Römer

Anbindung Höchst - Flughafen ausweiten

Akualisiert 15.03.2016 15

Die ÖPNVs zwischen Frankfurt Höchst und Frankfurt Flughafen könnten zum einen frequentierter sein und zum anderen an den Schichtzeiten des Flughafens angepasst.

Was willst du erreichen?

Ich würde mich eine stärkere Frequentierung des Busses 58 zwischen FFM Höchst und FFM Flughafen wünschen. Ab Wasgaustr. ist der Bus zu bestimmten Zeiten auf Grund der Schüler immer sehr. Hier wurde die Linie 50 eingeführt, um die Fahrgäste aufzuteilen. Nur gehen die Schüler in den ersten Bus der kommt. Das ist ja auch logisch. Nur wäre es dann sinnvoll den Bus 50 zu erst fahren zu lassen, da die meisten Schüler am Höchster Bahnhof aussteigen. So können auch an den Haltestellen zwischen Wasgaustr. und Höchst Bahnhof die Fahrgäste für den Flughafen einsteigen. Diese haben nämlich nur noch die Alternative 30 Minuten zu warten.

Oder man führt einen eigenen Schulbus ein!

Was hast du bereits getan?

Ich habe dies alles schon mehr mals an RMV bzw. traffiQ gegeben, die mir versprochen haben, meine Kritik für den nächsten Winterplan zu berrücksichtigen. Leider ist hier nichts passiert und das Problem besteht weiterhin.

15 Kommentare

ChrisK

Hallo Donnaclara,

allein die zwei (bitte mit Gegenrichtung doppelt rechnen, also vier) Buslinien, die hier fast Tag und Nacht fahren, zeitweilig im Abstand von knapp 7 Minuten, lassen den in Ihrer anderen Initiative genannten Lärmpegel um ein Vielfaches ansteigen. Dabei ist die Uhrzeit völlig außer acht gelassen. Ab 04:08 Uhr wird die Linie 58 bereits bedient. Wollen wir - bevorzugt im Sommer - mal für zwei Wochen tauschen? Sie würden es vermutlich keine Woche aushalten mit offenem Fenster zu schlafen!

Ein Blick in die App "Öffi" reicht um zum Beispiel zu sehen, dass zu diesem Zeitpunkt um 19:05 Uhr eine direkte Busverbindung zum Flughafen führt, die nächste um 19:35 Uhr. Das ist allerdings keine Schulzeit mehr. Außerdem wird noch eine alternative Strecke angeboten. Die beinhaltet zwar Umsteigen, ist aber ebenso möglich und findet zwischen den Fahrten der Linie 58 statt.
Zur Schulzeit von der Sie schrieben, also zwischen 10:05 Uhr und 12:35 Uhr, sieht wohl so ähnlich aus.
Zu den Hauptverkehrszeiten wird die Linie bereits WESENTLICH stärker frequentiert. Das heißt, hier fährt der angesprochene Bus entweder alle 10, 15, respektive alle 20 Minuten. Es ist also unwahr, dass er nur alle 30 Minuten fährt.

Die Idee des eigenen Schulbusses wäre in der Tat zu befürworten. Sie wurde hier auch, wenn ich mich recht entsinne, schon mal diskutiert. Auch beim Bürgerforum vor einigen Jahren ging es um das Thema. Das Problem stellte, soweit ich mich erinnern kann, die Finanzierung dar.

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Zur genaueren Erklärung: Ich spreche von der Verbindung nach 13 Uhr.
Ab der Schule fährt ein der Bus 58 um 13:04 Richtung Flughafen und 13:08 Richtung Höchst. Die zweite Linie wurde nur wegen der Schüler eingeführt. Diese steigen überwiegen in den Bus, der um 13:04 fährt. Das ist ja auch verständlich, würden wir alle genauso machen. Aber warum führt man nicht gleich einen Schulbus ein? Der Bus um 13:08 ist oftmals komplett leer. Also hat er seinen Funktion eigentlich verloren. Dies kann optimiert werden oder durch einen Schulbus komplett geändert werden. Warum eine extra Linie, aber keinen Schulbus?

Die Frequentierung erhöht sich natürlich, wenn man die Verbindungen mit Umsteigemöglichkeiten betrachtet. Nur wenn man im Schichtdienstarbeitet, ist man froh um jede Minute, die man sparen kann.

Zum Lärm: Ein Bus ist in keinster Weise vergleichbar mit einem Betonmischer, einer Straßensäge, Walze etc...

ChrisK

Ich vermute, Sie haben noch nie eine Buslinie, schlafend im Sommer, bei offenem Fenster mitbekommen. Zum Unterschied: Bei Ihnen herrscht der Baulärm nur tagsüber und für eine begrenzte Zeit. Würde man die Frequentierung der Linien erhöhen, wäre das unbegrenzt und sowohl Tagsüber als auch Nachts.

Wie ich bereits schrieb, das lässt sich auch recherchieren:
Ein Schulbus kommt nicht infrage. Das wurde bereits diskutiert.

Ich habe erneut die App "Öffi" geöffnet und sehe folgende Zeiten ab Haltestelle Wasgaustraße in Richtung Flughafen:
13:05
13:09 (Umstieg BHF Höchst von Linie 58 in Linie 58 (lt. Plan))
13:35
13:40 (Umstieg BHF Höchst von Linie 50 in Linie 58 (lt. Plan))
14:05
14:10
14:35
usw.

Hier liegt nirgends eine Wartezeit von 30 Minuten vor. Was Sie schrieben ist schlichtweg unwahr!

Im Übrigen schrieben Sie in Ihrer Initiative noch, dass Sie es für sinnvoll hielten, würde die Linie 50 zuerst fahren und danach die Linie 58. Ich kann Ihr Problem nicht nachvollziehen.

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Entschuldigung, aber Sie kennen mich nicht, Sie wissen nicht, wo ich wohne und Sie wissen auch nicht, wo ich vorher schon überall gewohnt habe. Daher können Sie auch nicht darüber urteilen, welchen Lärmpegel ich kenne.

Wie ich schon sagte, Lärm eines Busses ist nicht verlgeichbar mit dem Lärm von Baufahrzeugen. Baufahrzeuge produzieren Immissionswerte (d. h. innerhalb der Räume bei gekipptem Fenster) von über 100 dB, vorbeifahrende Autos 50dB bis 60dB, abhängig von der Geschwindigkeit.

Das Problem der Frequentierung ist nicht allein mein Problem. traffiQ hat Umfragen im Bus vorgenommen und gut 70 % haben angegeben, dass die Linie für die Personenzahl, die täglich an den Flughafen fährt, zu wenig fährt. Der Bus ist zu den Stoßzeiten, d. h. zu den Schichtzeiten und/oder zum Schulende überfüllt.

Und wie schon gesagt, diese Plattform dient zur Ideensammlung und zur Diskussion! Dies möchte ich hiermit nutzen.
Wenn Sie keine stärkere Befahrung der Linie 58 möchten, dann äußern Sie sich gerne dazu. Dagegen habe ich nichts, ich habe sogar großes Verständnis dafür. Und ja, ich kenne Ihre Sicht nicht, und deshalb soll man sich hier ja auch darüber austauschen. Ich bin die letzte Person, die etwas dagegen hat. Ich habe hier meine Meinung und meine Idee geäußtert, weil es nicht nur mein Problem ist.

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Kleine Korrektur: Ich kenne nicht die genauen Umfragewerte, sondern kann nur beurteilen, was andere Personen bei der Umfrage angegeben haben! Also das ist ein Wert, den ich selbst hochgeschätz habe!

ChrisK

Zuerst:
Ganz richtig, ich kenne Sie nicht und ich kenne Ihre Lebensumstände nicht. Daher kann und habe ich auch lediglich eine Vermutung geäußert. Ich würde mir nicht anmaßen Sie in eine Ecke drängen zu wollen.

Sie schreiben, dass die Geräuschimmissionswerte von Baufahrzeugen und Fahrzeugen zur Personenbeförderung nicht vergleichbar sind und nannten dazu Werte (100 dB, 50 dB, 60dB). Aus dem anderen Thread ist mir bereits bekannt, dass Sie wissen, dass solche Werte nicht in dB gemessen werden. Weiter bleibt allerdings noch die Frage, wie und unter welchen Bedingungen Sie diese ermittelt haben.

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Also, das Schild ist leider nicht mehr da, es stand an der Ecke Hortensienring-Kamelienstraße (heißt sie glaube ich). Am Anfang des Jahres stand es noch dort mit der Aufschrift: 10 km wegen Staubentwicklung.

Für die Messungen gibt es Regelungen: 1 Meter vor dem geöffneten Fenster.

ChrisK

Ganz so einfach ist es mit den Messungen ja nun nicht, wie Sie dem folgenden, von "Silvent" zitierten Text entnehmen können:

"Um den Schallpegel messen zu können, wird ein Lärmpegelmesser benötigt, der den gemessenen Schalldruckpegel in der Einheit dB(A) angibt. Die Messung wird ausgeführt, indem das Mikrofon des Messgeräts in einem Abstand von einem Meter (1 m) und in einem Winkel von 90° zur Schallrichtung auf die Schallquelle gerichtet wird. Dies lässt sich ganz einfach selbst ausführen. Dabei ist nur zu beachten, dass ein Schalldruckmesser verwendet wird, der IEC 61672, Klasse 2, (hat IEC 60651 (651) Typ 2 ersetzt) sowie die ANSI 51.4-Anforderung erfüllt, um zuverlässige Messergebnisse zu erhalten."

Weiter müssen die über einen bestimmten Zeitraum gemessenen Werte dann gemittelt werden und erst dann kann von einer Lärmbelastung von x dB(a) gesprochen werden.

Dass die von Ihnen angesprochenen Baumaschinen dort störend unangenehm auffallen, kann ich mir durchaus vorstellen. Aber Sie können versichert sein, die ehemals grüne Wiese ist in absehbarer Zeit verbaut, dann hat es mit den Baumaschinen (wir sprechen in dem Fall wohl in der Hauptsache langsamer als innerorts zugelassene Geschwindigkeit fahrende LKWs auf einer Strecke ca. 500 Meter), ein Ende.

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Es stimmt nicht, dass man die Messung selbst durch führen darf. Die Messung wird in einem solchen Fall von der Bauaufsicht - und auch nach deren Bedingungen - vorgenommen.
Man kann im Zweifel noch das Umweltamt hinzu nehmen.

ChrisK

Wir können uns gern über den Kontext des von mir zitierten Textes streiten, aber das Wort "darf" kann ich in meinem Zitat nirgends entdecken.

Im Übrigen "darf" die Messung selbstverständlich eigenständig vorgenommen werden. Die Frage, ob sie einer Überprüfung stand hält, und zulässig ist, ist jedoch eine andere.

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Mein Ziel war es natürlich, dass die Bauaufsicht das Ergebnis akzeptieren würde.

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Spätestens mit der Regionaltangente West dürfte dieses Problem erledigt sein. https://de.wikipedia.org/wiki/Regionaltangente_West

ChrisK

Ab "Höchst" schon, aber Donnaclara sprach insbesondere die Strecke bis (Haltestelle Wasgaustraße, Unterliederbach) zum Höchster Bahnhof an. Mit der hat die Regionaltangente nichts zu tun.

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Stimmt, der früheste Einstieg wäre dann die Haltestelle des Höchster Krankenhaus (RTW) / Ich hatte irgendwo gelesen das sie das MTZ nicht einbinden.

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Die Diskussion geht m.E. an allen Zielen vorbei. Eine bessere Anbindung der Frankfuirter Ortsteile mit dem Flughafen als Arbeitgeber wäre wünschenswert, eine höhere Taktfrequenz der zum Teil sehr lauten Busse wäre sinnvoll, wenn sich die Stadt/Flughafen/RMV nach und nach dazu entschließen könnten, leisere oder E-Busse einzusetzen. Denn auf die RTW- Bahn, die eine bessere Verbiundung Bahnhof Höchst mit dem Flughafen herstellt, müssen wir wohl noch eine Weile warten.
Recht geben statt Recht haben führt zu einer gelungenen Diskussion, hoffe ich.

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