Römer

Radfahren auf der Berger Straße

Akualisiert 29.01.2017 29

Heute bin ich in eine Polizeikontrollen am Anfang der Berger Straße geraten und musste 20 € zahlen, da ich die Straße nicht hochfahren darf! In den 4 Minutten, die ich dort verbracht habe, wurden ca. 60 Radler angehalten und zur Kasse gebeten - in einer Stadt, die von Grünen mitregiert wird, ein Skandal wie ich finde.

Anstatt die Menschen schamlos abzuzocken, sollte man sich vielleicht darüber Gedanken machen, wie man den Zugang zur Berger auch den Radlern ermöglichen kann.

Ein Vorschlag, bereits seit Jahren unter Radfahrern diskutiert, wäre die Diagonalparker auf der einen Seite wieder zu Längsparkern zu machen – dies würde Platz für einen Radstreifen schaffen.

Oder, warum macht man die Berger nicht ganz autofrei???

Ich freue mich auf eure Vorschläge, Meinungen, und darauf, dass endlich eine Lösung gefunden wird, die die Mehrheit zufrieden stellt!


Nachtrag: Danke an Alle Unterstützer - es passiert was in der Stadt:

http://stvv.frankfurt.de/PARLISLINK/DDW?W=DOK_NAME=%27ST_257_2015%27

http://www.fr-online.de/frankfurt/radfahren-in-frankfurt-bald-legal-die-untere-bergerstrasse-rauf,1472798,30388448.html

Viele Grüße

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29 Kommentare

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Ich werde weiter mit dem Rad die Berger hoch fahren. Das ist meine Form des Protests.

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eine autofreie bergerstrasse wäre der tod für dieselbe.
was notwendig ist, ist ein faires miteinander. die stadt ist für alle da. nicht nur für autos, fussgägnger oder fahradfahrer alleine. eine stadt lebt von der kommunikation der teilnehmer an ihren leben.

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Ich fahre auch meistens Rad in Ffm und treffe jedesmal vereinzelte Autofahrer die nicht gucken, sich unheimlich wichtig nehmen oder auch agressiv sind. Wenn man von den anderen Verkehrsteilnehmern das Beachten der Regeln erwartet, sollte man das auch selbst tun. Nichtsdestotrotz sind die meisten Straßen in Frankfurt zum Vorteil vom ruhenden und fahrenden Autoverkehr gestaltet. Das muss und wird sich ändern. Ride on.

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...oder man hält sich einfach an die verkehrsregeln und fährt die parallelstraßen hoch. Und das sogar mit und nicht gegen den Verkehr.

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ich bin Fußgänger, Rad- und Autofahrer auf der Berger Str., es gibt unmögliche Radfahrer, genauso wie Autofahrer und auch Fußgänger! Ein verständnisvolles faires Miteinander finde ich viel wichtiger, als das Durchsetzen einer einzelnen Fortbewegungsart!

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@Bernard Muller: Ich verstehe nicht wieso eine autofreie Bergerstraße der Tod für die selbe sei. Ich behaupte das Gegenteil und glaube, dass eine autofreie Berger diese attraktiver macht und mehr Publikum anziehen würde.

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Die StVO gilt für alle - auch für Radfahrer ! Ich nehme mit Befriedigung zur Kenntnis, dass sich die Ordnungskräfte gegenüber Radfahrern, die sich nicht an die Regeln halten, genauso verhaten wie gegenüber rücksichtslosen Autofahrern und Falschparkern. Weiter so. Was die Sperrung der Berger Strasse für den Autoverkehr angeht so kann ich aus meiner Erfahrung begründet ankündigen dass man dann mit dem erbitterten Widerstand des ortsansässigen Gewerbes rechnen kann. Mit Recht, wie ich meine.

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Auch wenn es andere Stellen gibt, die geeigneter sind für Kontrollen weil beispw. ein Queren bei grüner Fußgängerampel wg. bei Rot Radelnden nicht gefahrlos möglich ist, so sind unangekündigte Kontrollen, die auch Radfahrer einbeziehen sehr zu begrüßen - auch wenn der Verkehrsdezernent den Fokus etwas zu stark aufs Geisterradeln legt.

sthuber

"ein Queren bei grüner Fußgängerampel wg. bei Rot Radelnden nicht gefahrlos möglich" - das verstehe ich nicht. Die einzigen gefährlichen (!) Vorfälle für Fußgänger bei grünen Ampeln, die sich wirklich ereignen, betreffen doch rechtsabbiegende Autos und LKWs, oder?
Meiner Erfahrung nach ist es selbst dann "gefahrlos möglich" eine grüne Fußgängerampel zu queren, wenn Radfahrer die rote Ampel missachten, da sie 1. aufgrund ihrer geringen Fahrzeugbreite ausweichen können und das auch tun, und 2. beim unwahrscheinlichen Fall eines Zusammenstoßes eher Harmloses passiert.

Auch bei Radfahrern kann ich übrigens beinahe täglich beobachten, wie sie von rechts abbiegenden oder flott anfahrenden Fahrzeugen gefährdet werden, wenn sie sich an die Grün-Phase halten!

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@sthuber
was hat das eine mit dem anderen zu tun ?
Oder ist das eine Art Ventil, möglichen Auto-Frust und Gefahren am Fussgänger auszulassen, wo es gefahrloser ist und weil man ja anonym bleibt ?

kleiner Tipp:
Stellen sie sich im "Berufsverkehr" mal an die nördliche Fussgängerampel an Oeder Weg / Ecke Querstrasse und queren 10x mal bei Grün dann fühlen sie sich total sicher und werden stets freundlich von (recht schnell, da bergab) rotfahrenden Radfahrern behandelt...

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es ist für mich wirklich erfreulich, das Radfahrer für ihr anarchistisches Fahrverhalten zur Rechenschaft gezogen werden.
Es sit leider notwendig, das Kontrollen durchgeführt werden. Offenbar gelten mühsam in der Fahrschule gelernte Verkehrsregeln nicht mehr. Immer mehr
Verkehrsteilnehmer halten sich für autorisiert, individuelle Regeln einzuführen. Der Geh - oder Bürgersteig motiert zum Radweg oder PKW Abstellplatz. Fußgängerübergänge (grünes Ampel-Männchen) oder Zebrastreifen (Fußgängerüberweg) oder Parkanlagen werden in jeder Form vom Radfahrer genutzt. Das lächerliche Verbotsschild für Radfahrer oder das Verbot für Radfahrer auf Gehwegen zu fahren, gilt nur für andere.
Der Autofahrer darf nicht gegen die Einbahnstraße fahren. Das gilt auch für den Radfahrer, es sei denn, es wird durch ein Zusatzschild genehmigt. Was wäre, wenn sich Autofahrer über mitunter schwachsinnig aufgestellten Verkehrsschilder beklagen oder eine nicht nachvollziehbare Verkehrsführung, wie auf 200 mtr drei Füßgängerampeln, verzweifeln lassen.
Es tut mir leid, Sie haben mein Mitgefühl. Pech gehabt.
Aber eventuel haben Sie was gelernt. Weiterhin gute
fahrt.

Zwoelfender

Autofreie Berger kann und will ich mir nicht vorstellen, gleichwohl ich in FFM kaum Auto fahre und alles mit dem Rad erledige. Der Einzelhandel auf der Berger lebt bedauerlicherweise von genau der Kundschaft, die es mag in ihrem schicken Wagen auf der Berger gesehen zu werden. Diese Klientel muss den vielen liebenswerten Boutiquen und Geschäften erhalten bleiben. Den Vorschlag Diagonalparker in Längstparker zu wandeln ist sehr sinnvoll. Wenn die Einnahmen aus der Aktion der Polizei dazu verwendet werden, die Berger Straße besser für Radfahrer zu beschildern, dann ist das ok. Dann dient die Aktion dazu aufmerksam zu machen und eine Verbesserung für Radfahrer zu erreichen, in dem sie z.B. durch den Sandweg drauf fahren.

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In den letzten Monaten sind mir insgesamt drei Radfahrer mit einem rasanten Tempo entgegengekommen, so dass diese nur mit Mühe ausweichen konnten. Sie haben alle drei die Rechtsvorlinks-Regel ignoriert und hatten Glück, da ich auf alle regelverletzenden Radfahrer eingestellt bin. Einer hat sich sogar mit seinem Rad überschlagen. Ich hasse dies, da ich keine Person verletzen möchte, dieses Verhalten es aber einem echt schwer macht.

Ich bin Rad, Motorrad, Autofahrerin und Fußgängerin. Da die Fahrräder immer schneller werden und wir auch die E-Bikes einplanen müssen, plädiere ich inzwischen für einen Führerschein für Radfahrer! Diese müssen eben auch lernen, dass Autos immer leiser werden und daher nicht im Vorfeld über die Ohren erfasst werden können. Obwohl dies bei einigen ja auch egal ist, da diese mit Kopfhörern fahren – gerade mal wieder sehr beliebt da Sommer.

Ich verzichte gerne auf einen Fahrradfahrer als Kühlerfigur.

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Ich fahre öfter Rad als Auto, außerdem gehe ich auch noch. Ich lade alle anderen Radfahrer ein, sich wie zivilisierte Menschen zu verhalten, darunter verstehe ich auch die Achtung der Verkehrsregeln. Radfahrer sind dazu genauso verpflichtet wie Autofahrer ...
Wie oft kommen mir auf einer Fahrradspur "Geisterradler" entgegen, obwohl die Straße je eine Spur in beide Richtungen aufweist ...
Und wie oft kommen mir - diesmal als Autofahrer - Radler entgegen, die die so schmale Einbahnstraße, dass entweder nur ein Radler oder nur ein Auto darauf passen, in die verkehrte Richtung befahren, obwohl dies dort nicht gestattet ist
Nein, Radfahrer haben und sollen keine "Vorrechte" besitzen. Ich begrüße die Polizeiaktion und rate dem "Anreger" und anderen solchen Tretern, sich an die Regeln zu halten

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Es ist doch offizielle Politik der Stadt Frankfurt das Radfahren zu fördern und dazu wurde ja auch schon einiges geleistet. Warum jetzt Ordnungshüter (bestimmt die Stadtpolizei; deren Aktionen sind sehr oft völlig sinnfrei) wie wild geworden auf der Berger Knöllchen verteilen ist nicht nachvollziehbar. Eine Ermahnung hätte es auch getan. Fakt ist und bleibt: Fahrradfahren ist gesund und umweltfreundlich und deshalb ist es nicht angebracht hier auf Fahrradfahrer pauschal einzudreschen. An alle Bewegungsmuffel: Aktiviert Eure fetten Ärsche und Raucherlungen, setzt Euch aufs Fahrrad und ihr werdet sehen wie toll das ist. Es lebe das gesündeste und umweltfreundlichste Fortbewegungmittel überhaupt: DAS FAHRRAD !!!!!!!!!

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Nur Ermahnen bringt aus meiner Sicht nichts, ich finde es absolut in Ordnung Verstöße gegen geltende Regeln mit Knöllchen zu ahnden. Das hinsichtlich einer Rad-tauglichen Stadt noch einiges im Argen liegt sehe ich genau so, es ist jedoch keine Lösung mit Verstößen darauf zu reagieren! Ich gehe jeden Morgen vom Hbf. in Richtung Main und werde fast täglich von Radfahrern auf dem Gehweg geschnitten, zum Teil sogar angerempelt.
Ich würde mir wünschen das die Regeln in Frankfurt härter kontrolliert und umgesetzt werden. Und NEIN ich habe NICHTS gegen Fahrradfahren ganz im Gegenteil!!!

nicolasdet

Ich wünsche dass die Bergerstr autofrei wird.

Erst. Am ende sollte in Frankfurt mehr platz zu grün und gesunder Fahrzeuger als für Autos geben.

- Fahrrad. Mehr weg. Die Autobahn unsere Stadt abbauen. Max 1 bahn auto pro Straße. Max 40km/h in der Stadt
- Bahn und buses. Und bitte bezahlbar
- Zu Fuß. .

Die auto nehmen einfach virl zu viel platz in die Berge str.

Nun dürfte man die Lieferanten am bestimmt Uhrzeit rein.

Gruß

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Ich bin selber Fahrradfahrer aber auch Autofahrer in Frankfurt. Ebenso Fussgaenger. Als letzterer werde ich fast regelmaessig auf der Zeil knapp von Radfahrern umgefahren. Wenn ich mir das Verhalten vieler Radler in Frankfurt ansehe, die Regeln notorisch nicht beachten, ist es mit Ermahnungen eben leider nicht mehr getan. Wenn ich selber Rad fahre, habe ich mehr Angst vor anderen Radlern als vor Autofahrern. Letztere halten z.B. meist an roten Ampeln noch an.
Die Berger Strasse ist leider sehr eng und unuebersichtlich, das Befahren in Gegenrichtung ist schlicht gefaehrlich, daher ist das Verbot sinnvoll. Wer Forderungen aufmacht, z.B. die Parkplaetze wegzunehmen, sollte bitte daran denken, dass in der Berger Strasse noch Leute wohnen und auch die Geschaefte brauchen Parkplaetze. Das muss man nicht schoen finden, ist aber so. Dieser generelle Auto-weg-Reflex ist auf Dauer ziemlich oede und hilft nicht.

nicolasdet

Es ist klar das Radfahrer sollen nicht leute umbringen oder gefährlich zu Leute sein.

Aber es ist manchmal schwierig in Frankfurt von A nach B mit Fahrrad zu fahren ohne auf die Fußgängerweg zu fahren.

Grund: ein Stadt gedacht für Autos (?).

Die bergerstr ist in Wahrheit sehr breit. Könnte man sehen nach die bergerstrfest. Am den Montag die Straße war leer, breite und schön.

Park und auto Verbot könnte man anfangen auf ein klein teil die Straße. Zb von hohenstr bis merianplatz oder rewe.
Zugang nur für Lieferanten am bestimmt Uhrzeit. .

Die Bewohner ein Stadt sollen auch langsam sich gewohnen kein Auto mehr zu besitzen. Her mieten wenn man braucht.
Das ein Auto pro Kopf ist für die Stadt und die Erde unerträgbar.

Vielen Dank für Debatte und idee.

Gruß

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Als Ureinwohner Bernems,der das Glück hat hier seit 40 Jahren wohnen zu dürfen,muß ich leider feststellen,das die Lebensqualität, durch Zerstörung des Grüngürtels,durch den Bau der Autobahn und die dadurch resultierenden immer höher werdenen Feinstaubbelastungen,abgenommen hatt!!!Ein Umdenken und die Förderung weniger umweltschädlicher Beförderungsmittel ist zukunftsrellevant und für die Lebensqualität unumgänglich.Eine autofreie Bergerstrasse und das Abschaffen undurchsichtiger Verkehrsregeln wäre diesem Förderlich.Die Gastronomie freut sich bestimmt über eine Flaniermeile Bornheim wenig frequentierte Parkhäuser gibt es zu Hauf z.B. Prüfling,Rewe etc Beispiel (Amsterdamer Innenstadtbereich)

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Das ist kein Skandal, dass Fahrradfahrer eine Strafe zahlen müssen sondern längst überfällig. Ich fahre jeden Tag mit dem Fahrrad von Bornheim zur Innenstadt. Fast alle Autofahrer sind vorsichtig und rücksichtsvoll. Auf die Fussgänger muss man halt aufpassen / Abstand halten, das man nie weiss, wann sie stehenbleiben oder die Richtung ändern werden.

Am meisten Angst habe ich aber vor anderen Fahrradfahrern. Es sind ständig Geisterfahrer auf den Fahrradwegen, es wird die Vorfahrt genommen, ohne zu schauen, ob jemand kommt, es werden Kurven geschnitten. Das ist sicherlich eine Minderheit der Fahrradfahrer, aber sie fallen auf. Die meisten meiner Beinahunfälle waren mit Fahrradfahrern, die wie Idioten gefahren sind.

Zu einer fahrradfreundlichen Stadt gehören rücksichtsvolle Fahrradfahrer. Es ist daher meiner Meinung nach absolut richtig, dass die Polizei bei Fahradfahrern durchgreift, die andere gefährden oder die Regeln ignorieren.

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Warum nur haben andere (Groß)-Städte in derselben Größenordnung diese Probleme nicht ? Dort haben diejenigen Vorrang, die eben auch zeitgeschichtlich länger mit einem Fortbewegungsmittel die Stadt durchqueren. Asien, Holland: Fussgänger vor Tuck-Tuck vor Fahrrad vor Motorrad vor Auto. 70+ und körperlich Behinderten vor 50+ vor 18+ vor Kindern. Und hier in Frankfurt ist es genau anders herum ... Auto vor Motorrad vor Fahrrad vor Fussgänger und 18+ vor 50+ vor 70+ und körperlich behinderten Menschen und Kindern. Das Frankfurter Stadtbild prägten vor noch nicht allzu langer Zeit Pferdefuhrwerke zum Personentransport. Das ökologische Fuhrwerk wurde leider inzwischen verdrängt und die für das Stadtbild so typischen Pflastersteinstrassen in den Stadt-vierteln mit billigem Asphalt zugeschüttet. Für wen ??? Für Autos, Motorräder, Mopeds ! Erst als man den Verkehrsströmen nicht mehr Herr wurde und immer mehr auf den Drahtesel umsattelten - auch aus gesundheitlichen Gründen - bastelte man plötzlich an einer neuen Straßen-konzeption, natürlich alles im Sinne des Bürgers. Die Fahrräder durften in den engen Straßen gegen Einbahn-straßen fahren, die ersten Fahrradwege wurden restauriert und schließlich wurden ganze Fahrradwegsysteme in die Verkehrsplanung eingebunden. Eigentlich eine tolle Sache.
Aber das Ende vom Lied: siehe Diskussion hier im Forum und siehe Alltag. Jetzt fühlen sich ALLE, Auto- wie Motorrad-und Radfahrer nebst Fußgängern, bedroht, gehetzt, beschnitten, belästigt, verdrängt, geahndet und gefahndet. Das kommt doch eigentlich einem Ausnahmezustand gleich und solange in der Verkehrsplanung nicht etwas Grundlegendes zum Wohle aller Bürger und Bürgerinnen beschlossen wird, können wir uns alle auf ein fröhliches Spießrutenlaufen in Zukunft einstellen. Ich jedenfalls bewege mich auch in Zukunft nur noch nach meinem Bauchgefühl fort ... das wollte ich damit sagen :-)

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Dem Kommentar von Robert vom 5.6.14 stimme ich voll zu. Ich begrüße ferner, dass die Stadt durch angemessene Kontrollen dafür sorgt, dass sich einzelne Verkehrsteilnehmer nicht ihr eigenes Recht schaffen à la Selbstbedienungsladen.
Angesichts des Durcheinanderwuselns von Auto-, Radfahrern sowie Fußgängern kommt der Einhaltung der Verkehrsregeln besondere Bedeutung zu. Insb. wg. der vereinzelt extrem aggressiven u. rücksichtslosen Fahrweise von Auto- u. Radfahrern u. der damit verbundenen latent hohen Risikolage für Fußgänger, aber auch für die Radfahrer selbst.
Die Umwandlung der sehr langen Berger Straße in eine Fußgängerzone träfe den existentiellen Nerv der Wirtschaft in dieser Straße. Das ist weder im Interesse der Radfahrer noch der sonstigen Besucher.
Dem Ordnungsamt spreche ich ein Sonderlob aus. Mit seinen wirksamen überraschenden Kontrollen trägt es dazu bei, dass die Verkehrsordnung auch in der Berger Straße eingehalten wird u. nicht Auswüchse gegen die Verkehrsregeln in der Berger Straße Urstände feiern können. Abschreckendes Bsp. scheint mir die Fußgängerzone auf der Zeil zu sein, auf der sich rücksichtslose Radfahrer ungehindert mit hohem Tempo einen Weg durch die Fußgänger bahnen.

nicolasdet

Hallo Gerhard Storm,

ja, man soll die Regeln fuhren. Aber wenn die Regeln unrecht sind ? Kann jeder Frankfurter ein Autobesitzen und in de Stadt parken ? Kann jeder Mensch die Welt Autofahren ?
Jeder hatte das Recht sauberer Luft zu atmen: Auto nehmen mir das Recht ab. Besonders wenn Auto fahren ist in ein Stadt wie Frankfurt, meistens, sinnlos.

Die Frage ist "Wo wollen wir morgen sein". Ich mage lieber die Englisch Variante "Where do you want to be tomorow?".

In ein Stadt voll mit Auto ? Feinstaub ? Ein grau Stadt ?

Oder wollen wir in ein grün, menschlich, lebenden Stadt leben ?

Das Auto hat kein Zukunft in der Stadt. Die Bergerstraße (Oder die Lepzigerstraße) ist ein gute Beispiel. Die Auto nehme mehre als die Heft das Platz weg. Und die Auto bleiben stehen 90% die Zeit..
Es bringe wenig übrigens zum *Leben*: Laufen, Kaffee, Restaurant, Kinder (Spielplatz, etc..), Geschäft, grün, Baum, etc...
Die Geschäft wurden, meine Meinung nach, in gegenm sich total freuen auf ein Autofrei Bergerstraße. Das es wurde mehr platz für denen geben. Und auch mehr Fußganger, also mehr Kunden.

Die Berger straße ist auch nah am Konstablerwache S-Bahn, und hatte mehrere U-Bahn Station. Also, hin und weg gehen ist überhaupt kein Problem.

Gerhard: Wo willst du morgen sein ?

Gruss

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Hallo, nicolasdet!

Natürlich sind für mich die Verkehrsregeln nur ein - notwendiges, aber wirksames und unabdingbares - "Übel", um zwischen verschieden denkenden Menschen Frieden zu stiften. Im Rahmen des demokratischen Abstimmprozesses sind diese Regeln sinnvollerweise laufend zu überprüfen u. erff. an die aktuellen Anforderungen anzupassen. Leider steckt das Nachdenken über Sinn od. Unsinn des ach so bequemen Autofahrens noch in den Kinderschuhen. Auch von der Kostenseite ergibt sich kein entsprechender Druck, vom Auto auf das Fahrrad umzusatteln. Denn angesichts des nun wieder billig im Überfluss sprudelnden Erdöls hat der Druck aus der Ölknappheit - anders als in den frühen 1970er Jahren - nachgelassen. Außerdem sind die Frankfurter U-Bahnpreise so hoch, sodass es sich für viele Besucher der Innenstadt sogar lohnt, für ein Retour-U-Bahntickets gleich zweimal allein mit dem Auto in die Stadt und retour zu fahren. Hinsichtlich der Luftverschmutzung durch Autos sehe ich eine Kompromiss- Möglichkeit darin, das Auto zu benutzen, um im schönen Frankfurter Umland einen gesunden Ausgleich zu schaffen. So wie die Dampfmaschine zunächst vielen Menschen als schlimmes Ungetüm vorkam, so wird das Auto zwischenzeitlich durchaus mit Recht von vielen umweltbewussten Menschen als schlimmes, anachronistisches Monstrum eingestuft. Aber die Entwicklung ist so weit vorangetrieben, dass nur über den Elektromotor - und nicht durch Verbannung des Autos - peu à peu ein wirklicher Ausweg gefunden werden kann. Die E-Motoren fahren übrigens nicht so schnell, dass bald die E-Fahrräder diese einholen werden. Einverstanden, nicolasdet, dass ich dann auf einem solchen sitze, natürlich auf einem E-Fahrrad (weil es vielleicht sogar schneller ist)!?

nicolasdet

Guten Tag Gerhard,

Danke für Ihre Antwort.

- "Auch von der Kostenseite ergibt sich kein entsprechender Druck, vom Auto auf das Fahrrad umzusatteln".
Das ist Sehr abhängig von die Tagtäglich jeder. Nun, für die die Wohnen und arbeiten in Frankfurter raum (ca 25 cm rum) und mit Bahn verbindung, ist Fahrrad und/oder Offentlich Verkehr deutlich günstiger.
Mein beispiel: Ich habe jahren lange in Galluswarte gewöhnen und in Oberursel gearbeitet. Hier, lohnt sich sehr ein RMV Jahreskarte und ein Fahrrad. Es kostet ca 1200€ (RMV). Ein Fahrrad kostet ca 800€ (Einschaffung). Es ist weit von die Kosten ein Auto.
Ein Auto ist groß und Komplex. dann teuer. Fahrrad und Fuß sind ganz einfach.


- "Außerdem sind die Frankfurter U-Bahnpreise so hoch, sodass es sich für viele Besucher der Innenstadt sogar lohnt, für ein Retour-U-Bahntickets gleich zweimal allein mit dem Auto in die Stadt und retour zu fahren"
Es ist total wahr. Die Öffentlich Nahverkehr Kosten sind Hoch. Deswegem soll mann das Geld der fliess zu Auto (Forderung, Hilfe, straße...) zu Offenlitchverkehr umleiten.
Ich schlage vor: Ein Autosteuer für Frankfurt. Jeder der in Frankfurt ein Auto anmelde (die "F") wurde, abhängig von Auto (PS, Lautstärke, etc) ein Jahresbetrag bezahlen. Jeder der fährt in Frankfurt soll ein art "Vignette" (wie die grüne Vignette) kaufen. Güldtig 1 Woche, 1 Monat, 1 Jahr. Diese wurde man bequem Online (SmartPhone, Ausdruc, etc...) machen.
Am Ende, die Nahverkehr (Busen, Strasse-Bahn, U-Bahn und S-Bahn in Frankfurt) kostenlos machen. So das, *jeder* kann bequem und stressfrei mobile sein.
Die restlich Autofahrer wurde auch bequem, auf 1 spurig straße, fahren können.
Das Durchschnittlich Geschwindigkeit, in ein Großstadt wie Frankfurt ist: 6 kmh. von A nach B ein Auto macht oft 10km, wo ein Fahrrad/Fußganger macht nur 5.

- "Hinsichtlich der Luftverschmutzung durch Autos sehe ich eine Kompromiss- Möglichkeit".
Heute habe ich mein Brot gekauft. Und mir deutlich vergast. Ich muss ein Landstraße durch. Es war total dicht. Das ist nicht ein Kompromiss wenn eine (Autofahrer) darf anderen (nicht-Autofahrer) vergasen.
Ich habe die Freiheit zu laufen ohne zu leiden der Abgas anderen. Diese Freiheit wurde mir abgenommen. Diese Freiheit will ich auch für mein Kinder.

- "o wie die Dampfmaschine zunächst vielen Menschen als schlimmes Ungetüm vorkam, so wird das Auto zwischenzeitlich durchaus mit Recht von vielen umweltbewussten Menschen"
Nun wegen CO2 (Und Auto sind teil Schuld) wird man in ca 20/30/40 Jahren, nicht mehr die Menschheit ernähnren können. Das die Erde Erwärmung macht das Leben die Pflanzen schwer). Das ist kein Kompromiss.
Diese rede erinnere mich auf die Rede die Französisch Militär in die 60e. Damals wurde Zigarette zu junge Soldaten gegeben weil: "Es macht ein Mann".

- "Aber die Entwicklung ist so weit vorangetrieben, dass nur über den Elektromotor".
Nein ist auch kein Lösung. Ein E-Auto ist schon effizienter und wurde auch kein abgasen haben. Aber, die Kraft nötig für das Auto muss trotzdem produziert werden. Und diese Kraft am mann nicht. Es ist nötig unsere verfügbarer Kraft für Heizung, Essen, Licht, Gesundheit, Arbeit zu nutzen aber nicht um 1 Tonne schwer Fahrzeug pro Mensch zu bewegen.
Dazu, auch wenn ein Auto ohne Kraft bewegen wurde, mann hat nicht den Platz für allen Auto. Die Straße von Frankfurt sind schon mit auto ubergefuhlt so dass kann man kaum laufen auf die Fußgangerweg.

Also "Where do you want to be tomorow" ?

Ich will sitzen auf die Bergerstraße in ein Café, und meine Kinder frei lassen. Die wurden in die Mitte die Straße, auf ein Spielplatz spielen. Ich wurde die unter die Augen haben.

Heute, wurde mann kein Kind auf die Berger frei lassen... viel zu gefahrlich, mit Auto...

SimonF

Das hat sich ja mittlerweile erledigt. Man darf jetzt in beide Richtungen fahren.

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Großartig!

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