Römer

Mehr Kindergartenplätze und keinen Abzug von Erzieherinnen aus Kindergärten zur besseren Versorgung in Kinderkrippen

22.04.2013
(22.05.2013)

Mehr Kindergartenplätze und keinen Abzug von Erzieherinnen aus Kindergärten zur besseren Versorgung in Kinderkrippen

Der Ortsbeirat möge beschließen:

Der Magistrat wird aufgefordert:

Zu prüfen und zu berichten:

1.) Wie sieht die Versorgung mit Kindergartenplätzen ( Kinder 3 Jahre bis 6 Jahre ) in

Bockenheim und im Westend aus ?

2.) Ist geplant durch die Neuschaffung von Kindergartenplätzen für eine bessere

Versorgung von Kindergartenplätzen zu sorgen ?

3.) Warum werden zur besseren Versorgung mit Kinderkrippenplätzen, Erzieherinnen aus

Kindergärten ( 3 Erzieher in einer Einrichtung in der Landgrafenstraße ) abgezogen, um

mehr Plätze in Kitas zu schaffen, was wiederum zu einer Minderversorgung in

Kindergärten führt?

4.) Ist geplant , z.B. durch das Angebot an günstigem Wohnraum für Erzieherinnen, dafür

Sorge zu tragen, das Erzieherinnen sich bei geringem Einkommen das Wohnen in

Frankfurt leisten können?

In Bockenheim befinden sich zur Zeit circa 160 Kinder auf der Warteliste für Kindergärten.

Die Geburtenrate im Stadtteil ist gestiegen. Durch den Zubau von Wohnungen, z.B. auf dem Kulturcampus Bockenheim , erhöht sich fortlaufend die Anzahl von Familien mit Kindern.

Der Abzug von Erzieherinnen zur Schließung der Lücke bei Kinderkrippenplätzen führt zu einer weiteren Personalunterversorgung und großen Kindergruppen in Kindergartenplätzen.

Grundsätzlich ist die Einstellung fachfremden Personals, vorgesehen in dem Entwurf des sog. Kinderförderungsgesetzes abzulehnen.

Es muss überlegt werden, wie es gelingt Erzieherinnen, deren Einkommen zum Bestreiten

der Lebenshaltungskosten in Frankfurt nicht ausreichen, einen Anreiz zu bieten, um nach Frankfurt zu ziehen. Dies kann unter anderem durch zur Verfügngstellen bezahlbaren Wohnraums geschehen.

23. Sitzung des OBR 2 am 13.05.2013, TO I, TOP 12

Beschluss:

Die Vorlage OF 326/2 wurde zurückgezogen.

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