Römer

Hausaufgabenhilfe an der Michael-Grzimek-Schule

13.08.2013
(11.09.2013)
Verantwortlich: GRÜNE

Hausaufgabenhilfe an der Michael-Grzimek-Schule

Finanzierung:

Die Sozialpädagogische Hausaufgabenhilfe wurde vor über 10 Jahren ins Leben gerufen. Seither wird die gesamte Organisation durch ehrenamtliches Engagement, also kostenfrei, durch den Förderverein der Michael-Grzimek-Schule e.V. geleistet.

Die Finanzierung erfolgt in einer Kofinanzierung jeweils zur Hälfte durch das Stadtschulamt und das Staatlichen Schulamt. Dadurch können die Elterngebühren bei 10 Euro monatlich gehalten werden. Das Gesamtvolumen beträgt zur Zeit rund 15.000 € pro Jahr (fast ausschließlich Betreuerhonorare, keine Miet- oder Verpflegungskosten, sonstige Sachkosten ca. 300 € jährlich). Für 2013 wurden bei beiden Schulämtern je rund 6000 € beantragt.

Problematik:

Finanzierungsbasis ist ein Bescheid des Hessischen Kultusministerium über die Höhe der Zuwendungen, (eingereicht vom Staatlichen Schulamt). Dieser Bescheid wird auf Basis des genehmigten Haushalts im laufenden Haushaltsjahr erstellt - Verabschiedung jeweils ca. Mitte des Jahres) und dann vom Staatlichen Schulamt frühestens im September, aber auch schon im November oder Dezember weitergeleitet. Auf die Überweisung der finanziellen Zuwendung wird dann schon des öfteren bis Dezember gewartet. Bis dahin muss die gesamte Hausaufgabenbetreuung zwischenfinanziert werden (ein bis zwei Abschlagszahlungen des Stadtschulamts,Liquiditätshilfen des Fördervereins). Trotzdem müssen immer wieder Betreuerinnen teilweise wochenlang auf ihr Honorar warten. Laut der Vorgaben der Schulämter dürfen wir keinerlei finanziellen Überschuss am Ende des Jahres haben, Betreuerhonorare fallen jedoch ab Januar an.

Der Ortsbeirat möge beschließen:

Der Magistrat wird gebeten:

- Zur regelmäßigen Zahlung der Betreuungsgehälter die bisher auf Nachfrage

gewährten ein bis zwei Abschlagzahlungen der Finanzierung der Hausaufgabenhilfe der Michael-Grzimek-Schule auf einen festen deckenden monatlichen Betrag umzustellen. (Absprache mit dem Föderverein)

Sich beim Staatlichen Schulamt bez. dem Kultusministerium für die volle beantragte Höhe

der Zuwendungen für die 4.te Gruppe einzusetzen.

Aktuelle Anzahl Kinder/Gruppen:

26 Kinder wurden imSchuljahr 2012/13 in 4 Gruppen zu je 6 bis 8 Kindern betreut. Zum Ende des Schuljahrs werden davon 11 Viertklässler die Hausaufgabenhilfe verlassen. Es können jedoch - wegen der unsicheren Finanzlage - dafür nur 2 Kinder neu aufgenommen werden.

Alle Kinder haben einen Migrationshintergrund und/oder kommen aus sozial tendenziell schwächeren Familien.

Warteliste:

11 Kinder. Darüber hinaus waren es am Jahresanfang bis zu 15 Kinder. Kapazitäten:

Zur Zeit stehen 6 Betreuerinnen im Wechsel in Teilzeit montags bis donnerstags für 26 Schüler (= 4 Hausaufgabengruppen) zu Verfügung. Damit wird ein Grundbedarf abgedeckt. Regelmäßig müssen Anfragen von Lehrerinnen, die für bestimmte Schüler dringenden Unterstützungsbedarf sehen, abgelehnt oder mit der Warteliste vertröstet werden.

Personell und vom Raumangebot her könnten montags bis freitags bis zu 30 Schüler (= 5 Hausaufgabengruppen) betreut werden.

4.te Gruppe

Ende 2011 wurde wegen erhöhter Nachfrage an Hausaufgabenbetreuung beim Kultusministerium eine "Aufstockung" um eine weitere Gruppe beantragt. Ein direkter Bescheid hierzu steht bis heute aus. (Ein Problem dabei ist auch die permanent wechselnden Zuständigkeiten in den Behörden). Die finanziellen Zuwendungen für 2012 lagen ohne Begründung ca. 1000 Euro unterhalb der Beantragung.

Dies führte zu großer Verunsicherung im Förderverein. Um das Projekt im Gesamten nicht zu gefährden, werden zum neuen Schuljahr keine oder nur sehr wenige neue Kinder aufgenommen.

25. Sitzung des OBR 15 am 30.08.2013, TO I, TOP 8

Beschluss:

Anregung an den Magistrat OM 2433 2013

Die Vorlage OF 182/15 wird mit der Maßgabe beschlossen, dass im letzten Satz des Absatzes mit der Überschrift "Problematik" die Worte "dürfen wir" durch die Worte "darf der Förderverein" ersetzt werden.

Abstimmung:

Annahme bei Enthaltung FDP

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