütterpräsenz.

Die derzeit hohe Fertigstellung von Wohnungen - in den letzten Jahren wurden jeweils Grundstücke für 500 - 600 Wohnungen veräußert- lässt einen zügigen Bevölkerungsanstieg erwarten. Um darauf rechtzeitig reagieren zu können, ist ein erweitertes Angebot an Betreuungsplätzen erforderlich.

19. Sitzung des OBR 12 am 15.03.2013, TO I, TOP 8

Beschluss:

Anregung an den Magistrat OM 2075 2013

1.

Die Vorlage OF 212/12 wird durch die Annahme der Vorlage OF 221/12 für erledigt erklärt.

2.

Die Vorlage OF 221/12 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen.

Abstimmung:

zu 1.

Einstimmige Annahme

zu 2.

Einstimmige Annahme

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