Verkehrsberuhigung im Hainer Weg
Der Antrag OF 226/5 wurde eingereicht am 03.02.2012
Antrag:
Verkehrsberuhigung im Hainer Weg
Der Ortsbeirat bittet den Magistrat
als weitere Maßnahme zur Verkehrsberuhigung im Hainer Weg auf dem Abschnitt entlang der Friedhofsmauer die Überbreite der Fahrbahn durch Anordnung von Parkständen auf der Fahrbahn auf 6 Meter zu reduzieren. Die Parkplätze sind in Fahrtrichtung durch Aufstellung eines Stellvertreters zu sichern.
In dem neu geschaffenen Bereich sind in der Nähe des Eingangs auch Fahrradabstellanlagen vorzusehen.
Die Nichtbeachtung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf dem Hainer Weg mit der damit verbundenen Gefährdung insbesondere der Fußgänger, beschäftigt Anwohner und Ortsbeirat seit Jahren. Leider haben auch die regelmäßigen Kontrollen durch das Straßenverkehrsamt und die Ahndung von Verstößen nicht zu einem geänderten Verkehrsverhalten geführt.
Anwohner berichten jedoch, dass das erhöhte Aufkommen ruhenden Verkehrs an Sonntagen in Friedhofseingangsnähe zur Beruhigung führt.
Die Fahrbahnbreite beträgt im Bereich des Friedhofs bis zu 9 Meter. Bei einer Reduzierung auf 6 Meter verbelibt genügend Fläche für die Buslinie auch im Zweirichtungsverkehr.
Ergebnis:
8. Sitzung des OBR 5 am 17.02.2012, TO I, TOP 20
Beschluss:
Anregung an den Magistrat OM 928 2012
Die Vorlage OF 226/5 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen.
Abstimmung:
CDU, GRÜNE und FAG gegen SPD und FDP (= Ablehnung); FREIE WÄHLER (= Enthaltung)

OB-Anträge
Initiativen
Ich verfolge nun schon seit einiger Zeit die Bemühungen der Grünenfraktion des Ortsbeirates 5 Verkehr zu beruhigen.
Dabei fällt mir auf, dass die Vorhaben meist einem Aktionismus geschuldet sind und die Auswirkungen auf die Beteiligten nicht durchdacht werden.
So wurde vor einigen Jahren der komplette Hainer Weg zur "30 Zone" erklärt, obwohl diese Straße der einzige Zugang für das Siedlungsgebiet am Sachsenhäuser Berg darstellt (die Benutzung des Sachsenhäuser Landwehrweges ist von der Darmstädter Landstraße aus kommend nur Anliegern gestattet; auch darf an dieser Stelle von der Innenstadt aus kommend nicht links in den Sachsenhäuser Landwehrweg abgebogen werden).
Dies hat dazu geführt, dass die Bewohner des Sachsenhäuser Berges nun ca. 2 KM durch eine "30-Zone" fahren müssen um zu ihrem Wohnort zu gelangen.
Um auf jene Autofahrer, welche sich täglich durch diese 30-Zone quälen müssen zu zu gehen, wäre es angebracht auf dem Hainer Weg, entlang der Friedhofsmauer, wieder 50 Km/h zu gestatten. Entlang jenes Abschnitts des Hainer Wegs stehen keine Häuser. Hier besteht gerade keine besondere Gefährdung von Kindern, wie an anderen Stellen des Hainer Wegs.
Eine künstliche Verengung der Fahrbahn bedeutet hingegen eine Steigerung des Unfallrisikos, da Busse, LKWs und PKWs sich näher begegnen. Darüber hinaus wird am Wochenende regelmäßig von Besuchern des Friedhofs auch die der Friedhofsmauer gegenüberliegende Straßenseite zum Parken genutzt.
Dies würde bei einer Verengung der Fahrbahn durch Parkstände dazu führen, dass sich hier keine Fahrzeuge mehr begegnen können.
Bitte überdenken Sie Ihre Planung!
Jan Binger
Anwohner des Sachsenhäuser Berges