Römer

Betreuungssituation in Schwanheim/Goldstein Es ist Zeit für nachvollziehbare Antworten

08.04.2013
(22.05.2013)
Verantwortlich: SPD

Betreuungssituation in Schwanheim/Goldstein Es ist Zeit für nachvollziehbare Antworten

Vorgang:

ST 385/13

Der Ortsbeirat möge beschließen,

1. der Magistrat wird aufgefordert, entsprechend seiner Darstellungen in der Stellungnahme ST 385 vom 08.03.2013, anhand eines anschaulichen und leicht verständlichen Zeitstrahls, darzulegen, wie in den nächsten Jahren an den einzelnen Grundschulen in Schwanheim/Goldstein sukzessive die Voraussetzungen geschaffen werden sollen, damit diese weitere Betreuungsangebote für 6 bis 12- jährige Kinder anbieten können.

2. Der Magistrat soll zudem seine Sicht darlegen, welche Schritte von Seiten der Schulen notwendig sind, damit der Magistrat möglichst zeitnah mit Lösungsangeboten auf die Schulen zugehen kann.

Insgesamt wird dem Antragsteller nicht klar, wie der Magistrat dem Ortsbeirat in der o. g. Stellungnahme mitteilen kann, dass Betreuungsbedarf tatsächlich vorhanden ist und gleichzeitig den schwarzen Peter an die Schulen abgibt, die jedoch nach Rücksprache teilweise Gegenteiliges berichten. Zumindest die Minna-Specht-Schule hat sich bereits mehrmals beim Ganztagsschulprogramm des Landes Hessen beworben und keine Berücksichtigung gefunden. Positiv anzumerken ist, dass der Minna-Specht-Schule durch den Magistrat die erweiterte schulische Betreuung angeboten wurde, welche auch umgesetzt wird.

Nach Rücksprache des Antragsstellers mit den genannten Grundschulen in Schwanheim/Goldstein werden zunächst einmal Investitionen der Stadt von Nöten sein, bevor weitere Betreuungsplätze eingerichtet werden können.

- In der Goldsteinschule werden bspw. Räume für die Mittagsversorgung benötigt.

- In der Minna-Specht-Schule werden ebenfalls weitere Räumlichkeiten und Investitionen in die Bausubstanz benötigt.

- In der August-Gräser-Schule ist zunächst einmal der Brandschutz sicherzustellen, allerdings werden auch hier weitere Räumlichkeiten benötigt.

Die Empfehlung in der genannten Stellungnahme Überlegungen zur sukzessiven Ganztagsschulentwicklung anzugehen wird vor Ort bereits umgesetzt, jedoch scheitern die Schulen an der Realisierung durch Raumknappheit, Nichteinhaltung von Brandschutzmaßnahmen oder aber an den Bedingungen in den vorhandenen Baukörpern, welche sanierungsbedürftig sind. Hier wären also nicht wie in der o. g. Stellungnahme vom Magistrat berichtet die Schulen am Zug, sondern wiederum die Stadt und damit der Magistrat.

21. Sitzung des OBR 6 am 16.05.2013, TO I, TOP 25

Beschluss:

Anregung an den Magistrat OM 2216 2013

Die Vorlage OF 712/6 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen.

Abstimmung:

Einstimmige Annahme

0 Kommentare

Kommentar

Spam-Filter umgehen? Einfach Mitglied werden!

Antrag Ortsbeirat 6

Was sind das hier für Dokumente?

Dies sind Vorlagen, die die Arbeit der Frankfurter Ortsbeiräte dokumentieren. Vorlagen werden von Mitgliedern (Parteien) der Ortsbeiräte eingebracht, beraten und zur Abstimmung gebracht.

Teile den Antrag

Ortsbeiräte

Frankfurt hat 16 Ortsbeiräte mit 284 ehrenamtlichen Mitgliedern aus verschiedenen Parteien. Diese Ortsbeiräte halten regelmäßige Sitzungen ab, bei denen Du teilnehmen kannst. Auf der Webseite der Stadt Frankfurt ist die aktuelle Liste der Ortsbeiräte mit den nächsten Sitzungsterminen.

Die jeweils für Deine Straße verantwortlichen Ortsbeiratsmitglieder können auf dieser Seite gesucht werden. Weitere Informationen zu den Ortsbeiräten gibt es auf der Webseite der Stadt Frankfurt.

Abgeordnetenwatch in FFM

  • Ursula auf der Heide (DIE GRÜNEN) (...) Weil der Druck auf dem Wohnungsmarkt aber unvermindert anhält und sich die Planer, aber vor allem viele BürgerInnen Sorgen machen, wurde Anfang dieses Jahres ein "Gentrifi... mehr

  • Dr. Bernadette Weyland (CDU) Das Büro der Stadtverordnetenversammlung hat Ihnen bereits ausführlich den durch die Hessische Gemeindeordnung vorgegebenen gesetzlichen Rahmen erläutert. Dieser lässt hinsichtl... mehr

  • Dr. Heike Hambrock (DIE GRÜNEN) (...) Mit den/der betroffenen Magistratsmitglied/ern sollte man sich direkt in Verbindung setzen. (...) mehr