Planung der Regionaltangente West

Ortsbeirat 8: Info
Ort & Tagesordnung nächste Sitzung
Mitglieder des Ortsbeirats 8

Partei: CDU, SPD

Orte: Dillenburger Straße, Erich-Ollenhauer-Ring, Heddernheim, Praunheim

Themen: Bahn, Lärm, Schulen, Straße, Lärmbelästigung, Lärmschutz, ÖPNV, Schule

Der Antrag OF 510/8 wurde eingereicht am 24.09.2009

Antrag:

Planung der Regionaltangente West

Der Ortsbeirat möge beschließen:

Der Ortsbeirat begrüßt es, dass die Planungen für die Regionaltangente West (RTW) eingeleitet wurden, damit diese für die Menschen in Frankfurt und der Region bedeutsame Verbesserung des ÖPNV realisiert werden kann.

In der letzten Sitzung des Ortsbeirats wurden die Planungen für die RTW vorgestellt, die bedauerlicher Weise statt einer Tunnellösung eine Rampe im Bereich des Grünstreifens mit einer anschließenden oberirdischen Trassierung zwischen den Häusern Praunheimer Weg und der Europäischen Schule sowie eine oberirdische Querung des Praunheimer Wegs vorsieht. Dies würde nach Auffassung des Ortsbeirats zu erheblichen Verkehrsbehinderungen auf dem Praunheimer Weg und zu einer Lärmbelästigung für die Anwohner fuhren, an deren Wohnungen die Bahn in 4 bis 10 Meter Abstand vorbeifahrt.

Die Planung eines gemeinsamen Tunnels der RTW und der Praunheimer Umfahrung bis zur Dillenburger Straße bzw. Erich-Ollenhauer-Ring unter Ausnutzung von Synergieeffekten scheint der vernünftigste Weg.

Dieses vorausgeschickt bittet der Ortsbeirat die Stadtverordnetenversammlung, den Magistrat aufzufordern,

1. bei der RTW Planungsgesellschaft darauf zu dringen, dass die derzeitige Lösung mit einer Rampe und oberirdischen Trassierung sowie ebenerdigen Querung des Praunheimer Wegs im Bereich der Nordweststadt zugunsten einer Tunnellösung geändert wird, wie es die Planungsvarianten zur Umfahrung von Praunheim vorsehen.

2. die Praunheimer Umfahrung auf keinen Fall am Praunheimer Weg enden zu lassen, sondern parallel zur RTW im Tunnel bis zum Anschluss an die Dillenburger Straße bzw. Erich-Ollenhauer-Ring zu planen.

3. dafür zu sorgen, dass die Planungen für beide Projekte in enger Abstimmung erfolgen, und sicher zu stellen, dass die Planungen für die Tunnellösung für beide Trassen bis Ende 2010 vorliegen.

Antragsteller:

Ergebnis:

35. Sitzung des OBR 8 am 24.09.2009, TO I, TOP 19

Beschluss:

Anregung OA 990 2009

1.

Die Vorlage OF 496/8 wurde zurückgezogen.

2.

Die Vorlage OF 510/8 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen.

3.

Die Vorlage OF 511/8 wird abgelehnt.

Abstimmung:

zu 2.

CDU, SPD, LINKE., FDP, Freie Wähler und REP gegen GRÜNE (= Ablehnung)

zu 3.

CDU, SPD, LINKE., FDP, Freie Wähler und REP gegen GRÜNE (= Annahme)

Link zum original Inhalt (Parlamentsinformationssystem - PARLIS - der Stadtverordnetenversammlung Frankfurt am Main)

Kommentare

Bild von Regiotramuli

Der Aller, aller vernünftigste Weg wäre, dass die RTW über Niederursel geleitet wird.
A) man hat etwas mehr von der Landschaft,
B) es werden vorhandene Stadtbahnstrecken, Tunnel und U-Bahnhaltestellen mitgenutzt und
C) Es wird alles bedeutend billiger werden, als diese idiotische Variante direkt mit einem Extra Tunnel, Sackbahnhof und Umsteigezwang im Nordwestzentrum.

Somit wäre Niederursel und - mit Flügelverbindung - auch Riedberg mit an das RTW-Netz angeschlossen; dass wäre auch ein großer Vorteil für Studenten und Schüler, welche in Neu-Praunheim, Eschborn und Sossenheim bzw. Höchst wohnen, ebenso die Möglichkeit haben, auf dem kürzesten Weg - ohne Umweg und mehrmals Umsteigen zu müssen - hin und her pendeln zu können.

Auch dass die RTW in der Römerstadt Endstation machen kann, hätten auch hierbei die Schüler den Vorteil zwischen dem westlichen Frankfurt und der Römerstadtschule verkehren zu können. Auch Berufstätige, welche in der Römerstadt wohnen und in Höchst arbeiten müssen, können ebenso umsteigefrei auf den schnellsten - und kürzesten Weg mit der RTW diese beiden Bereiche verkehren, one das Auto mehr zu benutzen.

Stadtbahnuli
Pro-Bahn-Mitglied
www.myblog.de/pro-frankfurter-stadtbahn
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