Römer

Praunheimer Ortskern

Akualisiert 15.06.2011 5
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Die alteingesessenen Praunheimer Werkstätten im Ortskern ziehen in das neue Gewerbegebiet Heerstraße in Praunheim.

Die Gebäude stehen unter Denkmalschutz und in der direkten Nachbarschaft  möchte die ev. Auferstehungsgemeinde auch Bauvorhaben realisieren.

Eine erste Bürgerrunde wurde von der örtlichen SPD organisiert. Die Praunheimer SPD wollte mit der Veranstaltung das Startsignal für eine intensive Bürgerbeteiligung geben, denn im Praunheimer Ortskern stehen in naher Zukunft durch den Wegzug der Praunheimer Werkstätten und Planungen der Auferstehungsgemeinde gravierende Veränderungen. Die Bürgerinnen und Bürger hatten sich in der konstruktiven Diskussion u.a. gegen einen weiteren Supermarkt aber für öffentlich-nutzbare Räumlichkeiten als Ersatz für das bisherige Gemeindezentrum und den Jugendclub ausgesprochen.

Die Verwaltung hat diese Vorlage bislang nicht genutzt um die Bürgerinnen und Bürger an diesem Vorhaben zu beteiligen.

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Planungswerkstatt frü den Ortskern Praunheim

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Organisation einer Bürgerrunde. Weiterleitung der Ergebisse an die zuständigen Verwaltungstellen. Ortsbeiratsanträge

5 Kommentare

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So schrecklich fände ich es gar nicht, wenn an dieser Stelle ein etwas größerer Supermarkt als der Rewe in der Römerstadt entstünde. Außerdem wäre ein Drogeriemarkt in Alt-Praunheim auch nicht verkehrt. Mir ist in der näheren Umgebung keine Drogerie bekannt, die nächste wäre der Schlecker an der Ecke Am Hohen Weg/Große Nelkenstraße oder die Märkte im Nordwestzentrum. Beides besonders für die älteren Bürger in viel zu großer Entfernung.

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Praunheimer Werkstätten sollen an Ort und Stelle bleiben.

Die PW sollen da bleiben wo sie sind und nicht verlegt werden, aus Folgenden Grund:
Es wird die U-Bahnlinie U7 wieder bis zur Niddabrücke erwünscht. das gehe nur dann, wenn auch genug Fahrgäste diese nutzen.

An Vielzahl der Stadtbahnnutzer sind es die Praunheimer Wärkstättler, welche zwar - wie die meisten - im behinderten Zustand sind, aber noch selbständig zwischen Wohnung und Werkstatt verkehren können, besonders die behinderten Menschen, welche nicht in der Lage sind, alleine am Vogelsang zwischen Stadtbahn und Bus umsteigen zu können.

Damit das Bauprojekt noch eher realisiert werden könnte muß unbedingt die PW an Ort und Stelle bleiben.

Naja, zum Glück gibt es noch das Wohnheim >Praunheimer Mühle< dicht daneben. Leider sind die Mühlenbewohner (Ebenso behinderte Bewohner, welche in den PW arbeiten) nicht so viel an der Bewohneranzahl, aber zum Glück gibt es noch zwei weitere Einrichtungen auf der Insel zwischen Römerstadtstraße und Niddaufer.

Zur Stadtbahn:
Wie ich es zu lesen bekam, wurde die Stadtbahn bis zur Niddabrücke abgelehnt, weil die Anwuhner das gleiche befürchten, was z.Z. noch auf der Eschersheimer Landstraße so ist, also: Schwellengleis mit Gitterzaun.

Um die Sache richtig zu stellen: Schwellengleis und Gitterzaun ist nicht nötig:
A) Es verkehrt darauf nur EINE Linie im durchschnittlichen 10 Minutentakt.
B) die Stadtbahn wird wie früher weiterhin auf dem Straßengleis(paar) verkehren; genauso wie es in Dortmund-Brambauer der fall ist. Das Straßenmotiv der Brechtener Straße sieht genauso aus wie die Praunheimer Landstraße, bloß verlaufen auf jeder Straßenfahrbahn ein Straßengleis. Zu sehen wäre es auf www.myblog.de/pro-linie-u4 auf der Zusatzseite >Beispielsbilder & Kolagen f.d.Stadtb'ProjekteWeitere neue Linienverläufe der Stadtbahn 2

Auch auf der Eschersheimer Landstraße wird sich hoffentlich was ändern (Umwandlung vom Schwellengleis zum Rasengleis sowie auch die Umwandlung vom Gitterzaun zum Heckenzaun. s. www.myblog.de/pro-frankfurter-stadtbahn), damit die Stadtbahn strecke endlich mal wieder freundlicher ausschaut und die Stadtbahn nicht mehr so beschimpft wird, wie es bisher war.

Auch die Hochbahnsteige - welche den Fahrgästen mehr Schutz gegen den Autocrash bieten, als die niederflurigen Straßenbahnhaltestellen - werden ebenso, wie in der Eckenheimer Landstraße - der Umgebung-anpassend - freundlich ausgestaltet.

Also die Anwohner der Praunheimer Landstraße können weiterhin unbesorgt sein.

Vielen Dank

Regiotramuli
Pro-Bahn-Mitglied

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Auf Antwort von Holdinghausen - 25.12.2010:
Wo soll der größere Supermarkt hinkemma?

Wenn es auf dem Grundstück der PW (Praunheimer Werkstätten) hinkommen soll, dann sollte man vorerst abwarten, was auf uns zukommt. Wie auf der benachbarten Quertabelle von mir erwähnt wurde, wird in diesem Gebiet die PW dringlich gebraucht, um die U-Bahnverlängerung bis zur Niddabrücke, damit die Möglichkeit bestehe dass die Stadtbahn schneller zur Niddabrücke verlängert wird als sonst so.
Mehr darüber siehe Text.

Sollte es mit der PW trotzdem fehlschlagen, dann sollte man dringlich zusehen, dass da eine anderweitige Firma in die leerstehende Gebäude der PW. Einzug erhält
Ansonsten muss da eine Schule eingerichtet werden; am besten eine Waldorfschulenfiliale. Durch eine Waldorfschule (egal ob als Hauptschule, Sonderschule oder Erwachsenenschule (zweiter Bildungsweg für Nachholbedürftige) ) kämen bedeutend mehr Fahrgäste in die U-Bahn als einer staatlichen Schule gegenüber.
Antrophosophen lieben eh so sehr, wenn deren Schulen in- bzw. an den Grünanlagen und Gewässer sich befinden, somit wären an dieser Stelle der richtige Platz und ein gutes Fressen für diesen Verein. Hier können in den Schulpausen auch die Schüler in den Niddagünanlagen wandeln und Ihre Schulbrotzeit genießen.
Desöfteren bieten diese Schulen auch Bazar und öffentliche Veranstaltungen an.

Sollte das alles trotzdem fehl schlagen, ja DANN werden wir sehen, was man aus dem PW-Grundstück machen könnte.
Erst DANACH kann man an den erwünschten Supermarkt denken.
Es wird Vorgeschlagen, einen HoferALDI (ALDI) anzulegen, das wäre das A&O in dieser Region. In Der Nordweststadt und in der Römerstadt (da wohnen wir) wird dieser sehr vermist, bestimmt wünschen sich die zentralen Praunheimer auch einen Hoferaldi.
Den Drogeriemarkt kann man zusätzlich anlegen, z.B. über den Hoferaldi (Obergeschoss) denn dass geht auch. Im Ruhrgebiet findet man sowas auch hin und wieder mal, sogar in Dortmund im Kaufhof Untergeschoss befindet sich der Aldi und nebenan der Dm. Auch hat kaufhof ihren Verkaufsbereich ebenso in der selben U-Etage.
Zurück nach Ffm-Praunheim: Bloß ist die Frage mit dem Platz um den Hoferaldi herum. Eigentlich braucht man da auch einen Kundenparkplatz, weil die meisten Leute viel lieber mit dem Auto kommen und beim Hoferaldi ihren Großeinkauf machen wollen und müssen.
Und da haben wir das große Problem.
Wir können NUR HOFFEN, dass es auch mit einem Aldi OHNE Parkplatz geht, DAMIT die Leute mit der Stadtbahn- anstatt Auto kommen zum Billigeinkaufen, der Umwelt zuliebe.

Vorerst wünschen wir, dass die Praunheimer Werkstätten da bleiben, wo sie sich befinden, und dass für immer und ewig.

Gruß Regiotramuli
Pro-Linie-U4 / Pro-Frankfurter-Stadtbahn
Pro-Bahn-Mitglied

Sasse

Liebe Diskutanten,

der Wegzug der Praunheimer Werkstätten ist beschlossen und der Neubau an der Heerstraße kurz vor dem Baubeginn(übrigens ein Argument mehr für die Regionaltangente-West).

Der Weiterbau der U7 bis Praunheim ist seinerzeit durch den Widerstand der Anwohner gescheitert. Diese Diskussion steht derzeit nicht ernsthaft an. Es gibt m.E. keinerlei ernsthafte Überlegungen den Schienenstrang weiterzuführen.

Die Nutzung des denkmalgeschützten Gebäudes ist aber offen. Ein "Supermarkt" wurde in einer Bürgerversammlung einmütig nicht gewünscht. Angesichts des großen Neubaus an der Heerstraße, des Marktes "In der Römerstadt" und in der Heinrich-Lübke-Siedlung, halte ich das Potenzial auch für zu gering. Wichtiger wäre es im Orstkern (Alt-Praunheim) die Grundversorgung mit Bäcker und Metzger nachhaltig zu sichern.

An die Idee Schule/Bildungseinrichtung hatte ich bislang gar nicht gedacht. Könnte eine interessante Anregung sein.

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Ein grosser Rewe kommt doch an die Heerstrasse ..der kleine wird zu nem Norma oder so....Aus dem alten PW Gelände wäre ein Kindergarten super... Klar gibst davon schon viele.. Aber auch ne grosse Nachfrage.

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