Römer

Benennung von Straßen, Parks und Plätzen nach bekannten weiblichen Persönlichkeiten

09.01.2014
(26.02.2014)
Verantwortlich: GRÜNE

Benennung von Straßen, Parks und Plätzen nach bekannten weiblichen Persönlichkeiten

Der Ortsbeirat möge beschließen,

die Diskussionen während der OBR Sitzung im Dezember 2013 aufzunehmen und bei der Benennung von Straßen, Plätzen, Parks, Kinder- und Jugendeinrichtungen und Schulen bekannte weibliche Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kunst, Kultur, Politik, der Frauenbewegung, der Friedensbewegung und des NS Widerstandes vorzuziehen.

Schon seit 1989 liegt ein Stadtverordnetenbeschluss vor, nachdem bei der Benennung von Straßen Frauen stärkeren berücksichtigt werden sollen. Aktuell sind 127 von etwa 3400 Straßen nach weiblichen Persönlichkeiten der Stadt benannt, 11 Straßen davon liegen im Nordend. Gerade das Nordend kann aufgrund der geplanten Neugestaltung von Plätzen und kleinen und großen Bauerschließungen (Postgelände, Friedberger Warte) bei der Benennung Frauen aus der Stadtgeschichte und hier mit Bezug zum Stadtteil vorschlagen und so die geringe Zahl von 127 nachhaltig erhöhen. Das Nordend kann den vorliegenden Stadtverordnetenbeschluss um Parks, Plätze, usw. erweitern und von seinem Vorschlagsrecht Gebrauch machen.

Der Ortsbeirat wird unter Berücksichtigung des Leitfadens "Straßenbenennung" in Zukunft darauf achten, dass bekannte und frequentierte Straßen und Plätze nach Frauen benannt werden. Die Bürgerinnen und Bürger des Nordend sollen bei der Namensfindung beteiligt werden. Namen die beim Stadtvermessungsamt eingehen, werden dem Ortsbeirat frühzeitig übermittelt.

Mit "Nach Frauen benannt" hat das Frauenreferat der Stadt Frankfurt ein Buch herausgegeben, dass die faszinierende und teilweise erschütternde Lebenswege von Frauen zusammenfasst, die bereits gewürdigt wurden. Alle diese Frauen hinterließen in Frankfurt und weit darüber hinaus wichtige und wegweisende Spuren in der Welt. In der Geschichte Frankfurts tauchen vieler solcher Frauen auf, deren Schicksale bewegen und aufrütteln. Die Welt sähe anders aus, hätten diese Kämpferinnern nicht für das eingestanden, an das sie glaubten: eine gerechte, bessere Welt. Um dem städtischen Gesamtziel, einer Präsenz und Bekanntheit von historischen Frauenpersönlichkeiten im Stadtbild zu erhöhen, ist die Erweiterung der Straßennamen mit Plätzen, Parks, Brücken, Kinder und Jugendeinrichtungen und Schulen von großer Wichtigkeit.

Gerade im Nordend haben viele diese Pionierinnen gelebt oder gewirkt. Sie können durch eine Benennung erneut entdeckt und geehrt werden.

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