Vermeidung der unzumutbaren Lärmbelästigung von Anwohnern in Griesheim infolge falscher Fahrtrouten durch LKW"Fahrer der Container"Firma Sperzel
Der Antrag OF 805/6 wurde eingereicht am 14.04.2008
Antrag:
Vermeidung der unzumutbaren Lärmbelästigung von Anwohnern in Griesheim infolge falscher Fahrtrouten durch LKW-Fahrer der Container-Firma Sperzel
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Der Magistrat wird aufgefordert,
1. mitzuteilen, wie er die Firma Sperzel dazu bringen will, die Fahrtroute ihrer LKW in das Gewerbegebiet Griesheim und den Sitz der Firma über die Mainzer Landstraße und den beiden Linksabbiegemöglichkeiten Elektronstraße und In der Schildwacht oder über den Wendehammer in der Birminghamstraße einzuhalten;
2. erneut zu prüfen, ob die Espenstraße und die Lärchenstraße, die südliche Waldschulstraße sowie der östliche Teil der Eichenstraße für die Durchfahrt von LKW gesperrt werden können.
Seit Verlagerung der Firma Sperzel vom Griesheimer Stadtweg in die Eichenstraße im Jahr 1994 reißen die Beschwerden über die Lärmbelästigung der Anwohner in der Espenstraße, der Lärchenstraße, dem südlichsten Teil der Waldschulstraße und des östlichen Teils der Eichenstraße über den durch die LKW der Firma Sperzel verursachten Lärm nicht ab.
Die Stadt hat insofern auf die Beschwerden reagiert, als mit den Abbiegemöglichkeiten von der Mainzer Landstraße in der Elektronstraße und der Straße In der Schildwacht Fahrtwege in das Gewerbegebiet geschaffen worden sind, die eine Durchfahrt durch Straßen mit hohem Wohnanteil entbehrlich machen.
Trotzdem wählen die meisten Fahrer der Firma Sperzel diese Schleichwege. Wie weit dies eigenmächtig durch die Fahrer der Firma oder mit deren Billigung geschieht, ist unerheblich. Tatsache ist, dass es geschieht. Die SPD–Fraktion im Ortsbeirat 6 ist der Ansicht, dass der Magistrat alle ihm gegebenen Möglichkeiten nutzen soll, um den lärmgeplagten Anwohnern zu helfen.
Dazu gehört auch, dass ernsthaft geprüft wird, ob die Durchfahrt von LKW durch die Espenstraße, Lärchenstraße, südliche Waldschulstraße und östlicher Eichenstraße verboten werden kann.
Ergebnis:
23. Sitzung des OBR 6 am 06.05.2008, TO I, TOP 11
Beschluss:
Anregung OA 647 2008
Die Vorlage OF 805/6 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen.
Abstimmung:
SPD, GRÜNE, FDP und BFF gegen CDU (= Ablehnung) bei Enthaltung LINKE.

OB-Anträge
Initiativen
Abkürzungen durch 30-Zonen gehören offenbar zur (selbst gewählten) Route der Fahrer.
Mit einem Lkw durch teils enge Anwohner-Straßen wie Zum Linnegraben zu fahren, um eine Ampel, bzw in Gegenrichtung die Kehre auf der MZ-LandStr zur nördl. Waldschulstraße zu sparen, ist eine Frechheit!
Das kommt regelmäßg vor und muss unterbunden werden.
Besonders wenn es um scheppernde Ladung, oder gar gefährliche Gegenstände geht, von denen die Fahrer vielleicht noch nicht einmal wissen!?
(bezugnehmend auf den Fall vor ein paar Wochen mit Explosion durch eine Gasflasche) http://www.polizeipresse.de/pm/4970/1697816/polizeipraesidium_frankfurt_am_main/rss