Hansaallee Nord beruhigen " Fahrradstraße anlegen

Ortsbeirat 9: Info
Ort & Tagesordnung nächste Sitzung
Mitglieder des Ortsbeirats 9

Partei: GRÜNE

Orte: Ernst-Schwendler-Straße, Hansaallee, Am Dornbusch, Platenstraße, Dornbusch, Ginnheim, Westend

Themen: Arbeit, Bauen, Fahrradfahren, Fußgänger, Gehwege, Hochschule, Lärm, Nahverkehr, Schulen, Straße, Verkehr, Verkehrsregeln, Arbeiten, Bauvorhaben, Bürgersteig, Bürgersteige, Campus, Einbahnstraße, Einmündung, Fahrradroute, Fahrradstraße, Fußgängerüberweg, Fußgängerweg, Linksabbiegemöglichkeit, Radstreifen, Radverkehr, Schule, Straßenseite, Straßenverkehr, Studentenwohnheim, Universität, Verkehrsaufkommen, Verkehrsbelastung, Verkehrsführung, Verkehrssicherheit

Der Antrag OF 268/9 wurde eingereicht am 09.02.2012

Antrag:

Hansaallee Nord beruhigen - Fahrradstraße anlegen

Vorgang:

ST 1215/11

Im Dreieck Hansaallee, Straße Am Dornbusch und Platenstraße werden derzeit zahlreiche Bauvorhaben realisiert. Es entsteht ein Studentenwohnheim anstelle des Zollamtes und beidseits der Hansaallee wird dichter Geschosswohnungsbau realisiert. Gleichzeitig arbeiten und studieren immer mehr Menschen am Uni-Standort Campus Westend.

Somit ist in diesem Bereich zukünftig mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen, insbesondere durch RadfahrerInnen zu rechnen.

Der Straßenabschnitt ist Teil der Fahrradroute 4 Weißkirchen-Innenstadt.

Derzeit sind insbesondere die Gehwege im nördlichen Abschnitt der Hansaallee (nach dem Abzweig von der Platenstraße) sehr schmal und die relativ stark befahrene Straße ist als Einbahnstraße in nördliche Richtung geführt. Ein relativ schmaler Radstreifen auf der östlichen Straßenseite ist ebenfalls nur in Süd-Nord-Richtung zu befahren.

Insbesondere in den Morgenstunden, auf dem Weg zur Schule oder Uni, werden der Radstreifen und die Bürgersteige von sehr vielen RadfahrerInnen aus dem Dichterviertel und Ginnheim auch in umgekehrter Richtung befahren, was zu gefährlichen Situationen führt.

Das insgesamt schmale Straßenprofil zwischen Fassaden der (künftigen) Wohnhäuser führt bei der derzeitigen Verkehrsbelastung zu hohem Lärm und schlechter Wohnqualität und Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum. Die Vorplanung für die Straße Am Dornbusch sieht eine derzeit noch nicht vorhandene Linksabbiegemöglichkeit von der Platenstraße Süd in die Ernst-Schwendler-Straße vor, so dass der nördliche Abschnitt der Hansaallee zukünftig von Verkehr entlastet wird.

Diese Begründung vorrausgeschickt fordert der Ortsbeirat den Magistrat auf, im Zusammenhang mit der weiterführenden Planung für die Straße Am Dornbusch bzw. der Fertigstellung der derzeitigen Wohnbauvorhaben an Hansaallee und Platenstraße, den nördlichen Abschnitt der Hansaallee ebenfalls umzuplanen und als Straße mit Priorität für den Fuß- und Radverkehr (in beide Richtungen) zu gestalten.

Geprüft werden sollten Varianten als Fahrradstraße mit zugelassenem Anliegerverkehr, einspuriger Verkehrsführung für den Autoverkehr, ggfs kombiniert mit der Sperrung der Straße für den Autoverkehr vor der Einmündung in die Straße Am Dornbusch.

In diesem Zusammenhang sollte der signalisierte Fußgängerüberweg südlich der Abzweigung der Platenstraße von der Hansaallee auf die nördliche Seite der Einmündung verlegt werden, damit sich in Richtung Süden fahrende RadlerInnen und FußgängerInnen nicht gefährlich kreuzen.

Da der Ortsbeirat 9 zwar betroffen, aber nur in der Straße Am Dornbusch zuständig ist, wird dieser Antrag wortgleich im Ortsbeirat 2 eingebracht werden.

Anlage 1 (ca. 255 KB)

Ergebnis:

8. Sitzung des OBR 9 am 23.02.2012, TO II, TOP 22

Beschluss:

Anregung an den Magistrat OM 945 2012

1.

Die Vorlage M 26 dient zur Kenntnis.

2.

Die Vorlage OF 268/9 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen.

Abstimmung:

zu 1.

Annahme bei Enthaltung FDP

zu 2.

Annahme bei Enthaltung FDP

Link zum original Inhalt (Parlamentsinformationssystem - PARLIS - der Stadtverordnetenversammlung Frankfurt am Main)

Kommentare

Bild von J.Becker

Hört sich erstmal nicht schlecht an, als Anwohner bekomme ich den Verkehr und vor allem den Fahrradverkehr intensiv mit. Es ist inzwischen völlig normal geworden, daß zahlreiche Radfahrer den Abschnitt der Hansaallee zwischen Am Dornbusch und Am Grünhof und weiter in der Gegenrichtung benutzen, was immer wieder zu gefährlichen Situationen führt.
Die Annahme, daß der Radverkehr noch zunimmt stiimt mich nachdenklich, was die Radwegeführung in Höhe der Häuser Hansaallee 148/ 148a / 148b anbelangt. Der Radweg in nördlicher Richtung macht hier einen Schlenker nach links, gabelt sich dann nach dem Überweg in Platenstraße und Hansaalle auf. Will man die Hansaallee weiterfahren, fährt man wieder einen Bogen nach rechts. Vielen ist das zu umständlich und sie rauschen mit zum Teil hoher Geschwindigkeit geadeaus auf dem Fußgängerweg an den Häusern 148/ 148a / 148b vorbei. Immer wieder kommt es zu gefährlichen Situationen mit dort laufenden Fußgängern und deren Kindern. Einige Radfahrer biegen dann in die Straße zum Grünhof ein. Da man an dieser Stelle durch das Gebüsch nicht auf die Straße kommt fahren sie auf dem Fußgängerweg, der eh nicht sehr breit ist und weil es so praktisch ist bleibt man da gleich und klingelt die Fußgänger an den Wegrand.

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