Römer

Naturfreundliche Gestaltung der Lärmschutzwände für das dritte und vierte Gleis der Main-Weser-Bahn im Bereich Berkersheim und Frankfurter Berg

06.08.2013
(29.08.2013)
Verantwortlich: CDU

Naturfreundliche Gestaltung der Lärmschutzwände für das dritte und vierte Gleis der Main-Weser-Bahn im Bereich Berkersheim und Frankfurter Berg

Auf Anfrage erteilte die Deutschen Bahn AG folgende Auskunft:

Unter Beachtung der Anforderungen der "Schall 03" beziehungsweise der 16. BimSchV können in Abstimmung zwischen der Deutschen Bahn und der Stadt Frankfurt am Main die Lärmschutzwände gestaltet werden. So ist es denkbar, abgestufte farbige Elemente einzusetzen. Eine andere Möglichkeit wäre die abschnittweise Gestaltung der Außenseiten der Lärmschutzwände in Form von "Bildern". Machbar wäre sicher auch, an geeigneten Stellen entlang der Bahnböschungen standorttypische Büsche, Hecken sowie Bäume zu pflanzen, womit auch Lebensraum für Tiere geschaffen werden könnte. Bei Baumpflanzungen ist zu beachten, dass diese aus Sicherheitsgründen je nach Wuchshöhe in einem bestimmten Abstand von den äußeren Gleisen stehen müssten. Die Findung, Abstimmung und Umsetzung von Ideen zur Gestaltung der Lärmschutzwände können während der Planung des Vorhabens mit dem Projekt "Ausbau S6" und mit dem zukünftigen Betreiber der Anlagen, DB Netz Mitte, geprüft und bei Bedarf vereinbart werden.

Dies vorausgeschickt, möge der Ortsbeirat 10 beschließen:

Der Magistrat wird gemäß Geschäftsordnung der Ortsbeiräte in Zusammenarbeit mit den zuständigen Stellen gebeten, dem Ortsbeirat 10 für die jeweiligen Abschnitte der Lärmschutzwand im Bereich Berkersheim und Frankfurter Berg möglichst weitgehende An- und Bepflanzungen (und soweit nicht anders darstellbar alternative ansprechende Gestaltungsvorschläge) im Rahmen einer Sitzung des Ortsbeirates 10 vorzuschlagen und vorzustellen.

Ausreichender Lärmschutz ist für die künftig lärmgeplagten Anwohner sehr wichtig. Allerdings ist bei der Umsetzung auch rechtzeitig an das schöne und schützenswerte Niddatal zu denken. Anwohner, sonstige Bürger sowie der Ortsbeirat sind an einer weitgehend umwelt- und naturfreundlichen Umsetzung des Lärmschutzes interessiert.

24. Sitzung des OBR 10 am 27.08.2013, TO I, TOP 12

Beschluss:

Anregung an den Magistrat OM 2359 2013

Die Vorlage OF 484/10 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen.

Abstimmung:

Einstimmige Annahme

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