Römer

Spielhallenflut in Rödelheim

Akualisiert 15.06.2011 33

Rödleheim dürfte mittlerweile der Frankfurter Stadtteil mit der höchsten Spielhallendichte sein. Totz der hohen Lebensqaulität in diesem schönen Stadtteil an der Nidda ein zweifelhafter Rekord.

 

 

Was willst du erreichen?

Keine weiteren Spielhallen in Rödelheim und anderen Stadtteilen. Ausdünnung des bisherigen Bestands.

Was hast du bereits getan?

Der Ortsbeirat hat sich parteiübergreifend mit dieser Problematik beschäftig, zuletzt mit einer Initiative der "Palge" mit einer - rechtlich umstrittenen - Genehmigungsversagung zu begegnen. Die bisherigen Vorschläge des Magistrats von CDU, Grünen und FDP (Katzentisch) waren aber ungenügend und der Orstbeirat wurde den Eindruck nicht los, dass die Einnahmen aus der Spielautomatensteuer nicht ernsthaft gefdet werden sollen. Welche Ideen gibt es noch ?

33 Kommentare

eltom

Danke! Ganz meine Meinung!

Ronny

Jetzt will ich nochmal beleuchten, warum Rödelheim einen Absturz erlebte.

Herr Sasse, der ja Fraktionsvorsitzender der SPD im Ortsbeirat ist, scheint noch zu jung zu sein, um zu wissen, dass die SPD ein gerüttelt Maß Verantwortung am Abstieg Rödelheims trägt. Es war damals die Wallmannregierung mit dem Planungsdezernenten Küppers, die auf Drängen der äußerst agilen ARG (Arbeitsgemeinschaft Rödelheimer Geschäftsleute) mit deren Gründer und Vorsitzenden Reinhold Müller, einen Rahmenplan vom anerkannten Architekturbüro Hytrecht, Weyl und Weyl aus Flörsheim entwerfen ließ. Grund war die Einstellung der Straßenbahnlinie 1977 und die Kappung der Verbindung Radilostraße/Westerbachstraße durch die Bahnlinie, die für die Gewerbetreibenden eine elementare Veränderung bedeuteten. Die ARG und der Stadtrat handelten damals weitsichtig, wohl wissend, daß der Stadtteil jetzt Hilfe braucht, denn noch hatte sich die Situation des Facheinzelhandels nicht so dramatisch verschlechtert wie heute sichtbar. Es gab noch ein Kaufhaus und jede Menge inhabergeführter Facheinzelhändler. Der Rahmenplan sah eine optische Aufwertung einzelner Straßen vor und damit eine erhebliche Verbesserung des baulichen Gesamtbildes. Die Stadt bzw. das beauftragte Architekturbüro waren auch bereit mit Hauseigentümern zu reden und günstige Kredite für Verschönerungmaßnahmen an Hausfassaden zur Verfügung zu stellen, genau wie das in der Höchster Altstadt später zu einem Erfolg wurde. Die örtliche SPD, mit dem damaligen Vorsitzenden Ernst Weidemann lehnte diese Pläne aber mit der lapidaren Begründung ab, sie wolle keinen Schicki-Micki Stadtteil. Dann hatte der Souverän entschieden und der SPD die Führung im Römer anvertraut. Der Nachfolger von Küppers Herr Wentz ließ die Rahmenpläne dann klammheimlich in der Schublade verschwinden. Fortan wurden seitens der Stadt keine größeren Investitionen für Rödelheim mehr vorgenommen. Das änderte sich dann auch nicht mehr als Petra Roth (CDU) das Zepter bis heute übernahm. Nun, jetzt wird immerhin der Bahnhof saniert, was eigentlich schon vor 10 Jahren fertig sein sollte und wohl für den stationären Handel in Rödelheim zu spät kommt.Wäre damals der Rahmenplan realisiert worden, hätte das sicherlich eine signifikante Abstrahlung auf Bevölkerungsstruktur und Gewerbe gehabt und den Stadtteil sichtbar aufgewertet. So passierte es, dass Familien mit besseren Einkommen bald den Stadtteil verließen und solche mit geringerer Kaufkraft nachzogen. Ein übriges taten die gesamtwirtschaftlichen Veränderungen im Handel -immer mehr Ketten und Konzerne bestimmen das Bild- und auch der großzügige Ausbau attraktiver Einzelhandelsflächen von angrenzenden Eschborner Supermärken zum MTZ, Nord-West-Zentrum bis über die Innenstadt haben die Einzelhandelsstruktur in Rödelheim ausgezerrt. Rödelheim hatte plötzlich seine Zentrumsfunktion für Hausen,Praunheim und Sossenheim verloren, die Kaufkraft floss woanders hin. Die Folge ist langer Leerstand in Ladengeschäften mit einst attraktiver Lage. Wenn dann ein potentieller Mieter mit einer Spielhalle kommt, ist das doch jedem Vermieter lieber als Leerstand. Jetzt hat kürzlich die ARG einen zarten Versuch über die CDU im Ortbeirat 7 gemacht um über diesen Weg auch die Stadtregierung an ihre Verantwortung gegenüber dem Stadtteil wieder mal zu erinnern. Der Antrag ist hier nachzulesen: Stärkung des Einkaufstandorts Rödelheim: Unterstützung von Projekten der Arbeitsgemeinschaft Rödelheimer Geschäftsleute (ARG) Da hat ausgerechnet der Herr Sasse, der Fraktionsvorsitzende der SPD im Ortsbeirat verkündet, er betreibe keine Klientelpolitik und den Antrag der CDU abgelehnt, so dass dieser keine Mehrheit fand, weil offensichtlich LINKE und SPD gefallen am Zustand des Stadtteils haben, eben weil er kein Schicki-Micki Stadtteil geworden ist. Jetzt muss er halt die Spielhallen in Kauf nehmen, ob Sasse das kapiert ist höchst fragwürdig.

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Ja, Herr Sasse, wie sieht es aus?

Ralf_S_

Sorry, @Thomas, aber: Es gibt Stadtteile in Frankfurt mit weit höherem Flächenangebot / mehr Leerständen als Rödelheim. Warum werden die nicht ebenso frequentiert?
Das muss hier analysiert werden.
Das Stadtrat Steins (FDP) Ankündigung heisse Luft war und die Konsequenz auf sich warten lässt - nun damit war zu rechnen. Aber wir haben doch auch führende kommunale Ordnungspolitiker im Ortsbeirat 7 wohnen, so die sicherheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer, die gnadenlose Ursula Busch - von der auch nichts Erhellendes und schon garnichts Hilfreiches kam.
Aber vielleicht greift ja die Dame Busch noch rehtzeitig vor der Wahl ein?

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Wer sich hier über das Verschwinden des Einzelhandels beklagt, sollte sich selber fragen, wieviel Geld er im eigenen Stadtteil ausgibt, und wie oft er in den Supermarkt nach Eschborn fährt.

Ebenso wie der Einzelhandel wird auch der Spielhallenbesitzer die Bude zumachen, wenn er kein Geld verdient - einfach selbst nicht hingehen und "daddeln" ist sicher kein schlechter Start für eine Reduktion der Spielhallen.

Für die Städte sind Beschränkungen des Spielhallenbetriebs schwierig; die Betreiber haben schon sehr viele Prozesse gegen Städte und Gemeinden gewonnen und sind jederzeit bereit, neue Verfahren anzustrengen - Geld genug für Anwälte haben sie ja.

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Also ich kann das mit den Vermietern durchaus nachvollziehen, aber: Ich glaube nicht, dass Rödelheim von seiner Bevölkerungsstruktur her solche Läden anzieht. Nach meiner Beobachtung ist es eher so, dass diese Läden Viertelfremde anziehen, also Leute, die gerade nicht aus dem Stadtteil sind, sondern nur zum Zocken hierher kommen.

Ralf_S_

Leute, welchen Einfluß hat wohl die ARG auf die Hausbesitzer, die an diese dubiosen Branchen vermieten? Null ! Man darf bitte eines nicht vergessen: Dumm sind die Wettbürovögel und die Spielhallenmafia nicht und Standortprüfung haben die schon vorgenommen, bevor die Geld in die Hand nahmen - ist es nicht vielmehr so, dass Rödelheim durch seine Bevölkerungsstruktur diesen Branchen besonders nahe kommt ? Denkt doch mal darüber nach - und über die Konsequenzen, die sich aus Eurem Nachdenken ergeben.

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Es wird alles ja noch schlimmer werden:

Der einzige wirklich ernst zu nehmende Nachmieter für die Rödelheimer Bar "total.rödelheim" (die Ende April wohl aufhört) ist ein Wettbüro, das das ehemalige Reformhaus gleich mit mieten will.

Durch den geplanten Wegzug der Werbeagentur in der Alexanderstraße werden dem Stadtteil nochmals rund eine Mio. EUR (!) pro Jahr an Kaufkraft verloren gehen. Nicht auszudenken, was da noch auf uns zukommt!

Und was in das leer stehende Gebäude des ehemaligen türkischen Bistrot in Alt-Rödelheim kommen wird, mag ich mir gar nicht ausdenken.

Was ist eigentlich aus der schon irgendwie beschlossenen Deckelung der Öffnungszeiten für Spielotheken geworden? Ich dachte, zum 1.1. sollte die in Kraft treten? Oder sind da wieder alle vor der Automatenaufstellerlobby eingeknickt? Es ist zum Haare-Raufen, aber es wird nicht besser werden, denke ich.

Die ARG muss unbedingt lautstarker werden, das sehe ich genauso wie Rony. Flugblätter und Unterschriftensammlung, das Einladen höherer Honorationen der Stadt zur Besichtigung sind da nur ein Anfang, aber es passiert ja nix.

Dank auch an @Ronny für die ausführliche geschichtliche Darstellung! Das war mir bisher auch nicht bewusst.

Ronny

Vielleicht erklärt uns der Herr Sasse hier in seinem Thread nochmal, warum er den CDU-Antrag zur Unterstützung der ARG im Ortsbeirat abgelehnt hat.
Sein Argument er betreibe keine Klientelpolitik ist ja nun genau so fragwürdig, wie jenes von Ernst Weidemann man wolle keinen Schicki-Micki Stadtteil. Wie will Herr Sasse den Stadtteil unterstützen und fördern, wenn er dessen essentiellen Bestandteil die Kaufmannsschaft wiederholt ignoriert. Bitte Herr Sasse erklären Sie mir das mal, wenn möglich noch vor der Wahl.

Ralf_S_

Nein, hoffnungslos ist die Lage nicht, aber zweifellos ernst.
Einen Gewerbeverein mitverantwortlich zu machen, halte ich für zweifelhaft, Verantwortung trägt zunächst einmal der Ortsbeirat - und den wählen wir ja in Kürze neu, hoffentlich dann mit weniger einflusslosen Splittergrüppchen und mit der Chance, ohne parteipolitisch geprägtes Gesülze und mit mehr Sinn für VERANTWORTUNG Mehrheiten für bürgernahe Politik zu finden.Und ein paar Rödelheimer mehr im Ortsbeirat wären auch nicht schlecht...der Stadtteil ist ja nur schwächlich vertreten...

Heute tagen die Ministerpräsidenten zur Spielhallenthematik und zum Problem der Spielsucht. Ob sie was bewegen, ist zweifelhaft. Das jüngst herauskam, dass der grösste Spielautomatenhersteller mit Hunderten gestückelter Parteispenden an CDU,SPD,FDP und Grüne um sich warf, mag ja auch Einfluß nehmen.

Übrigens hat der Rödelheimer Gewerbeverein als Erster die Spielhallenproblematik angeprangert und dazu sogar einen Polizeivertreter zur Mitgliederversammlung eingeladen, der denkwürdig sagte, dass "natürlich das Vorhandensein von Spielhallen Begleitkriminalität begünstigt".

eltom

@Ralf, teilweise Zustimmung: Natürlich ist es so, dass es andere Stadtteile mit größeren Leerständen gibt, aber wenn man das mehr historisch betrachtet, hatten wir halt das Pech, eine Spielhalle recht früh zu haben. Diese hat wiederum eine andere nach sich gezogen. "Gleich zu gleich gesellt sich gerne", wie man so schön sagt. Und mittlerweile ist das ein Selbstläufer: Die Zocker wissen, das in RHeim "was geht", die Betreiber wissen, dass die Zocker das wissen. Die unschöne Verquickung mit vorhandenen Leerständen und Vermietern, denen es egal ist, solange das Geld stimmt, kommt dann noch dazu. Ich stimme Dir jedoch zu, dass eine genaue Analyse der Ursachen durchaus hilfreich wäre.

Und ja, vor der Wahl werden zum Thema sicherlich die ein oder anderen Ergüsse noch kommen. Man darf gespannt sein, was hier wieder für ein Salbader starten wird!

Ronny

Das verlangt ja auch keiner, dass sich die ARG um Hundeklos kümmern soll.
Es geht doch hier um elementare Fragen des Gewerbes, wie ist das Straßenbild, welches Waren- und Serviceangebot bietet der Stadtteil. Wer behauptet denn, dass hier die Politik aus der Verantwortung genommen werden soll?? Das Gegenteil ist der Fall. Nur muss dieser Druck vom Bürger ausgehen und wenn die ARG da nicht federführend mitmachen will, muss sie es eben sein lassen, verliert dann aber an Reputation in der Bevölkerung und bringt sich selbst um den politischen Einfluss.

eltom

Tja, Herr Sasse, wäre schön, wenn Sie sich dazu äußern könnten!

Ralf_S_

Heute wird der hochgeschriebenen Lichtgestalt der deutschen Nachkriegspolitik in Anwesenheit der Bundeskanzlerin der grosse Zapfen gestrichen.Das alleine macht mich schon nachdenklich genug.

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Mit dem Personal, dem Ratgeber und der Einstellung macht sich die ARG überflüssig. Entweder werden die Gewerbetreibenden endlich mal wach und wählen sich einen vernünftigen kämpferischen aber auch konsensfähigen Vorstand, oder ihre einstig glorreiche Interessenvertretung ist nur noch ein Papiertiger und keinen müden Euro Beitrag wert.

Ronny

Da muss man doch nicht nachdenken, die Ergebnisse liegen doch klar auf der Hand und gehen einher mit dem Strukturwandel in Handel- und Dienstleistung. Die Läden in Rödelheim standen teilweise sehr lange leer bis sie an einen Spielhallenbetreiber vermietet wurden. Ich kann da dem Vermieter keinen Vorwurf machen. Immerhin sehen ja einige dieser Spielhallen durchaus gepflegt aus, allemal besser als langjähriger Leerstand. Nein, nein keine Ausreden, die ARG hat lange nicht mehr die Power früherer Tage, das sieht man schon am Führungspersonal. Ich bezweifle ob ein Wirt des Anglerheims hier die richtige Besetzung als 1. Vorsitzender ist. Nun ihm ist sicherlich kein Vorwurf zu machen, im Gegenteil man muss dankbar sein, dass er sich überhaupt zur Verfügung stellt und dieses Ehrenamt begleitet. Offensichtlich mangelt es Rödelheim an Persönlichkeiten, die für ihren Gewerbestandort Verantwortung übernehmen wollen. Ganz nach dem Motto, lass das ruhig mal die Anderen machen. Mann muss auch feststellen, dass mit dem Aderlass an Geschäften die Decke der Engagierten immer dünner wird. Leider ist es auch nicht gelungen, die neu hinzugekommenen Akteure der Ladenbetreiber mit ausländischer Wurzel für die Gewerbe und Standortarbeit eines Gewerbevereins zu gewinnen. Hoffen wir mal, dass der Optimismus von @Ralf S. nicht nur verzweifelte Rhetorik ist sondern sich doch noch was tut. Da hat @Thomas durchaus recht, es müsste sich hier ein wesentlich schärfer artikulierter Protest der Rödelheimer unter Federführung der ARG organisieren. Organisiert doch mal ne Petition in scharfer Form mit allem Drum und Dran an die Oberbürgermeisterin und auch Fragen nach der Automatenlobby, ob da nicht an einigen Stellen im Römer Geld geflossen ist, oder macht doch mal ne Sitzblockade vor einer der Spielhallen.
Es kann doch nicht die Lösung sein, dass man es in Rödelheim bei der Spielsuchtprävention belässt.
Wo bleibt hier die so oft bemühte Zivilcourage?
Da kann doch auch der Herr Sasse mal einen Schulterschluss mit der ARG, die offensichtlich zu seinem Feindbild gehört, versuchen.

eltom

Die Hoffnung stirbt zuletzt! Also ich will mein Viertel nicht so ohne weiteres aufgeben, wirklich nicht.

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Zunächst besteht wenig Interesse der Stadtregierung diese Flut einzudämmen, da man ja an der Spielautomatensteuer gut verdient. Der Stadtteil Rödelheim ist im Römer abgeschrieben und mittlerweile zu einem sozialen Brennpunkt verkommen. Die Spielhallen sind ein Indikator. Der örtliche Gewerbeverein ist viel zu wenig engagiert, auch weil Führungspersönlichkeiten fehlen. Die Lage ist hoffnungslos.

eltom

Wüsste jetzt nicht, was das mit unserem Stadtteil zu tun hat?!

Ralf_S_

Oh nein, ich bin nicht gefrustet. Aber ich bin der Auffassung, dass sich die ARG um Anderes zu kümmern hat, aber ich bin ja nicht die ARG...somit interessiert mich auch der Internetauftritt kein bisschen. nteressant, dass Sie der Auffassung sind, dass die ARG mehr Rödelheimer erreicht als alle Anderen - obwohl ja wahrlich nicht alle Betriebe in Rödelheim Mitglieder sind.
Zu der eigenartigen Initiative zur Neugestaltung der Radilostrasse kann ich nur Unfreundliches sagen, deswegen lass ich das auch. Die Unterstützung der ARG hat die Initiative meines Wissens nicht.Auch ist mir vollends schleierhaft, wie das bezahlbar sein soll und vor allem, wo die Kunden, die Zulieferfahzeuge etc parken sollen, wie lange der Umbau dauern soll, der manchen Anlieger in ernste Probleme bringen kann etc.
Glauben Sie, dass Unterschriftenlisten Magistratsentscheidungen herbeiführen? Das tun Ortsbeiratsbeschlüsse! und: Hinsichtlich der Spielhallen sagt der Magistrat, dass er alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen wird. Was wollen wir denn mehr?

Ralf_S_

Nichts. Aber mit meiner guten Laune.

eltom

Aus Dir/Ihnen spricht ein großer Frust, was ich persönlich bedauere! Aber es ist doch nun einmal so, dass die ARG einen wichtigen Beitrag leisten sollte, wenn es um die Entwicklung des Viertels geht. Niemand nimmt hier die Politiker aus, wirklich nicht, aber die ARG muss auch im Interesse ihrer Mitglieder handeln - und da wünschte ich mir schon mehr Engagement.

Und wenn die ARG endlich mal ihren Internetauftritt so überarbeiten würde, dass man mit modernen Browsern auch die Navigation sieht (ein Manko seit vielen vielen Jahren) würden vielleicht auch mehr Leute dort sich im Forum tummeln. Zur Zeit sieht man immer nur den Text der Startseite und keine Navigation links... aber das ist ein anderes Thema. Ich frage mich nur schon länger, wieviele potentielle Interessenten dadurch abgeschreckt wurden. Man kommt ja noch nicht einmal bis zum Aufnahmeformular...

Egal, die ARG sollte, wie ich finde, ihren Beitrag leisten, denn im Gegensatz zu kirchlichen Institutionen oder soziale Einrichtungen erreicht sie fast alle Rödelheimer und eben nicht nur ein paar wenige, die im Verein/der Kirche aktiv sind.

Die Initiative zur Neugestaltung der Radilostraße, die ich persönlich sehr begrüße, zeigt doch, wie einfach es sein kann: Unterschriftenlisten in alle Geschäfte und fertig.

Ralf_S_

Und als nächstes kümmert sich die ARG um Hundeklos im Brentanopark, den mehr oder weniger verdeckten Drogenhandel und fehlende Kindergartenplätze? Nein, nein. Das hätten auch die Vorgänger des jetzigen Vorsitzenden nicht gemacht - hinter dem ich im Übrigen stehe.
Appelliert doch mal an die Zivilcourage und das Engagement der betroffenen Schulen, Kirchengemeinden, tausend Sozialeinrichtungen im Stadtteil.Deren Klientel ist nämlich gefährdet...und möglicherweise die von Herrn Sasse und Fru Busch.
Nehmt nicht die Politik aus der Verantwortung, verdammt noch mal!
Auch der FW-Vertreter in Ortsbeirat hat in dieser Frage noch keine Scheibe Wurst vom Teller gezogen....

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Hallo Elton,

ja es steht sogar zu befürchten, dass diese Luftnummer Sasse der zukünftige Ortsvorsteher wird, wenn die Grünen mit der SPD zusammengehen.
Die voraussichtliche Sitzverteilung im OBR 7:
5 spd, 5 cdu, 4 Grün, 2 Links, 1 REP, 1 FW, 1 Lieberaler.

Ob dieses Ergebnis für Rödelheim gut ist, stell ich mal dahin.

eltom

Nun, der Herr Sasse hat hier vor der Wahl ordentlich Wirbel gemacht, aber nie wieder reagiert. Das ist mehr als schwach! Wie geht's nun weiter mit dem Thema? Wird sich die neue Besetzung des Ortsbeirates positiv oder negativ auswirken? Fragen über Fragen.... und keine Antworten aus der Politik! Danke, Ihr Ignoranten!

eltom

Weia.... Nun liegt es also an uns, den Ortsbeirat ordentlich aufzumischen!

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Wahrscheinlich hat Ronny "Lieberaler" extra so geschrieben, da Gangolf Ballenberger ein ganz Lieber ist und auch von allen geliebt werden möchte. Also kein ausgesprochener homo politicus und auch kein Dummschwätzer, aber deshalb wahrscheinlich nicht so geeignet für die Politik. Er wäre besser beraten, wenn er wieder ARG-Vorsitzender werden würde, denn dieses Ehrenamt ist derzeit leider sehr sehr schwach besetzt und die Geschäftsleute bräuchten ein starke und trotzdem konsensfähige Vertretung. Also Gangolf, mach was oder schick wenigstens Deinen fähigen Sohn Michael ins Rennen.

noethena2011

wie, die Bar macht dicht? Höre das aber zum ersten Mal

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Wie wärs mit einem Rödelheim-Forum?? Hab mal probehalber eins ins Netz gestellt. Jeder kann da seine eigenen Beiträge bringen. Probieren wirś doch mal aus, oder?

http://roedelheimer-forum.xobor.de/f2-roedelheimer-forum.html

eltom

Nächste Woche Samstag ist Schluss in der Bar, leider...

eltom

Jo, es ist wie immer: Das verläuft mal wieder im Sande hier.... Deswegen nochmal mein Aufruf an Herrn Sasse, sich hier mal zu melden und das geplante Vorgehen zu erläutern!

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Ist es nicht putzig, dass ausgerechnet die Luftnummer Sasse, der hier in von ihm eröffneten Blog jede Antwort schuldig blieb, nun ausgerechnet Schwarz/Grün im OBR vorwirft, sie hätten sich im Tiefschlaf befunden.
Nein, solche Politiker braucht kein Mensch, auch nicht im Ortsbeirat 7.
Gruss Rony

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