Römer

Treppenverbindung Willibrachtstraße - Niedwiesenstraße

12.08.2013
(11.09.2013)
Verantwortlich: FDP, SPD

Treppenverbindung Willibrachtstraße - Niedwiesenstraße

Vorgang:

ST 778/13

Zur Situation vor Ort:

Viele der von der Willibrachtstraße kommenden Radfahrer missachten das Fahrverbot auf dem Treppengelände. Das sagen Zeugen aus. Die Zeugen können auf Wunsch benannt werden. Beobachtet haben die Zeugen, dass Radfahrer mit hoher Geschwindigkeit und ohne zu bremsen den treppenfreien Rampenteil über die kreuzende Verlängerung der Niedwiesenstraße hinweg "geschossen" kommen und sich in Richtung Ginnheim der Bahnlinie entlang entfernen.

Die Verlängerung der Niedwiesenstraße ist ab Nr. 25 a als Spielstraße ausgewiesen. Diese endet nach der Bahnunterführung exakt an der Stelle, an der durch die zuvor beschriebene

Situation Unfälle vorprogrammiert sind. Die Spielstraße wird als solche angenommen. Sie ist von der Niedwiesenstraße aus frei für Fahrrad-Verkehr und wird in ihrer Verlängerung an vielen radfahrenden Kindern und Müttern mit Kinderwagen als Hin- und Rückweg zum Spielplatz Höllbergstraße genutzt. Der Rückweg vom Spielplatz birgt eine zusätzliche Gefahr, weil dort verkehrswidrig kreuzende Radfahrer wegen einer Hecke erst sehr spät gesehen werden. Heimwärts radelnde Kinder und Spaziergänger rechnen dort - die Spielstraße vor Augen - überhaupt nicht mit derartigen Gefährdungen.

Die oben und unten der Treppenanlage befindlichen Schilder "Fußgänger" sind nicht günstig installiert. Sie wachsen oft in Grün zu.

Vor dem Hintergrund dieser Situation wird der Magistrat gebeten,

- doch noch Möglichkeiten zur Entschärfung zu eruieren;

- die Fußg änger-Schilder um jeweils ein angehängtes Schild

"Radfahrer absteigen" zu ergänzen, obwohl dies nicht

zwingend vorgeschrieben ist;

- das "Fußgänger-Schild" oben samt Schildermast an die

gegenüberliegende Ecke der Treppe, an der sich kein

Bewuchs befindet, zu versetzen.

Das Hauptgewicht liegt bei der Notwendigkeit einer Entschärfung. Die Schilder-Fragen besitzen zwar auch Bedeutung aber gegenüber der Entschärfung die geringere.

23. Sitzung des OBR 9 am 29.08.2013, TO I, TOP 9

Beschluss:

Anregung an den Magistrat OM 2423 2013

Die Vorlage OF 646/9 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen.

Abstimmung:

CDU, SPD, LINKE., FDP und FREIE WÄHLER gegen GRÜNE (= Ablehnung) bei Enthaltung fraktionslos

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