Römer

Kampagne zur Müllvermeidung anstelle weiterer Mülleimer im öffentlichen Raum

15.08.2013
(11.09.2013)
Verantwortlich: GRÜNE

Kampagne zur Müllvermeidung anstelle weiterer Mülleimer im öffentlichen Raum

Der Magistrat wird gebeten zu prüfen, ob durch eine städtische Werbekampagne zur Müllvermeidung und entsprechende Entsorgung, die Bevölkerung dergestalt beeinflusst werden kann, den von ihr beim Aufenthalt oder privaten Feiern auf öffentlichen Flächen erzeugten Müll mit nach Hause zu nehmen und dort in den Mülltonnen zu entsorgen.

Es ist zu prüfen, ob durch eine derartige Initiative die Erwartungshaltung der Bürgerinnen und Bürger, an jedem Ort eine Entsorgung ihrer Hinterlassenschaften beanspruchen zu können, in eine Mitverantwortung und Mitverpflichtung zur Beseitigung des eigenen Mülls umgewandelt werden kann und langfristig die ständig steigenden Kosten für die städtischen Reinigungsmaßnahmen begrenzt werden können.

Die Pflege der städtischen Grünflächen leidet unter den ständig steigenden Kosten für die Entsorgung des bei privaten Feiern zurückgelassenen Mülls. Es gibt anscheinend kaum noch Bedenken bei den Bürgerinnen und Bürgern, den Müll einfach an Ort und Stelle fallen zu lassen. Mit der ständig verbesserten und umfangreicheren städtischen Müllentsorgung scheint sich im Bewusstsein der Bürger der Eindruck zu verstärken, ein Recht auf die jederzeitige Hinterlassung des Mülls an jedem Ort der Stadt zu haben. Der Abfall wird mehr, je mehr man wegräumt, urteilt ein städtischer Mitarbeiter.

Um diesen unsinnigen Kreislauf zu durchbrechen, scheint es angebracht, durch eine öffentliche Werbekampagne eine Abkehr von der verbreiteten Entsorgungsmentalität einzuleiten und die Bürgerinnen und Bürger zu einer verpflichtenden Mitwirkung bei der Sauberhaltung öffentlicher Flächen hinzuweisen.

23. Sitzung des OBR 12 am 30.08.2013, TO I, TOP 24

Beschluss:

Anregung an den Magistrat OM 2446 2013

Die Vorlage OF 276/12 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen.

Abstimmung:

Einstimmige Annahme

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