Wie können bei Ginnheimer Kindern Bewegungsmöglichkeiten gefördert werden?
Der Antrag OF 1390/9 wurde eingereicht am 03.02.2011
Antrag:
Wie können bei Ginnheimer Kindern Bewegungsmöglichkeiten gefördert werden?
Im Bericht, B 37 des Magistrats „Erfahrungsbericht der Koordinierungsstelle Kinder zur Lebenssituation Frankfurter Kinder“ steht: „Die tägliche Arbeit des Kinderbüros zeigt immer wieder den Zusammenhang zwischen Bewegung und gesundem Aufwachsen von Kindern. Der Bericht arbeitet die Daten der Einschulungsuntersuchungen auf. Die Ausführungen beziehen sich ausschließlich auf Kinder ohne Behinderung. Untersucht wurden im Bereich „Bewegung“: Grobmotorische Fähigkeiten (Balancieren, Einbeinstand, Einbeinhüpfen, seitliches Hin- und Herhüpfen) und feinmotorische Fähigkeiten (Diadochokinese, Fingeroppositionsversuch, Visuomotoriktest).
Die häufigsten Auffälligkeiten im Bereich Bewegung sind in folgenden Stadtteilen zu finden: Bahnhofsviertel (25, 6 %), Innenstadt (15 %), Altstadt (14,4 %), Ginnheim (14,3 %), Sindlingen (13,4 %), Ostend (13,1 %) und Gutleutviertel (13,1 %).In den Stadtteilen Griesheim, Riederwald, Gallus, Rödelheim, Gutleutviertel, Ginnheim, Hausen und Sindlingen zeigen Kinder am häufigsten Entwicklungsauffälligkeiten. Dies gilt unabhängig von Geschlecht und Migrationshintergrund.
Wir fragen den Magistrat:
1. Ginnheim gehört zu den Stadtteilen mit den häufigsten Auffälligkeiten im Bereich Bewegung in Frankfurt; gleich nach den dicht bebauten Innenstadtstadtteilen, obwohl es insgesamt viel mehr Freiflächen hat. Worin könnte dies begründet liegen?
2. Sind diese Auffälligkeiten besonders bei Kindern aus bestimmten Teilen von Ginnheim zu finden? (z.B. Kindern, die an den Hauptverkehrsstraßen wohnen oder Kindern, die in den sehr dicht gebauten Sozialwohnungen an der Ginnheimer Landstraße wohnen)?
3. Gibt es eine Erklärung dafür, warum Ginnheim auch zu den Stadtteilen mit besonders häufigen Entwicklungsauffälligkeiten insgesamt gehört?
4. Welche Möglichkeiten sieht der Magistrat, etwas für verbesserte Bewegungsmöglichkeiten nahe der Wohnung für Kinder im öffentlichen Raum, insbesondere für die Kinder, die an den Hauptverkehrsstraßen, wie Hügelstraße und Ginnheimer Landstraße leben, zu tun? Gibt es konkrete Planungen oder Ideen hierzu?
5. Welche Möglichkeiten sieht der Magistrat, etwas für mehr Bewegungsmöglichkeiten der Kinder in Kitas und Schulen in Ginnheim zu tun? Gibt es konkrete Planungen oder Ideen zur Verbesserung des Bewegungsangebotes auf den Schulhöfen und Höfen der Kitas?
Ergebnis:
49. Sitzung des OBR 9 am 17.02.2011, TO I, TOP 21
Beschluss:
Auskunftsersuchen V 1527 2011
1.
Die Vorlage B 37 dient zur Kenntnis.
2.
Die Vorlage OF 1390/9 wird mit der Maßgabe beschlossen, dass der letzte Satz des Vorspanns gestrichen wird.
Abstimmung:
zu 1.
Einstimmige Annahme
zu 2.
CDU, SPD, GRÜNE und LINKE. gegen FDP (= Ablehnung) bei Enthaltung FREIE WÄHLER

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