Römer

Bethmannpark gefährlicher Ausgang

Akualisiert 13.05.2014 8

Der Ausgang aus dem Bethmannpark zur Friedberger Landstraße mündet auf einen breiten Bürgersteig ohne Radweg, der aber oft von Radfahrern benutzt wird. Uns ist es jetzt schon mehrfach passiert, dass wenn wir aus dem Park kamen, Radfahrer sehr dicht an dem Ausgang vorbeifahren und uns um ein Haar angefahren hätten. Es ist eine sehr gefährliche Ecke, da man beim Heraustreten wegen des Zaungitters keinen Überblick auf den Fußweg hat.

Was willst du erreichen?

Ich würde mir wünschen, dass direkt neben dem Ausgang auf dem Fußweg eine kleine Barriere oder ein Poller installiert wird, der verhindert, dass Radfahrer an dieser Stelle zu dicht am Zaun entlang fahren können. Der Poller müsste nur im Abstand von ca. 40 cm stehen, dann würde er auch den Fussgängerverkehr (inkl. Kinderwagen) nicht behindern.

Was hast du bereits getan?

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8 Kommentare

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Man müsste den breiten Gehweg, den aktuell Radfahrer verboenerweise nutzen, als gemeinsamen Fuss/Radweg ausschildern, dann könnte man dort legal fahren, hätte aber eine Erinnerung, dass man da nur Gast ist und auf Fussgänger Rücksicht zu nehmen hat. SoAktuell wird der trotzige Radfahrer alleine gelassen, und der sagt sich , "ich darf ja nirgends hin" und nutzt es eben wie seinen exklusiven Radweg Superhighway ohne an Fussgänger zu denken

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Gehwege mit Zeichen 240 beschildern ist der falsche Weg!
Radfahrer gehören - auch zu ihrer eigenen Sicherheit - auf die Fahrbahn. Und zwar ohne irgendwelche "Schutz-" oder "Radstreifen".
Dort werden sie von den Autofahrern wahrgenommen und das Risiko bei einem Abbiegeunfall unter die Räder zu kommen ist deutlich geringern.
Und um diesem Einwand gleich zuvor zu kommen: Das Risiko von hinten von einem Auto angefahren zu werden ist quasi nicht vorhanden.

Der Radfahrer auf der Fahrbahn darf nur eines NICHT machen: Sie im Bordstein verstecken. Mit mindestens 1m Abstand zum Fahrbahnrand (bei dort parkenden Autos auch deutlich mehr, schließlich will niemand in eine plötzlich geöffnete Tür fahren), muss auch der ignoranteste Autofahrer den Radfahrer beachten.

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@diwa
theoretisch alles richtig...Allgemeinsätze passen manchmal - aber die Stelle ist als Teil des Anlagenrings eine Einbahnstraße - von daher spricht nix gegen das Fahren auf der Fahrbahn, ggfs. mit Schutzstreifen...in westliche Richtung - mein Vorschlag bezog sich im wesentlichen auf die Gegenrichtung , also in Richtung untere Berger - oder wollen sie den Analagenring für den Gegnverkehr freigeben, so wie es am Scheffeleck verbotenerweise gerne praktiziert wird ?

sthuber

Es handelt sich doch um den unteren, vierspurigen Teil der Friedberger Landstraße, oder? Hier weiche ich als Fahrradfahrer auch gelegentlich auf den Bürgersteig aus - obwohl ich sonst immer wenn möglich direkt auf der Straße unterwegs bin.
Hauptgrund ist, dass sich dieser Abschnitt eher wie eine Schnellstraße anfühlt, als wie eine Innenstadtstraße. Hohes Tempo vermindert die Reaktionszeit beim Auftauchen eines unerwarteten Fahrradfahrers - das macht mir Angst. Tatsächlich würde ein Schutzstreifen mir subjektiv mehr Sicherheit geben - und eine kleinere Spurbreite den Autofahrern weniger Anreiz hier Gas zu geben und (auch riskant) zu überholen.
Damit wäre das Problem auch an der Wurzel angepackt, und Fahrradfahrer würden nicht mehr auf den Gehweg ausweichen.

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@sthuber: Genau, weil man sich als Radler auf der Straße von den Autofahrern gefährdet fühlt, nimmt man einfach den Gehweg und gefährdet dort lieber die Fußgänger.

sthuber

@pjordan: bitte, kurz durchatmen, der Gehweg lässt sich auch vorsichtig befahren, ohne Fußgänger zu gefährden.

Im Übrigen schätze ich die Gefahr durch ein 1,5t schweres Fahrzeug mit 60-70 km/h wesentlich höher ein, als durch ein mit 15 km/h bergauf fahrendes Fahrrad, oder sehe ich das falsch? Ich habe persönlich wirklich von vielen üblen Unfällen "Kfz gegen Fahrrad" gehört, jedoch nur von einem Vorfall Radfahrer gegen Fußgänger.

Ich möchte damit wirklich gar nicht schönreden, dass man/frau sich auch als Fußgänger oft nicht wohl fühlt, wenn ein Fahrrad auf dem Gehweg unterwegs ist. Aber zu einem zivilisierten Miteinander kommt man nur bei differenzierter Einschätzung der Gefahr, statt Pauschalisierung oder gar Dämonisierung. Okay?

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Ich möchte die Radfahrer gar nicht vom Fußweg verbannen. Auch Schutzstreifen oder Markierung würde einige ohnehin nicht davon abhalten auf dem Fußweg zu fahren. Mir geht es mit meiner Initiative an dieser unübersichtlichen Stelle lediglich darum, durch eine kleine Maßnahme für die aus dem Ausgang herauskommenden Fussgänger etwas mehr Sicherheit zu bieten.

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@diwa
OK, dann unterstellte ich ohne Landkarte die falsche Stelle und ziehe den Kommentar mit der Einbahnstrasse logischerweise zurück. Sorry.
Problem des "Radhighways auf dem Gehweg" besteht trotzdem 150m weiter südlich, in Richtung Berger, aber das gehört dann nicht hierher.

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