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Frankfurter Schwimmbäder: Familien mit der Vorteilskarte wird kein Vorteil gewährt

Akualisiert 23.06.2014 4

In Frankfurt müssen seit 2013 auch sehr kleine Kinder und sogar Babys für alle Schwimmbäder Eintritt zahlen. Zusammen mit der allgemeinen Preiserhöhung ergibt sich daraus für Familien mit sehr kleinen Kinder (<1,20m) eine beachtliche Preiserhöhung von ca. 50%. Die Belastung wiegt nochmals stärkter, als die Rabatte der neu eingeführten Vorteilskarte (also der zinslosen Guthabenkarte) explizit nicht für Familien, speziell Kinder gelten. Über den Sinn solch familienbelastender Preisstrukturen sollte in einer Stadt, die sich selbst als familienfreundlich anpreist, meiner Meinung nochmal intensiv nachgedacht werden.

Was willst du erreichen?

Auch Familien sollten den Rabatt bekommen, den Einzelpersonen erhalten. Familien bei Eintrittspreisen nicht überproportional belasten.

Was hast du bereits getan?

Brief an Oberbürgermeister P. Feldmann

4 Kommentare

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An der familienunfreundlichen Preisstruktur muss unbedingt etwas verändert werden. Dass die Vorteilskarte nicht bei allen Tarifen einsetzbar ist, ist ein Unding. Schließlich wurde bei der letzten Preiserhöhung, die vor allem Familien betraf, auf die neue Vorteilskarte verwiesen.

ChrisK

Dass die Bäderbetriebe stetig rote Zahlen schreiben dürfte wohl den Nutzern die sich hier gegen die derzeitige Preisstruktur einsetzen, nicht bekannt sein. - Oder?
Das ist allerdings Fakt! Um die Bäder kostendeckend betreiben zu können müsste die Stadt von JEDEM Besucher einen Eintritt von rund 20 (i.W. zwanzig) Euro abverlangen.

Die letzte Preiserhöhung traf nicht - vor allem - Familien, sondern mindestens ebenso Geringverdiener.
Des weiteren ist die Frage von welchem der 3 Erlebnisbäder und 10 Hallen- und Freibäder wir sprechen. Hier liegen nämlich völlig unterschiedliche Preisstrukturen zu Grunde. Das taten sie aber auch bereits vor den letzten Preiserhöhungen.

Rein rechnerisch schafft man es jedoch mit der oben angesprochenen Guthabenkarte als Erwachsener Vollzahler ab 3,375 (gerundet 3,40) Euro einen ganzen Tag lang Schwimmen zu gehen.

Der auf der Webseite der Bäderbetriebe angegebene "Familientarif" richtet sich, liest man sich das "Kleingedruckte" durch, vermehrt an Familien mit mehr als einem Kind. Für sie beginnt sich dieser Tarif zu lohnen. Allerdings sollte man sich zuvor - nur als Tipp - ausrechnen, ob man nicht mit der "Vorteilskarte" eventuell doch noch günstiger kommt als mit eben dem Tarif.


Zusammenfassend:
Rabattierte Tarife erneut mit der Vorteilskarte rabattieren zu lassen wäre dasselbe wie sich mit einer Pistole in's Bein zu schießen. ABER: Es spricht nichts dagegen die rabattierten Tarife zu "zerlegen" und per Vorteilskarte noch günstiger zu machen.

Alles in allem ist die Preisstruktur der Bäderbetriebe nicht gerade die günstigste, aber ich finde sie (noch) durchaus vertretbar. Vor allem, wenn man den Service, der dazu geboten wird, dazu betrachtet.

Im Übrigen gilt die Vorteilskarte (Guthabenkarte) sowohl für Familien, als auch für Kinder und sind - laut Angabe der Bäderbetriebe - unbegrenzt gültig!

@etiennefrankfurt: Eine Verzinsung der Vorteilskarte findet indirekt statt: Bei der Nutzung gibt es Prozente. Sprich, anstelle auf der Karte nachträglich gutgeschrieben zu bekommen, wird weniger abgezogen.
Oder anders: Haben Sie, oder Ihr Kind eine Prepaid-Handykarte? - Erhalten Sie, oder Ihr Kind darauf Zinsen? Von dem bestehenden Guthaben wird aber - im Gegensatz zur Karte der Bäderbetriebe - der volle Minuten- oder SMS-Preis abgezogen.

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-peinlich, peinlich, peinlich!!!
-Schwimmgebühr für Kleinkinder--
-ja, so ist das jetzt in Deutschland: wenn du kein Geld hast , bist du u. auch deine Kinder aussen vor- Leute, wacht endlich auf!!!
T

-der Mittelstand wird finanziell ausgepresst, zu Gunsten der Aktionäre-
10% Investition der sogenannten Reichen, mehr nicht-

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-lest das Buch des Franzosen Pigetti : "Kapital"
Übrigens ist unsere Regierungschefin Frau M. in der DDR aufgewachsen u. hat dort den Dr. Titel der Physik erlangt-nun werden wir abgehört (BND) u. von den Amis auch-Wer konnte schon in der DDR studieren? -Nur der, der angepasst war...Frau M. hat lediglich 37% der deutschen Stimmen u. masst sich an, für das ganze deutsche Volk sprechen zu können!!!Igittigitt

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