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Gefahrenpunkt Bremer Straße Ecke Fürstenber Straße: Übergang übersichtlicher gestalten

Akualisiert 19.06.2011 7
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An der Bremer Straße von Norden kommend gibt es am neuen Uni-Campus Westend einen Radweg. Dieser Radweg ist durch hohe Bäume, Hecken und parkende Fahrzeuge von der eigentlichen Fahrspur getrennt. So haben von der Bremer Straße rechts in die Fürstenberger Straße abbiegende Fahrzeuge keine gute Einsicht. Dies führt an der viel frequentierten Fuß- und Radfahrerampel oft zu gefährlichen Situationen – umso mehr als die Radler bei abfallendem Gelände auch tendenziell schneller heran kommen.

Was willst du erreichen?

Unmittelbar vor der Kreuzung Bremer Straße Fürstenber Straße sollte hinsichtlich der Überschaubarkeit die Bepflanzung zurück geschnitten werden. Daneben wären für abbiegende Fahrzeuge deutlichere Hinweisschilder und Ampelsignale zur Gefahrensituation hilfreich.

Was hast du bereits getan?

Ist das etwas für das Frankfurter Radfahrbüro, den Ortsbeirat Westend oder ein städtisches Amt (welches)?

7 Kommentare

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Die Radler kommen tendenziell schneller daher wg. abfallendem Gelände (Bremsen? , max. Höchstgeschwindigkeit der Straße?) aber die Hinweise sollen für die Autos von der anderen Seite deutlicher werden. Das da was getan werden sollte ist schon okay, aber ich finde diese Betrachtungsweise etwas einseitig.

klyonrad

bezahlbar? Was ist teurer: Bäume und Pflanzen abreißen oder ein paar Streifen auf die Straße streichen? Denke nicht, dass es auf Geld ankommt.

Politisch durchsetzbar? Also im Ortsbeirat Bockenheim/Westend dürfte man sich doch für den Ansatz "mehr Fahrräder auf die Straße" hoffentlich begeistern. Ansonsten wären diese enormen Wahlprozent-Gewinne für die Grünen etwas nutzlos.

Vielleicht sollten wir einfach mal so anfangen, die Autostraße mit dem Fahrrad zu nutzen. Reclaim your streets!

etiennefrankfurt

Vielleicht kam das bei mir etwas schräg rüber: Auch wenn sich der Radler mit den durchaus erlaubten 15 km/h der Ampel nähert, der Autofahrer ihn aber wegen der zu kleinen einsehbaren Fläche nicht sehen kann und daneben bestenfalls mit Fußgängern rechnet, wird die Situation an der grünen Ampel schnell gefährlich (von der o.g. Lösung "Der Sicherheit wegen bei rot zu fahren" wollen wir hier mal absehen ;-) )

etiennefrankfurt

Die eigene geschützte Radspur neben der Fahrbahn ist tatsächlich wohl die übersichtlistere Lösung; ist diese große Lösung aber auch bezahlbar und politisch durchsetzbar? Wäre schön!

klyonrad

ich fahre diese Strecke ANDAUERND (zum Glück bin ich noch nie in eine brenzlige Situation geraten, zumal ich aus gebotener Vorsicht immer schon relativ früh abbremse), daher mach ich mal einen größeren Aufriss:
so wie ich das sehe, gibt es zwei Gefahren:
1) Autofahrer, die rechts abbiegen, sehen Fahrräder, die die Fürstenberger überqueren nicht so gut
2) Fußgänger, die von der Fürstenberger aus kommen, könnten von anrasenden Fahrräder überrascht/getroffen werden.

Für Gefahr 2) resultiert die Gefahr aus dem Zaun und der sicht-versperrenden Hecke, weil der Uni-Campus so stark abgetrennt ist (anstatt dass dieser "Grüneburgplatz" und der Zugang auf die Wiese total offen gestaltet wird --> siehe Initiative "Zaun vom Campus weg")

Das Bestehen von Gefahr 1) hat übrigens Effekt, dass ich als FahrradfahrerIn keinen Anreiz habe, auf Grün zu warten, weil dann die Gefahr eigentlich noch größer ist, als wenn die Linksabbieger vom Reuterweg oder die Geradeausfahrer von der Fürstenberger Grün haben.
Ich stimme zwar bei der "Gefahrenanalyse" zu, aber nicht bei etiennefrankfurts Lösungsidee. Ich denke nicht, dass Entfernen des Baumes viel ändern würde. Schon die Parkplätze allein sorgen für die extreme Abgrenzung der Fahrräder von der Straße.
Effektiver (und schonender für die Bepflanzung) wäre es, wenn es einen prominenten Fahrradstreifen auf der zweispurigen Autostraße. Ich würde natürlich vorschlagen, dafür einen Autostreifen zu killen ;-) aber erfolgsversprechender ist wohl eher der geschützte Radstreifen auf der Straße. Konsequent sollte man dann eigentlich den ganzen Reuterweg oder zumindest einen Teil auf der Straße fahren dürfen, spätestens bei der Kreuzung Grüneburgweg wird das dann nämlich wieder eng.
Hätte für Fahrradfahrer/innen dann auch den Vorteil, dass man die Straße einfach schön runterdüsen könnte.

klyonrad

Naja, wenn man da ungebremst und mit Tritt in die Pedale runterfährt, dürfte man schon auf >35 km/h kommen ;-)

etiennefrankfurt

Guerilla ist manchmal schon eine gute Strategie; aber was kann ein einziger (radelnder) Guerillo umzingelt von einer übermächtigen (motorisierten) Mehrheit mit Knautschzone hier schon ausrichten?
Hast du so gute Kontakte zum Ortsbeirat Westend, um das Anliegen gut lancieren zu können?

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