Römer

Lärmschutz und Internetausbau

Akualisiert 22.02.2016 4

Die Blumenwiese wächst, nur der Lärm und die Internetkapazität mit.

Was willst du erreichen?

Mehr Wohnraum ist gut und sinnvoll. Nur sollte beim Hausbau Rücksicht auf die Anwohner genommen werden, insbesondere bezogen auf Lärm und Baudreck. Ich fordere hiermit erneut die Bauaufsicht Frankfurt erneut auf, etwas gegen den Baulärm zu tun. Laut AVV sind folgende Obergrenzen erlaubt:

Gebiete, in denen vorwiegend Wohnungen untergebracht sind,

tagsüber 55 dB (A) nachts 40 dB (A)

Diese Werte werden in den Nachbarhäusern weit überschritten. Auch nach Aufforderung der Bauaufsicht hat sich hier nichts getan.


Ein zweiter Punkt ist der Baudreck. Kaffeebecher, Zigaretten, Styropor, Farbeimer etc etc werden achtlos auf die Straße geworfen. Die Straße wurde seit ca. 1 1/2 Jahren nicht mehr gereinigt.

Baufahrzeuge halten sich nicht an die 10km/h Obergrenze, sondern fahren mit 50 km/h oder mehr durch den Hortensienring.

Ich fordere hiermit die Stadt Frankfurt auf endlich etwas dagegen zu tun.

Zweites großes Problem ist die langsame Internetverbindung. Die Telekom weigert sich ein Glasfasernetz auszubauen. Wir hören in den Nachrichten immer wieder, wie weit hinten Deutschland mit seinem schwachen Netz liegt, auch die Lobreisungen von Frau Merkel an die Telekom hat keine Wirkung gezeit. Auch hier würde ich mir wünschen, dass Forderung seitens der Stadt, Land oder Bund strengere Forderungen gegenüber der Telekom gestellt werden.


Was hast du bereits getan?

Mehrer Mailkontakt mit dem Ordnungsamt, Straßenreinigungsamt und der Bauaufsicht zum Thema Baulärm und Baustaub, was jedoch keine Veränderung bringt.

4 Kommentare

ChrisK

Hallo Donnaclara,

Sie wohnen in einem Neubaugebiet, in dem es meines Wissens auch keinen Kabelanschluss gibt. Dort wird, wie Sie sicherlich sogar noch besser wissen als ich, noch immer aktiv gebaut. Dass dort von den einzelnen Baufirmen die von Ihnen bemängelten Farbeimer und Styropor aufgrund der Baumaßnahmen herumliegen wird vermutlich nicht ganz ausbleiben. Die Kaffeebecher und Zigaretten hingegen sind Angelegenheit der Bauarbeiter. Haben Sie diejenigen oder deren Vorgesetzte schon mal darauf angesprochen?
Weshalb sollte auf einer laufenden Baustelle eine Straße auch durch die Stadt gereinigt werden? Diese Frage stellt sich mir.

Zurück auf die von Ihnen angesprochene Internetverbindung: Auch im Riedberg gab es diese Diskussion bezüglich der Internetanbindung. Die Telekom weigerte sich aus Gründen des Kosten-Nutzenfaktors in das dortige Neubaugebiet eine entsprechende Leitung zu legen.
Ich finde das nachvollziehbar in einem sogar noch kleineren Neubaugebiet - auf der (ehemals) grünen Wiese - wie dem, in dem Sie leben. Vor allem, nachdem direkt auf der gegenüberliegenden Seite der Straße (im Vogelviertel) wohl ebenfalls weder Glasfaser, noch Kabelanschluss verfügbar sind. Erst ab in etwa Höhe der Liederbacher Straße/Peter Bied Straße ist beides ausgebaut.

Weiter bemängeln Sie den Lärmschutz. Dazu auch gleich mehr in Ihrer nächsten Initiative zur "Busverbindung der Linie 58 in Richtung Flughafen".

Ich laufe relativ oft mit meinem Vierbeiner durch das Neubaugebiet in dem Sie zu leben scheinen. Mir ist bisher keine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 10 Km/h aufgefallen. Sollte ich diese übersehen haben? Helfen Sie mir weiter! Wo steht ein solches Schild?

Es ist schön und verständlich, dass Sie ein schönes Neubaugebiet haben möchten, aber bitte leben Sie auch mit allen Vor- und Nachteilen die Ihnen daraus entstehen.

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Zu den gestellten Fragen:
Haben Sie diejenigen oder deren Vorgesetzte schon mal darauf angesprochen?
Ja, nachdem Handwerker von Immo Herbst Plastikflschen und Dosen in unseren Papiermüll geworfen haben. Leider keine Reaktion.

Weshalb sollte auf einer laufenden Baustelle eine Straße auch durch die Stadt gereinigt werden?
Zuerst habe ich das Straßenreinigungsamt kontaktiert, weil vor einigen Jahren der Hortensienring noch in der Straßenreinigungstabelle erschien. Sie sagten mir, dass die Bauaufsicht zuständig ist. Die Bauaufsicht hat die Baufirmen informiert. Daraufhin wurde die Straße einmal gereinigt. Das war vor ca. 1 1/2 Jahren. Ich weiß es nicht mehr genau.

Weiter bemängeln Sie den Lärmschutz. Dazu auch gleich mehr in Ihrer nächsten Initiative zur "Busverbindung der Linie 58 in Richtung Flughafen".
Was hat Lärmschutz mit der Busverbindung zum Flughafen zu tun?

Mir ist bisher keine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 10 Km/h aufgefallen. Sollte ich diese übersehen haben?
Ich werde ein Bild machen.

Es ist schön und verständlich, dass Sie ein schönes Neubaugebiet haben möchten, aber bitte leben Sie auch mit allen Vor- und Nachteilen die Ihnen daraus entstehen.
Es gibt Lärmobergrenzen. Diese wurden gesetztlich fest gehalten und werden ihren Sinn und Zweck haben. Es gibt einfache nicht zu kostenintensive Möglichkeiten mehr für Lärmschutz für Anwohner zu tun. Warum wird das nicht gemacht? Warum muss man sich damit abfinden? Diese Frage stelle ich mir.

ChrisK

Nochmals:
Sie versehen Ihre Initiative mit der Überschrift:
"Lärmschutz und Internetausbau"
und schreiben dann von Müll und Geschwindigkeitsübertretungen. Ja, auch über die langsame Internetverbindung und über den "Lärm" der bei Ihnen im Neubaugebiet tagsüber vorherrscht. In der nächsten Initiative fordern Sie aber zeitgleich, weil Sie tagsüber am arbeiten sind, dass die Buslinie stärker frequentiert werden solle, weil Sie keine 30 Minuten warten möchten.
Sie widersprechen sich!
Busse sind starke Lärmfaktoren. Wenn diese rund um die Uhr verkehren und Sie wünschen, dass die Linien stärker befahren werden, sollten Sie sich vielleicht Gedanken darüber machen, was Sie hier anderen Menschen zumuten wollen.
Den Baulärm haben Sie vorübergehend. Der Lärm der Busse bliebe dauerhaft.

Um Sie zu zitieren:
"Warum muss man sich damit abfinden?"

Man muss sich nicht zwingend mit etwas abfinden, aber man kann auch einfach mal etwas für einige Zeit stillschweigend hinnehmen (ohne anderen - mindestens - dasselbe zumuten zu wollen).

In Ihrer Antwort sprechen Sie von "Plastikflaschen und Dosen", die von der Garten-Landschaftsbau Firma in Ihren Papiermüll geworfen wurden.
Damit sprechen Sie von zwei ganz verschiedenen Paar Stiefeln. Diese Firma gehört nicht zu den Bauarbeitern, die am Bau der Siedlung beteiligt ist.

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Die Überschrift werde ich das nächste Mal präziser wählen. Danke für den Hinweis.
Wie schon gesagt, kann man Autos und Busse nicht mit Baufahrzeugen und Baumaschinen vergleichen. Dies habe ich selbst schon mit einen Messgerät gemessen. Aber wenn Anwohner an der Stecke keinen Ausbau der Busse wollen, habe ich vollstens Verständnis dafür. Das geht selbst verständlich vor. Jedoch kann man doch darüber nachdenken, diese beiden Linien von denen ich gesprochen habe (diese fahren ja jetzt schon), optimaler zu legen. Zudem spreche ich auch nicht von einer stärkeren Verbindung Nachts, sondern tagsüber. Aber wie gesagt, die Anwohner haben da Vorrang. Es geht hier doch darum Idee zu veröffentlichen und darüber zu diskutieren! Nicht um sich gegenseitig Vorwürfe zu machen oder was der einen falsch oder der andere richtig meint!

Immo Herbst war sehr wohl beteiligt, sogar grundlegen am Straßenbau. Immo Herbst ist nicht für Gartenarbeiten zuständig, sondern hat auch eine Abteilung für Straßenbau. Schließlich tragen deren Mitarbeiter sehr deutliche Kleidung mit Firmennamen und Logo.

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