Römer

Fußgängerampel Theodor-Stern-Kai (Carl von Noorden Platz)

Akualisiert 05.10.2015 7

Die bestehende Fußgängerampel über den Theodor-Stern-Kai vom Carl von Noorden Platz zum Abgang am Mainufer ist eine Bedarfsampel. Die Umschaltphase bei Bedarfsanforderung ist extrem lang.

Was willst du erreichen?

Einstellung der Bedarfsampel auf: sofortige Umschaltung bei Bedarfsanforderung (analog der Bedarfsampel auf der anderen Seite des Carl von Noorden Platzes, die über die Gartenstraße führt)

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7 Kommentare

UliNobbe

"Die Umschaltphase bei Bedarfsanforderung ist extrem lang."

Extrem? Hm.
Lässt sich das quantifizieren, gibt es hierzu wenigstens eine ungefähre Angabe?

Ich warte ja auch nicht so besonders gern an roten Fußgängerampeln mit Bedarfsschaltung (da wüsste ich so einige in meinem Stadtteil), aber das mit dem "sofort" ist einseitiges Wunschdenken, das dem Zusammenspiel aller (!) Verkehrsteilnehmer nicht gerecht wird.

Im Augenblick überlege ich noch, ob es vielleicht mit der Ampelschaltung an der RTW-Zufahrt Uniklinik und der dortigen Tram-Haltestelle zu tun haben könnte. Eventuell sind diese Schaltungen gekoppelt, was bei der Gartenstraße nicht mehr nötig wäre.
Nur mal so als Denkanstoß.

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Ab einer Rotphase von 40 Sekunden erkennt der Gesetzgeber bei Bedarfsampeln die Wartezeit als "zu lange" an.

UliNobbe

Hallo Bernd Irrgang,

das ist ein interessanter Wert, den ich jetzt aber nicht nachprüfbar nachvollziehen kann - schon gar nicht vom Gesetzgeber. Wo steht das? Haben Sie eine Quelle für mich?

Ich konnte etwas über die "Richtlinien für Lichtsignalanlagen (RiLSA)" herausfinden, diese aber leider nicht einsehen. Dort sollen Empfehlungen (!) verzeichnet sein, die aber nicht bindend sind, weil andere Faktoren eine höhere Gewichtung haben können. Der einzig wirklich hilfreiche Forenbeitrag dazu stammt aus dem Jahr 2008:
http://www.verkehrsportal.de/board/index.php?showtopic=63898&view=findpost&p=1056566382
Wenn das mit den "nicht mehr als 60 Sekunden" stimmen sollte, hätte sich das mit den "zu langen" 40 Sekunden im Grunde erledigt. Allerdings kann ich die beiden Werte nicht nachvollziehen / überprüfen; ebensowenig weiß ich, was aktuell ist. Und wenn es sich ohnehin nur um Empfehlungen handelt... ich fürchte, die 60 Sekunden werden wir einkalkulieren müssen. Mir kommt es bei der Bedarfsampel zu meiner Tram-Haltestelle, eine 4-spurige Straße kreuzend, mindestens genau so lang vor. Das gehört dann eben mit zum Weg.

Team-Frankfurt-Gestalten

Zur Info wir waren mal im Straßenverkehrsamt. Da wurde uns mitgeteilt es gibt in der Regel zwei Ampel-Zyklen in Frankfurt: 90 und 120 Sekunden. RiLSA können sich sehr weit unterscheiden für jedes Bundesland.

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Es scheint aber eher so zu sein, dass die Bedarfsampeln individuell eingestellt sind. Am Carl-von-Noorden Platz ist es so, dass wir mit dem Theodor-Stern-Kai eine zweispurige stadtauswärts führende Ampel haben und auf der anderen Seite des Platzes mit der Gartenstraße ein zweispurige stadteinwärts führende Straße habe. Straßenverkehrstechnisch sind es also gleiche Straßen, die nur ab hier getrennt geführt werden. Die Bedarfsampel an der Gartenstraße ist wirklich bedarfsgerecht, d.h. Kurz geschaltet, die am Theodor-Stern-Kai befindliche hat Umschaltphasen bis 120 Sekunden.

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Bei Bedarfsampeln die mit anderen Ampeln gekoppelt sind, um z.B eine "Grüne Welle" für die Autos zu erreichen, sollte sich die Wartezeit am Gesamtsystem orientieren, aber eine "zumutbare Zeitspanne" nicht übersteigen.
Bei Bedarfsampeln die aber nicht mit anderen Ampeln vernetzt sind, sehe ich keinen nachvollziebaren Grund, warum die Signalanforderung nicht unverüglich zur Umsteuerung der Ampelsignale für die Autofahren von Grün auf Gelb/Rot führen sollte. Begründung: Das Warten auf Grün für Fußgänger führt oft dazu, dass Fußgänger nach Signalanforderung bereits über die Straße, wenn diese gerade frei ist, oder scheinbar frei ist, vor allem dann wenn auf der anderen Straßenseite die Straßenbahn an der Haltestelle steht.
Ziel muss es sein, dass Ampeln ohne Vernetzung mit anderen Ampeln im Regelfall nach Signalanforderung durch eine Fußgänger unverzüglichen zur Umschaltung der Ampel zugunsten der Fußgänger führt und so die Wartezeiten für die Fußgänger aus ein Minimum reduziert wird. Beispiel: Haltestelle "Balduinstraße" in Oberrad. Dies solle generell bei derartigen Konstellationen so umgesetzt werden.

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Ich hatte wegen der langen Reaktionszeit der Bedarfsampel am Carl-von-Noorden-Platz über den Theodor-Stern-Kai und auch wegen der Bedarfsampel über die Kennedyallee in der Verlängerung der Ludwig-Rehn-Straße an den Verkehrsdezernenten geschrieben. Das Ergebnis: beide Smpeln wurden überprüft, in beiden Fällen waren die Sensoren defekt und wurden ersetzt. Jetzt ist es deutlich besser. Ich frage mich nur, werden diese Sensoren nicht regelmäßig geprüft, denn ich habe den Brief erst geschrieben, als das Problem schon über ein Jahr bestand.

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