Römer

Ampelschaltung an U-Bahn-Station Ginnheim

Akualisiert 06.04.2014 4

Die Ampelschaltung an der Ginnheimer Landstraße direkt am Ausgang der U-Bahn-Station und Straßenbahn-Haltestelle ist sehr fußgängerunfreundlich geschaltet.

Nachdem vor einigen Wochen dort ein tödlicher Unfall passiert ist, sollte man dringend darüber nachdenken, die Ampelschaltung den aktuellen Bedürfnissen anzupassen.

Eine Verbesserung wäre z.B. wenn man die Ampeln auf Höhe der Bushaltestelle und des Bahnsteiges der U1/U9 und Straßenbahn 16 so einstellt, dass die Fußgänger per Knopfdruck sich nach wenigen Sekunden, Grün anfordern können.

Dies würde auch die Unfallgefahr minimieren, denn es gibt dort oft Fastunfälle, weil Fahrgäste bei Rot schnell über die Straße hechten um noch den abfahrtbereiten Bus zu bekommen bzw. umgekehrt die U-Bahn bzw. Straßenbahn.

Wenn die Ampel aber schnell und bedarforientiert umschalten würde, würde die Motivation ein hohes Risiko einzugehen stark gemindert werden oder sogar ganz gegen 0 gehen...

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4 Kommentare

maceffm

Ist halt schwierig bei einer Kreuzung, in der auch Schienenverkehr verkehrt, einfach mal so "Grün" anzufordern.

maceffm

Natürlich gehören die beiden Schaltungen zusammen. Biegt die U-Bahn in den Bahnhof ein, ist der Autoverkehr rot geschaltet. Das beeinflusst die Schaltung der Fußgängerampel ebenfalls. Das sind auf keinen Fall getrennte Vorgänge.

Herb_Foxley

Ich kenne die Ampelschaltung an dieser Station nicht.
Grundsätzlich ist es nicht möglich eine Ampelschaltung bei kreuzenden Verkehren in Sekunden zu verändern.
Für Straßenbahnen bestehen meist Vorrangschaltungen. Für den motorisierten Individualverkehr benötigen die verschiedenen Ampelphasen entsprechende Zeit, wobei auch die Fußgängerampeln an anderen Stellen der Kreuzung angemessene Zeit haben muß.
Grundsätzlich bin ich der Meinung muß jeder Erwachsene in der Lage sein sollte das Risiko eine eiligen Überquerung einer Straße bei roter Ampel einzuschätzen.
Abgesehen davon das Erwachsene eine Vorbildfunktion für Kinder haben sollten, gibt es Verkehrserziehung an Schulen.
Die Taktung des Schienenverkehrs ist im VGF so dicht das man in der Hauptverkehrszeit in wenigen Minuten die nächste Verbindung bekommt.

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Ich kenne diese Ampel sehr gut und auch die teilweise (je nachdem wann man dazu stößt)langen Wartezeiten. Ich kann sehr gut nachvollziehen, das man mal "schnell" rüber huschen will, da die nächste verbindung schon bereit steht. Mittlerweile plane ich dies einfach mit ein und stehe recht entspannt bei rot- vor allem der Kinder wegen.
In der heutigen stressigen-schnelllebigen Zeit, sollte man sich auch mal eine kleine "Auszeit" gönnen und warten-das nächste Grün kommt bestimmt:)

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