Römer

Stoppen der Allessa GmbH

Akualisiert 16.07.2019 15
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Die Allessa GmbH ist Produzent von Zwischenprodukten und Spezialchemikalien mit Sitzen in Frankfurt am Main -Fechenheim, -Griesheim, und -Höchst. Das hergestellte Fabrikat wird in den unterschiedlichsten Industriebetrieben zu Konsumgütern weiter verarbeitet. Das heißt, dass eine fortwährende Herstellung, Forschung, Analyse etc. von Chemikalien stattfindet. Vom Transport erst abgesehen spielt sich dieser Prozess in unmittelbarer menschlicher Nähe ab. Der kleinste Fehler kann zu einer potentiellen Gefährdung der umliegenden Bewohnerschaft führen. Besagtes kann auch zur starken Belastung der Umwelt (z.B Luft, Boden und Wasser) beitragen.

Des Öfteren treten in Fechenheim Störfälle ein. Ganz ausgenommen der unerträgliche Probealarme, geschehen auch Sonderfälle, welche das Leben in Fechenheim in vielerlei Hinsichten nur einschränken und erschweren. Vor geraumer Zeit traten aus einem Tank im Werkgelände Schwefeloxide aus. Folgen waren, dass die ÖPVN nicht nach Fechenheim fuhr, die Straßen gesperrt und alle Bewohner gewarnt wurden so schnell wie möglich in einem Gebäude Unterkunft zu finden, sowie alle Fenster und Türen zu schließen. Dies ist leider kein Einzelfall geblieben. Leider kommt es doch häufiger zu solchen Vorfällen.

Genaueres: https://www.fnp.de/frankfurt/stoerfall-frankfurt-fechenheim-allessa-gmbh-buerger-sollen-tueren-fester-geschlossen-halten-11037309.html

Für mich, als Fechenheimer Bewohnerin und meine Kommilitonin war jedoch der ausschlaggebende Grund, diese Initiative zu starten, der unangenehme Geruch der von der Kläranlage der Chemiefabrik ausgeht. Wir merken einfach wie der faule, verweste Geruch unsere Luftqualität verschlechtert. Die Kläranlage sollte wie geplant eigentlich in Offenbach- Bürgel gebaut werden, doch starken Protesten zufolge wurde der Bau in Offenbach abgesagt. Nun sind wir, die Fechenheimer Bevölkerung, seit einigen Jahren diesem unerträglichen Gestank untersetzt.

Meiner Meinung nach sollte die Allessa GmbH nach außen verlegt werden. In ein Gebiet, wo kaum Menschenleben ist und bei einer Gefährdung nicht ein kompletter Stadtteil gesperrt und evakuiert werden muss.

Mehr zur Allessa: https://zukunftfechenheim.wordpress.com/2011/04/30/das-allessa-braunkohlestaubkraftwerk-in-der-kritik/

Was ist Ihre Meinung dazu? Hätten Sie evtl. weitere Lösungsvorschläge?


Was willst du erreichen?

Ich möchte gerne weitere Menschen auf die Umstände in Fechenheim aufmerksam machen. Nur so kann es zu einer Veränderung kommen.

Was hast du bereits getan?

Mein erster aktive Schritt  ist diese Initiative zu starten.

15 Kommentare

Nisanur00

Der Gestank stört mich schon eine geraume Zeit, weswegen ich beschlossen habe dies in Worte zu fassen und mit anderen zu teilen.

yagmur06

Danke das es jemand mal angesprochen hat! Die Gerüche die aus der Allessa kommen sind unerträglich, es ist wie Gift für die Menschen und Bewohner dieser Stadt. Wie wir auch wissen mangelt es an Platz für Wohnungen, Häuser etc. Wenn der Standpunkt der Allessa also nicht in Fechenheim wäre, hätten wir ein Teil dieses Problems schon mal bereinigt

personA

Tolle Initiative! Es ist echt problematisch, vor allem weil die Firma so nah an Wohngebieten ist und es teilweise eine große Gefahr durch die Chemikalien darstellt (auch für umliegende Gebiete und Schulen). Die Schließung ist bestimmt nicht so leicht umsetzbar, aber es muss dringend eine Lösung zur Gefahrenminimierung her.

Kader_0

Gut, dass das angesprochen wird, mich stört auch der Geruch mittlerweile und man sollte etwas dagegen tun bevor es noch mehr Probleme mit sich bringt.

Manuel

Ich hoffe, dass durch diese Initiative auf das bestehende Problem mehr aufmerksam gemacht wird !!
Der Geruch stört nicht nur wenn man jeden Morgen mit der Bahn vorbei fährt und ihn ertragen muss . Für die Umwelt tut er auch nichts Gutes. Wenn ein Warnsignal der Allessa an geht, denkt man sofort daran was für eine schlechte Chemikalie nun wieder freigesetzt wurde. Die Fenster schließen und alles zu machen wird uns geraten. Aber warum wird denen nicht geraten die Finger solcher Cheminalien zu lassen um die Luft sauber zu halten ?
Danke, dass diese Initiative gegründet wurde und dies auch anspricht !!

Anonyy

Das Thema sollte auf jeden Fall mehr Aufmerksamkeit bekommen!! Es muss bestimmt sehr unangenehm sein, jedes Mal beim Vorbeifahren diesen unangenehmen Geruch ertragen zu müssen. Der mögliche Fall für den Austritt giftiger chemischer Gase ist für die Einwohner der naheliegenden Wohngebiete bestimmt beunruhigend. Ich bin auch der Meinung, dass die Allessa in ein Gebiet verlegt werden sollte, wo sie keine Menschen gefährden kann.

Chris1234

Tolle Initiative! Ein aktuelles, sowie akutes Problem, welches in Bezug auf Natur, Nachhaltigkeit und Gesundheit, eindeutig lauter angesprochen werden sollte. Sowohl für die Bürger, als auch für die Qualität der gesamten Gegend, sollte dieses Initiative mehr in den Fokus gerückt werden. Sicherlich gibt es ein großes Interesse bei den in der Nähe wohnenden Bürgern diese Initiative zu unterstützen und damit als Vorbild für andere solche bedauerlichen Situationen zu dienen.

Muezeyyen96

Das einzige was meiner Meinung nach helfen würde ist, dass um die Alessia herum viele Bäume gepflanzt werden bzw. Naturparks errichtet werden. Dies würde die Luft in dem Gebiet reinigen und von der Hässlichkeit dieses Fabrikgebietes und der Hanauer-Landtraße ablenken.

AlinaJ

Tolle Initiative! Wie hier so deutlich beschrieben wurde, ist es nicht nur eine unangenehme und belastende Situation für die Anwohner, sondern auch für die Umwelt. Auch außerhalb von Fechenheim Höchst und Griesheim sollte dem Thema deutlich mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Maga92

Endlich wird mal auf das Problem aufmerksam gemacht! Ich stehe hinter dieser Initiative und bin absolut dafür, dass die Allessa GmbH in ein nicht bewohntes Gebiet verlegt wird. Nicht nur aufgrund des nicht erträglichen Gestanks, sondern vorallem aufgrund der Gefährdung der dort wohnenden Menschen. Ich hoffe, dass diese Initiative Gehör findet und sich etwas ändert!

Gianpier

Sehr gute Initiative. Es ist wichtig, dass auf dieses Problem aufmerksam gemacht wird! Gerade für die Anwohner ist diese Geruchsbelästigung eine unerträgliche Zumutung. Ich hoffe, dass diese Initiative weitere Leser, Zuhörer und Unterstützer findet!

Umweltaktivistin

45.000 Tonnen Kohlendioxid, 200 Tonnen Schwefeldioxid, 96 Tonnen Stickoxid, zwei Tonnen Staub und zwei Kilogramm Quecksilber stößt das Braunkohlestaubkraftwerk in Frankfurt-Fechenheim jährlich aus. Eine extreme Belastung für Mensch und Natur im Umfeld der Anlage. Zudem ist die Braunkohleverbrennung extrem klimaschädlich und bereits der Abbau der Braunkohle hat langfristige und großflächige Schäden für die Umwelt zur Folge (http://www.bund-hessen.de/themen_und_projekte/luftreinhaltung/braunkohlestaubkraftwerk_frankfurt_fechenheim/).

In Anbetracht der aktuellen Klimapolitik, handelt die Allessa GmbH kaum im Sinne der vereinbarten Klimaziele bzw. der vorgeschriebenen Teilnahme am Emissionshandel. Noch vor einigen Wochen durften wir die Folgen des Klimawandels in Frankfurt am eigenen Leibe spüren. Frankfurt verzeichnete sehr hohe Klimawerte wie kaum zu vor. Die Hitze stieg bis 41°C. In Folge dessen ist in ein Anstieg der hitzebedingten Todesfälle verzeichnet worden. Solche und weitere Auswirkungen werden in den kommenden Jahrzehnten voraussichtlich noch weiter zunehmen.

Zudem ist es in den letzten Jahren wiederholt zu gesundheitsgefährdenden Ausbrüchen des Braunkohlestaubkraftwerks in Frankfurt-Fechenheim gekommen, bei dem Bewohner dieser Region giftigen chemischen Substanzen, die aus dem Kraftwerk ausgetreten sind, ausgesetzt wurden. Die Allessa GmbH gefährdet damit nicht nur die Menschen und die Umwelt. Sie handelt ausserdem nicht nachhaltig und trägt nicht zur positiven Entwicklung des Klimawandels bei. Für unsere Gesundheit und eine nachhaltige Zukunft fordern wir die Verlegung des Braunkohlestaubkraftwerk in ein unbewohntes Industriegebiet notdringend!


Alpiii

Der Geruch ist einfach furchtbar.Man kann nicht ein- und ausatmen.Man hält nur noch die Luft an, als würde man ersticken. Es ist wahrscheinlich, dass dieser Betrieb keine Filteranlagen hat. Sonst dürfte es ja nicht zu einer solchen Geruchsbelästigung führen. Es ist nicht State of the Art, dass solch eine Geruchsbelästigung von der Stadt Frankfurt am Main nicht an Pranger gestellt wird bzw. Umweltauflagen auferlegt wird. Es ist ein Indiz dafür, dass kaum Wertschätzung sowohl von Allessa GmbH und von der Stadt Frankfurt am Main den Fechenheimer Bewohnern entgegen gebracht wird. Durch diese Stinkerei sinkt die Lebensqualität in Fechenheim und Umgebung. Es muss unbedingt eine Lösung für solche Firmen ausserhalb der Stadt angeboten werden, damit sie die Umwelt und die Bewohner nicht belästigen. Es ist begrüßenswert, wenn viele Personen diese Initiative unterstützen würden. Vielen Dank der Initianden, dass Sie sich dieser Initiative angenommen haben.

Umweltaktivistin

45.000 Tonnen Kohlendioxid, 200 Tonnen Schwefeldioxid, 96 Tonnen Stickoxid, zwei Tonnen Staub und zwei Kilogramm Quecksilber stößt das Braunkohlestaubkraftwerk in Frankfurt-Fechenheim jährlich aus. Eine extreme Belastung für Mensch und Natur im Umfeld der Anlage. Zudem ist die Braunkohleverbrennung extrem klimaschädlich und bereits der Abbau der Braunkohle hat langfristige und großflächige Schäden für die Umwelt zur Folge (http://www.bund-hessen.de/themen_und_projekte/luftreinhaltung/braunkohlestaubkraftwerk_frankfurt_fechenheim/) .

In Anbetracht der aktuellen Klimapolitik, handelt die Allessa GmbH kaum im Sinne der vereinbarten Klimaziele bzw. der vorgeschriebenen Teilnahme am Emissionshandel. Noch vor einigen Wochen durften wir die Folgen des Klimawandels in Frankfurt am eigenen Leibe spüren. Frankfurt verzeichnete sehr hohe Klimawerte wie kaum zu vor. Die Hitze stieg bis 41°C. In Folge dessen ist ein Anstieg der hitzebedingten Todesfälle verzeichnet worden. Solche und weitere Auswirkungen werden in den kommenden Jahrzehnten voraussichtlich noch weiter zunehmen.

Zudem ist es in den letzten Jahren wiederholt zu gesundheitsgefährdenden Ausbrüchen des Braunkohlestaubkraftwerks in Frankfurt-Fechenheim gekommen, bei dem Bewohner dieser Region giftigen chemischen Substanzen, die aus dem Kraftwerk ausgetreten sind, ausgesetzt wurden. Die Allessa GmbH gefährdet damit nicht nur die Menschen und die Umwelt. Sie handelt ausserdem nicht nachhaltig und trägt nicht zur positiven Entwicklung des Klimawandels bei. Für unsere Gesundheit und eine nachhaltige Zukunft fordern wir die Verlegung des Braunkohlestaubkraftwerks in ein unbewohntes Industriegebiet notdringend!


nilibini

Ich finde es toll, dass auf diese Missstände aufmerksam gemacht werden. Diese Zustände sind eine Zumutung für Frankfurts Bewohner_innen, vor allem in Fechenheim. Hoffentlich findet die Inititative noch mehr Gehör.

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