Verkehrssituation Am Erlenbruch / Ausfahrt Johanna-Tesch-Platz
UPATE vom 25.01.2012:
Die Überschrift "Ampelsteuerung ändern" habe ich entsprechend verändert, weil es etwas irreführend ist. Vielen Dank an dieser Stelle den Kommentatoren!
Ein Antrag, der sich mit der gesamten Verkehrssituation an dieser Kreuzung befasst, wurde zwischenzeitlich vom OBR beim Magistrat eingereicht. Hierbei wurde allerdings auch nur auf die Verkehrssituation für die Autofahrer eingegangen. Der Beschluss des OBR wurde vom Magistrat abgelehnt, siehe hier: http://stvv.frankfurt.de/PARLISLINK/DDW?W=DOK_NAME=%27ST_1417_2009%27 - "kein Handlungsbedarf, da (anscheinend) keine Verbesserung".
Ich sehe das aber nicht so und möchte die Stadt daher bitten, hier schnellstmöglich eine Änderung herbeizuführen. Es geht auch nicht nur um die Autofahrer, sondern auch um alle anderen Verkehrsteilnehmer.
Ich habe für mich die folgenden vier Punkte aufgeschrieben, bei denen ich Handlungsbedarf sehe:
1. Die Grünphase für die Fußgänger ist zu kurz. Es gibt hier mehrere Gehbehinderte Menschen, die es in den 4.5 Sekunden nicht rechtzeitig über die Straße schaffen.
2. Die Rotphase der Ampel wird manchmal richtig krass überschritten. Stadteinwärtsfahrende Autos geben dann nochmal richtig Gas, wenn die Ampel schon kirschgrün ist und heizen über den Fußgängerübergang. Ich kenne das ja selber als Autofahrer, da entwickelt man einen Tunnelblick. Aber es ist halt nicht ok und eine Gefährdung für die Fußgänger (viele alte Menschen hier im Riederwald).
3. Auf der Straße "Am Erlenbruch" wird ausserhalb der Staufreien Zeiten öfter sehr schnell gefahren. Ich würde mir dort gerne mal Pylonen in Kleinkindform wünschen, damit einige Fahrer Verständnis entwickeln. Da so etwas natürlich nicht geht, wäre ein Hinweis zur Geschwindigkeitsbegrenzung wünschenswert.
4. Die angesprochene Verkehrsflusssteuerung mit einem Halt für die stadtauswärts fahrenden Fahrzeuge in Höhe der Trinkhalle wäre gut. Laut dem o.g. Beschluss des Magistrats wird dies aber abgelehnt. Als Lösung würde ich jedoch folgendes vorschlagen:
a) Verlegung der Ampel in Höhe der Trinkhalle, und
b) ein Schild und ein breiter, weißer Streifen in Höhe der alten Ampel, mit dem Hinweis "Bei Rot hier halten". So kann auch auf die Fahrzeuge Rücksicht genommen werden, die vom Erlenbruch in den Joh-Tesch-Platz einbiegen wollen.
Falls ich etwas vergessen habe, bitte einfach in den Kommentaren hinzuschreiben. Vielen Dank!
----- alte Intiative ----
Die Grünphase an der Fußgängerampel direkt neben der U-Bahn Haltestelle "Johanna-Tesch-Platz" (U7) ist zu kurz (ca. 5 Sekunden) und möge bitte verändert werden. Ebenso fahren die Autos auf der Straße "Am Erlenbruch" stadtauswärts kommend direkt bis an die Füßgängerampel heran, obwohl sie eigentlich schon ca. 50m weiter vorne (vor der Einfahrt zum Johanna-Tesch-Platz, also direkt vor der Trinkhalle) an einer roten Ampel anhalten müssten.
Wer ist der richtige Ansprechpartner, den man auf dieses Anliegen ansprechen kann?
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Kommentare
Hallo Herr Eicholz,
ich finde die Situation auch sehr bedenklich und möchte sie deshalb fragen, ob sie mal mit mir in Kontakt treten wollen, damit ich etwas darüber im Rhein-Main EXTRA TIPP schreiben kann? Anscheinende hat sich ja bisher noch nichts getan, obwohl es eine Gefährdung für Fußgänger dastellt!
Sie erreichen mich unter angelika.poeppel@extratipp.com
Freundliche Grüße
Angelika Pöppel
Danke für den Zwischenbericht! Schön dass das Thema weiter behandelt wird.
Die Initiative lautet "Ampelsteuerung ändern", aber die Schaltung ist meiner Ansicht nach nicht das Problem, sie könnte höchstens zusätzlich optimiert werden.
Ich sehe das Problem vielmehr bei dem Standort der Ampel.
Bei dem OF-Antrag, der sich auch mit dem Problem vor Ort befasst, hatte ich dies erläutert. Der Übersicht halber auch hier in der Initiative ein Verweis:
http://www.frankfurt-gestalten.de/of-antrag/verbesserung-verkehrssituati...
Hallo
Die gleiche Thematik haben Autofahrer die am Johanna Tesch Platz auf den Erlenbruch ausfahren wollen.Die ganze Kreuzung wird zugefahren . Die Ampel vor der Trinkhalle müßte versetzt werden.
mfg
Viele Fußgängerampeln in Frankfurt haben eine viel zu kurze Grünphase (u.a. Berlinerstraße/Fahrgasse, Frankensteinerplatz), so dass gehbehinderte, alte Menschen und Kinder es kaum bei Grün über die Straße schaffen können. Insgesamt merkt man, dass Frankfurt aus Autofahrerperspektive geplant und gestaltet wird und Fußgänger und Fahrradfahrer selten mit bedacht werden. Das sollte und müsste sich dringend ändern!

OB-Anträge
Initiativen
Die Umsetzung mit den vom Straßenverkehrsamt erwähnten Stauschleifen ist sicherlich sinnvoll, aufgrund des Bauaufwandes und der nötigen Ampel-Umrüstung jedoch wohl noch in weiter Ferne.
Da fällt mir noch eine zeitnah umsetzbare Entschärfung der Situation zwischen Weiterfahrenden und Fußgängern ohne Bauaufwand ein:
An beiden Fußgängerampeln sollten gelb blinkende Warnlichter mit Fußgänger-Piktogramm angebracht werden, die für nahende Fahrzeuge auf dem Kreuzungsbereich sichtbar sind. So würde für diese klar erkennbar sein, dass sich mittlerweile die Schaltung geändert hat und querende Fußgänger nun Vorrang haben. Da kann sich keiner mehr rausreden.
Zunächst dachte ich an zusätzliche Rot-Lichter, jedoch könnten in diesem Fall wartende Fahrzeuge nicht den Kreuzungsbereich räumen, obwohl der Fussgänger-Überweg ggf. frei ist, so dass ausfahrenden Fahrzeuge vom Johanna-Tesch-Platz in der folgenden Ampelphase behindert werden würden.